Häufig gestellte Frage

Autofahren nach einer Corona-Impfung? Was Sie beachten sollten

In einem Landkreis in NRW gab es Streit wegen der Maskenpflicht im Auto.
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Wie gelangt man am besten zum Impftermin?

Ist der Hausarzt nicht gleich um die Ecke oder das Impfzentrum auch mal etwas weiter weg, stellt sich für manche die Frage, ob sie selbst zum Impftermin fahren.

Ist nach einer Corona-Impfung Autofahren erlaubt? Diese Frage stellt sich gewiss der ein oder andere Betroffene vor einem Impftermin, wenn der Hausarzt nicht in der Nähe und so einfach zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Auch die Wege zum Impfzentrum können manchmal etwas länger sein, und nicht unbedingt will man dafür ein Taxi nehmen. Auch hat nicht immer jemand aus der Familie oder dem Bekanntenkreis Zeit, einen zum Termin zu begleiten. Deshalb kann es schon mal vorkommen, dass man selbst mit dem Auto zum Impftermin fahren muss.

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Was man dabei nicht vergessen sollte: Nach einer Impfung können bekanntlich immer auch Nebenwirkungen auftreten, nicht nur bei einer Corona-Impfung. Auch dass der Arm nach der Spritze ein wenig schmerzt, schildern manche Patienten. „Sollten Sie nach der Impfung Nebenwirkungen verspüren, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt“, lautet entsprechend der wichtige Rat der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg laut einer Mitteilung vom 19. April, wo die Experten „häufige Fragen zum Impfen und zum Impfzentrum“ beantwortet haben.

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Worauf muss man nach der Impfung noch achten? Und ist Autofahren nach einer Impfung erlaubt? „Grundsätzlich sollten körperliche Anstrengungen und Saunagänge unmittelbar nach einer Impfung vermieden werden“, heißt es ebenfalls in der Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg. „Nach jetzigem Kenntnisstand ist Autofahren nach der Impfung erlaubt.“

Allerdings hängt dies auch davon ab, wie Sie sich fühlen, wie es etwa in einem Online-Beitrag der Stuttgarter Zeitung zum Thema heißt. Da bei der Corona-Impfung ohnehin eine Nachbeobachtungszeit von 15 Minuten empfohlen werde, sollten eventuelle Beschwerden in dieser Zeit auffallen, heißt es weiter in dem Bericht auf stuttgarter-zeitung.de. Bei bestimmten Risikogruppen werde darüber hinaus zu einer längeren Beobachtungszeit von bis zu 30 Minuten geraten, um eventuelle Impfkomplikationen festzustellen. Das Robert Koch-Institut hat Antworten auf häufig gestellte Fragen wie diese auch auf rki.de veröffentlicht.

Wer nicht selbst mit dem Auto zum Impfzentrum fahren möchte oder kann, sollte sich auch darüber erkundigen, in welchen Fällen gegebenenfalls die Kosten für ein Taxi erstattet werden. Darauf verweist die Verbrauchzentrale auf ihrer Internetseite. „Für Versicherte, die besonders immobil sind, sollen die Krankenkassen die Taxikosten übernehmen“, schildern die Experten dort unter anderem. Einige Länder, Städte und Kommunen hätten Sonderregelungen für die Übernahme der Taxikosten, so zudem der Hinweis der Verbraucherschützer. „Die Regelungen sind unterschiedlich. Man sollte sich daher auf jeden Fall erkundigen.“

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