Shoppen per Smartphone – für Senioren immer wichtiger

Eine ältere Dame zahlt mit ihrem Smartphone an einer Kasse
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Immer mehr Senioren bestellen im Internet ihre Einkäufe. Das Bezahlen im Supermarkt ist hingegen noch nicht so populär.

akz-i Längst ist das Smartphone ein Alltagsbegleiter der Generation 65+. Auch beim Shoppen nutzen es immer mehr Senioren als Einkaufswagen und digitalen Geldbeutel.

Einkaufen und schwere Taschen nach Hause schleppen – damit belasten sich immer weniger Senioren. Das Smartphone ermöglicht es ihnen, selbstbestimmt und unabhängig einzukaufen, zeigt die Seniorenstudie „Smart im Alltag“ des österreichischen Handy-Herstellers emporia, der sich spezialisiert hat auf einfach zu bedienende Mobiltelefone speziell für ältere Menschen.

An der Umfrage nahmen 1100 Bürger ab 65 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Mehr als ein Fünftel von ihnen gab an, Einkäufe online zu erledigen. Gut für die Senioren: Nicht nur Amazon, sondern auch viele Einzelhändler liefern die Einkäufe direkt nach Hause, darunter die Supermärkte Rewe, Edeka24 und Real. Für diesen Service nehmen ältere Kunden auch in Kauf, gegebenenfalls Versandkosten zu zahlen. Ebenfalls beliebt ist das Bestellen von Medikamenten in einer Online-Apotheke. Bei der Abnahme größerer Mengen können sie hier oftmals noch kräftig sparen.

„Viele Senioren haben Spaß an Technik, sie wollen sich nicht ausgrenzen lassen, sondern dabei sein. Dafür sind sie auch bereit, Neues zu lernen“, sagt Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Seniorenliga. Dazu zählt auch der Ticketkauf per Handy. Unterwegs nutzen bereits 11 Prozent der Senioren das Smartphone, um mit der passenden App Fahrscheine für Bus und Bahn zu kaufen, weitere 9 Prozent zahlen bereits ihr Parkticket per Handy.

Beim kontaktlosen Bezahlen an der Kasse sind Menschen ab 65 Jahren noch zurückhaltend, zeigt die Studie. So gibt knapp ein Drittel an, zumindest hin und wieder kontaktlos im Supermarkt zu zahlen. Die Corona-Krise führt jedoch auch bei den Senioren zum Umdenken. Denn kontaktloses Bezahlen ist hygienischer und viele Händler fordern während der Krise, mit Karte oder Smartphone zu zahlen, weil nicht abschließend geklärt ist, ob das Virus auf Geldscheinen und Münzen übertragen wird. Wichtig zu wissen: Senioren, die jetzt auf das Bezahlen per Smartphone umsteigen wollen, können Einkäufe bis 50 Euro ohne PIN-Eingabe machen. Sie halten ein Smartphone mit NFC-Technik, wie das emporia Smart.4, einfach an das Bezahlterminal an der Kasse. Das spart ihnen die Suche nach Kleingeld und verringert unnötiges Warten in der Kassenschlange.

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link.

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