Mithilfe digitaler Kommunikation können sich MS-Patienten weltweit vernetzen.

Welt-MS-Tag: Lasst uns miteinander stark sein!

Mithilfe digitaler Kommunikation können sich MS-Patienten weltweit vernetzen.
+
Mithilfe digitaler Kommunikation können sich MS-Patienten weltweit vernetzen.

Mehr als 250.000 Menschen sind hierzulande von Multipler Sklerose betroffen. Unter dem Motto „Miteinander stark“ soll der 12. Welt-MS-Tag Ende Mai den Austausch unter den Patienten fördern.

Die MS ist eine chronisch-entzündliche degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Zum einen führt sie zur Schädigung und Zerstörung von Nervenzellen, zum anderen zu Gewebeverlust im Gehirn. Die Symptome, wie Gangstörungen, Gefühlsstörungen, Kribbeln oder Sehstörungen, treten oft in Schüben auf. Auch viele junge Menschen sind von der „Krankheit mit den 1.000 Gesichtern“ betroffen. Von außen ist die MS meist nicht zu erkennen. Betroffene müssen aber oft mit erheblichen Einschränkungen ihren Alltag meistern.

Heilbar ist MS bislang leider nicht. Doch dank moderner Therapien lässt sich der Krankheitsverlauf verlangsamen, sodass für viele Betroffene ein relativ normales Leben möglich ist. Neben der medikamentösen Behandlung leisten regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung für viele Patienten einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden. Eine psychologische Betreuung kann sie darüber hinaus dabei unterstützen, auch emotional besser mit der Erkrankung zu leben.

Vielen Betroffenen hilft zudem der Austausch mit anderen Patienten. Mit dem Slogan des diesjährigen MS-Tages – „Miteinander stark. Stärker als MS“ – will die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ein Zeichen setzen und betonen, dass gemeinsam vieles leichter geht.

Gleichgesinnte treffen, Erfahrungen weitergeben, miteinander in Verbindung bleiben – dank unterschiedlicher Möglichkeiten der digitalen Kommunikation stehen MS-Patienten heutzutage viele Wege offen, um Kontakte mit anderen Betroffenen zu knüpfen. Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, in denen persönliche Treffen nur eingeschränkt möglich sind, können Soziale Medien und Foren dazu beitragen, das Wir-Gefühl zu stärken. So bietet beispielsweise der Patientenservice „Aktiv mit MS“ Betroffenen eine Plattform für den direkten Austausch zu unterschiedlichen Themen. Darüber hinaus finden Interessierte auf dem Online-Portal Wissenswertes zur Erkrankung.

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link.

Auch interessant

Kommentare