Covid-19

Coronavirus in Münster: Änderungen auf dem Wochenmarkt

Die Situation ist ernst: Das Coronavirus verbreitet sich in Münster immer weiter. Die Stadt und das Land NRW beschließen immer weitere, zum Teil strenge Maßnahmen. Die aktuelle Lage im Ticker.

  • Das Coronavirus breitet sich in Münster weiter aus.
  • Die Zahl der Infizierten steigt täglich an.
  • Derzeit sind 414 Menschen an Covid-19 erkrankt. (Stand: 27. März, 17.45 Uhr) 

+++ Artikel zur Lage des Coronavirus in Münster aktualisieren +++ 

Update: 27. März, 15.36 Uhr. Die Zahl der Infizierten ist in Münster weiter gestiegen. 414 Personen haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. 101 Patienten sind mittlerweile wieder gesund. Das Ordnungsamt geht auch weiterhin gegen diejenigen vor, die das bestehende Kontaktverbot missachten. So mussten die Beamten am Donnerstag (26. März) 54 Mal in der Domstadt einschreiten.

"In allen Fällen haben die Betroffenen die Aufforderung der Mitarbeiter des Ordnungsamtes sofort befolgt", berichtete Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer nach der heutigen Sitzung des Krisenstabes in Münster. Des Weiteren wird der kommende Wochenmarkt am Domplatz am Samstag (28. März) den Gegebenheiten angepasst.

"So wird die Pferdegasse für den Durchgangsverkehr gesperrt und zusätzlicher Raum für Marktstände vor dem LWL-Museum geschaffen", heißt es in einer Mitteilung. Zudem werden drei Verkaufsstellen vom Prinzipalmarkt auf eine Fläche vor der Bezirksregierung verlegt. Dadurch soll das räumliche Angebot des Wochenmarktes in Münster entzerrt und eine Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus verringert werden. Verfolgen Sie die aktuellsten Entwicklungen zum Coronavirus in Münster in unserem Newsticker.

Coronavirus in Münster: Müllabfuhr bittet um Vorsicht

Update: 27. März, 14.24 Uhr. Trotz Corona-Krise müssen die wichtigsten Dienste weiterhin erhalten bleiben – zum Beispiel auch die Müllabfuhr. Daher bittet die Stadt Münster ihre Bürger um umsichtiges Verhalten mit den Mitarbeitern der Abfallwirtschaft, so dass die Arbeiten auch weiterhin mit ausreichend Kapazitäten aufrechterhalten werden kann.

Dazu gehöre unter anderem auch, den nötigen Abstand zu den Mitarbeitern zu halten. "Die Abfallabfuhr hat für uns oberste Priorität", erläutert AWM-Sprecherin Manuela Feldkamp mit Blick auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Das Unternehmen hat ihre Abläufe momentan so koordiniert, dass die Teams in den verschiedenen Arbeitsbereichen vor einer Ansteckung mit Covid-19 geschützt werden. Derweil will sich Politiker Friedrich Merz im Kampf gegen das Coronavirus engagieren: Für ein Projekt des UKM spendet der Gesundete Blut.

Münster: Termin für Abi-Prüfungen steht fest

Update: 27. März, 10.41 Uhr. Die NRW-Landesregierung hat am Freitag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, wann die Abitur-Prüfungen in diesem Jahr stattfinden werden. Als Termin wurde der Zeitraum vom 12. bis 25. Mai verkündet, die dann zu diesem Zeitpunkt auch in Münster stattfinden werden. Weitere Infos zu den beschlossenen Terminen für die Abitur-Prüfungen in N RW finden Sie auf msl24.de.

Update: 27. März, 8.15 Uhr. Derzeit gibt es in Münster 371 bestätigte Fälle des Coronavirus. 65 infizierte Menschen gelten mitterweile wieder als gesund. Am Donnerstag (26. März) verstarb die erste Person an den Folgen von Covid-19: Eine 81-jährige Krankenhaus-Patientin, die an einer Grunderkrankung litt, überlebte die Ansteckung mit dem Coronavirus nicht. OB Markus Lewe sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

Die Stadt Münster gab zudem bekannt, die Betriebszeiten der Corona-Hotline auszuweiten: "Unter der Rufnummer 0251/492 10 77 können Informationen rund um das Thema Corona abgefragt werden", heißt es dazu in einer Pressemeldung. Zusätzlich stehe eine Mail-Adresse zur Verfügung: corona@stadt-muenster.de. Über die aktuellen Fallzahlen zuSars-CoV-2 und Covid-19 halten wir Sie auch in unserem Newsticker zum Coronavirus in Münster, im Münsterland und in NRW auf dem Laufenden.

Erster Todesfall durch das Coronavirus in Münster

Update: 26. März, 16.05 Uhr. 229 Menschen sind bereits durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ums Leben gekommen. Nun hat auch Münster der erste Todesfall erreicht. Eine 81-Jährige, die schon länger an einer Grunderkrankung litt, erkrankte zusätzlich an Covid-19. Dies überlebte die Frau nicht.

"Leider mussten wir darauf gefasst sein, dass solche schlimmen Nachrichten irgendwann auch unsere Stadt erreichen. Ich wünsche den Angehörigen jetzt viel Kraft und bin in Gedanken bei der Familie, den Nachbarn und Freunden der Verstorbenen", nahm Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe Anteil. In der Domstadt sind bislang 371 Personen an Covid-19 erkrankt – 65 von ihnen sind wieder gesund. 

Neues Virtuelles Krankenhaus in Münster errichtet

Update: 26. März, 15.45 Uhr. Wie kann die Behandlung von Coronavirus-Patienten weiter verbessert werden? Die Antwort auf diese Frage soll das erste Virtuelle Krankenhaus in NRW, das nun in Münster und Achen startet. "„Die Coronavirus-Pandemie erhöht im gesamten Land die Nachfrage nach intensivmedizinischer und epidemiologischer Behandlung aufgrund der steigenden Zahl infizierter Patientinnen und Patienten", sagt Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes.

Durch den Einsatz von Tele-Intensivmedizin ermöglicht das Virtuelle Krankenhaus Ärzten den nötigen Ruckgriff auf die Expertise in den Unikliniken in Münster und Aachen. Dadurch sollen Covid-19-Patienten möglichst heimat- und familiennah behandelt werden.

Mit Hilfe des Virtuellen Krankenhaus können Intensivmediziner ab sofort mit den Experten des UKM die Behandlung von Coronavirus-Patienten telefonisch und per Videokonferenz besprechen. Dadurch können auch die Intensivbetten in NRW optimal genutzt werden.

"Die Zusammenarbeit der Krankenhäuser in Münster während der Pandemie läuft von Anfang an sehr gut. Ich bin froh, dass durch den Start des Virtuellen Krankenhauses im UKM nicht nur die Versorgung der Patienten in Münster, sondern im gesamtem Bezirk Westfalen-Lippe sichergestellt ist und so noch mehr Menschen geholfen werden kann", zeigt sich OB Markus Lewe angetan von der neuen Einrichtung.

352 Menschen in Münster an Covid-19 erkrankt

Update: 26. März, 11.26 Uhr. Die Zahl der Infizierten in Münster bleibt laut der Bezirksregierung Münster aktuell konstant: Seit Mittwochabend sind es weiterhin 352 bestätigten Coronavirus-Fälle. 41 Menschen haben sich mittlerweile von der Lungenkrankheit Covid-19 erholt und gelten als gesund.

Update: 26. März, 8.01 Uhr. In Zeiten des Coronavirus arbeiteten Arztpraxen am Limit, berichtet die Stadt Münster. Doch Patienten bräuchten gerade jetzt Rat und Diagnosen. Zur Entlastung hat die Stadt deswegen kurzfristig ein Therapiezentrum eingerichtet.

Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurde das Therapiezentrum in der Uppenbergschule in Münster auf die Beine gestellt. "In der Uppenbergschule am Bröderichweg behandeln ab sofort Ärztinnen und Ärzte Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben oder sich schwer krank fühlen", berichtet KV-Bezirksstellenleiter Dr. Hendrik Oen.

Die Terminvergabe in dem neuen Therapiezentrum in Münster erfolge telefonisch über die städtische Coronahotline: 0251/492 10 77. "Das Team des Therapiezentrums ist täglich von 9 bis 21 Uhr im Dienst", berichtet die Stadt Münster.

Münster: Abiturprüfungen finden trotz Coronavirus statt

Update: 25. März, 17.57 Uhr. In Münster gibt es mittlerweile 352 bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen. 41 Personen sind wieder gesund. Weiterhin steht jedoch unter anderem das Schulleben in NRW still. In einigen Wochen stehen die Abiturprüfungen an – am Mittwoch (25. März) wurde beschlossen, wie es weitergehen soll.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) kündigte an: Nordrhein-Westfalen wird die Abiturprüfungen nicht absagen. Wir haben in der Ländergemeinschaft intensiv über verschiedene Szenarien diskutiert." Am kommenden Freitag (27. März) will die Ministerin einen Zeitplan vorstellen. Zuvor hatte es Diskussionen um eine mögliche Absage der Prüfungen wegen der Coronavirus-Krise gegeben.

Gebauer stellte jedoch klar, dass dem jetzigen Abijahrgang trotz der "Ausnahmesituation"  keine Nachteile entstehen sollen. Daher wird es auch in Münster in diesem Jahr noch Abiprüfungen geben.  

Coronavirus: Münster am stärksten betroffene Stadt in NRW

Update: 25. März, 12.10 Uhr. Die Zahl der Infizierten steigt in Deutschland weiter an. Im Münster steigt die Fallzahl jedoch nur noch leicht an. 1282 Personen sind an Covid-19 erkrankt. In Münster sind es momentan 305 Menschen.

Die Domstadt zählt laut Statistik zur am stärksten betroffenen Stadt in NRW. Fast 10 Menschen sind in Münster pro 10.000 Einwohner mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Nur Freiburg liegt in dieser Statistik, die vom Robert-Koch-Institut berechnet wurde, noch vor der Westfalenmetropole.

Coronavirus; Münsters OB appelliert an Bürger

Update: 25. März, 7.44 Uhr. Seit dem 29. Februar wurden in Münster 305 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 23 von ihnen gelten mittlerweile wieder als gesund. In einer Grafik, die die Stadt Münster veröffentlichte, ist ein leichtes Abflachen der Kurve zu erkennen.

"Diese erneut verschärften Vorgaben scheinen aktuell weitestgehend befolgt zu werden. Ich möchte mich bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür bedanken", wird Wolfgang Heuer, Leiter des Krisenstabs in der Domstadt, zitiert. Der Stab arbeite seit drei Wochen fast rund um die Uhr, heißt es von der Stadt Münster. Dies sei aber noch kein Grund, bereits von einer Trendwende in SachenCorona-Ansteckungen zu sprechen, warnt die Stadt.

Vor allem bedeute das nicht, dass Regeln zur Verhinderung weiterer Coronavirus-Infektionen gelockert werden könnten. "Auch in Münster gilt weiterhin das Kontaktverbot", schreibt die Stadt. Verstöße würden zudem geahndet. Am Ende richtet sich die Stadt Münster mit einem Appell an die Münsteraner: "Tut Euch selbst wie allen Mitmenschen den Gefallen und haltet Euch bitte an die Gemeinschaftsregeln. Danke!"

Update: 24. März, 18.39 Uhr. Viele Unternehmer bangen derzeit um ihre Existenz. Läden haben zurzeit geschlossen und es fehlen wichtige Einnahmen. Auch das Café Issel in Münster spürt die Folgen der Coronavirus-Krise. Wir sprachen mit dem Besitzer der Konditorei.

Coronavirus: Stadt Münster entlastet Eltern finanziell

Update: 24. März, 16.35 Uhr. Der Anstieg der Coronavirus-Patienten hat sich in Münster ein wenig verlangsamt. Momentan sind 305 Personen an Covid-19 erkrankt. OB Markus Lewe warnt jedoch vor zu einer vorschnellen Erleichterung: "Es ist noch viel zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen, zumal wir auch andere Zahlen haben, die uns Sorgen bereiten." Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist im UKM auf 33 angestiegen. Bei der Stadtverwaltung sind es 26 bestätigte Fälle.

"In Krisenzeiten sind die Mitarbeiter der Krankenhäuser und der Verwaltung besonders wichtig, um die Versorgung und die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten", so Lewe weiter. Er betonte daher nochmals den Appell, sicheren Abstand zum Krankenhauspersonal zu halten, um das hochansteckende Coronavirus nicht weiterzugeben.

Seit einiger Zeit sind in Münster zudem die Kitas wegen des Coronavirus geschlossen – Eltern stehen deswegen vor schweren Aufgaben: Sie müssen in der Zeit Alternativen auf die Beine stellen und diese Ersatzbetreuung finanziell selber tragen. Daher bemüht sich die Stadt nun um eine Entlastung dieser Menschen.

"Bis auf Weiteres erheben wir keine Kita-Beiträge mehr“, kündigt Oberbürgermeister Markus Lewe an. Eltern müssen ab April keine Gebühren mehr an die Einrichtungen überweisen. "Das gilt so lange, bis der Rat eine Entscheidung über die Beitragserhebung in der Coronakrise getroffen hat", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Münster

Coronavirus: Flachere Kurve gibt Experten Hoffnung

Update: 24. März, 13.59 Uhr. Oberbürgermeister Markus Lewe hat sich zur aktuellen Lage zu Wort gemeldet. In seinem Statement zum Coronavirus in Münster berichtet er, dass derzeit fünf der 295 infizierten Menschen in der Domstadt in intensivmedizinischer Behandlung sind. 33 Patienten werden insgesamt im UKM versorgt.

Darüber hinaus gibt Lewe bekannt, dass am Montag erstmalig die Task Force Wirtschaft in Münster  stattgefunden hat. Dort wurde über wirtschaftliche Hilfe für Unternehmen während der Coronavirus-Krise beraten. Eine Maßnahme daraus ist, dass die Gewerbesteuervorauszahlung zunächst ausgesetzt wird. Eltern müssen außerdem ab April keine Kita-Gebühren mehr zahlen, solange die Einrichtungen geschlossen bleiben. 

Update: 24. März, 8.48 Uhr. Der Shutdown in Münster scheint Auswirkungen zu haben: Einer neuen Grafik der Stadt ist zu entnehmen, dass die Kurve der mit dem Coronavirus infizierten Menschen nicht mehr so steil ansteigt wie noch in der vergangenen Woche. Die Verantwortlichen wollen zwar noch keine Prognose für die kommenden Tage abgeben, sind aber hoffnungsvoll, dass die Verbreitung des Virus durch das Kontaktverbot deutlich verlangsamt wird.

Update: 23. März, 17.18 Uhr. Für viele Menschen bedeutet der Gang in den Supermarkt in Münster eine echte Gefahr. Vor allem ältere Menschen, Vorerkrankte sowie Personen mit chronischen Erkrankungen stellen eine Risikogruppe dar. Für sie bedeutet das Coronavirus echte Lebensgefahr.

Die Stadt Münster hat daher nun für diese Menschen, und auch für diejenigen, die sich in Quarantäne befinden, eine Service-Hotline bereitgestellt, die von den Wohlfahrtverbänden geschaltet wird. Für Betroffene, die sich unter der Nummer 0151/25 06 55 18 bei der Caritas melden, werden Lebensmittel und Medikamente bis an die Haustür gebracht.

Die Hilfesuchenden aus Münster werden nach dem Anruf von ehrenamtlichen Mitarbeitern zunächst telefonisch kontaktiert, danach wird ein gemeinsamer Zeitpunkt ermittelt, an dem die Waren ausgeliefert werden können. Dabei halten sich die Mitarbeiter selbstverständlich auch an die geltenden Hygieneregeln, die im Hinblick auf das Coronavirus gelten. Die Hotline ist montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. 

Coronavirus: Ordnungsamt in Münster verteilt neun Platzverweise

Update: 23. März, 14.06 Uhr. Seit Sonntag (22. März) gilt in Deutschland das bundesweite Kontaktverbot für mehr als zwei Personen. So soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Jedoch wurden die Menschen bereits vorher dazu aufgerufen, sich Zuhause aufzuhalten – auch in Münster

Der Großteil der Bürger in Münster hielt sich an diese Regelung. Dennoch musste das Ordnungsamt am vergangenen Wochenende neun Platzverweise an Menschen in öffentlichen Räumen aussprechen. Für Stadtrat Wolfgang Heuer eine positive Bilanz: "Die neuen Verhaltensregeln sind bei den Bürgern angekommen und akzeptiert", ist er sich sicher.

Auch in Münster gilt weiterhin die Regel, dass sich maximal zwei Personen draußen mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter aufhalten dürfen. Diese Vorgaben sollen die kommenden vier Wochen gelten, um dem Coronavirus Einhalt zu gebieten. "Auch diese erneut verschärften Vorgaben scheinen aktuell weitestgehend befolgt zu werden. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür bedanken", so Heuer weiter. 

Update: 23. März, 12.24 Uhr. 276 Menschen sind am Montagmittag nachweislich am Coronavirus erkrankt. Das gab die Bezirksregierung Münster bekannt. Derweil versuchen Betrüger in der Region, die aktuelle Situation für sich auszunutzen: Sie gehen von Tür zu Tür und geben sich als Gesundheitsamt aus, wie die Polizei mitteilt. Die Gauner verkaufen angebliche Corona-Tests. 

266 Coronavirus-Patienten in Münster – Kontaktverbot beschlossen

Update: 23. März, 6.53 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Patienten in Münster ist auf 266 gestiegen. Damit die Mitarbeiter der Krankenhäuser in der Domstadt gesund bleiben und sich nicht anstecken, gelten für sie ab Montag besondere Regeln. So müssen sie auf dem gesamten Gelände des UKM einen Mundschutz tragen. So will die Klinik auf die erwarteten stark steigenden Zahlen durch Covid-19 vorbereitet bleiben. 

Auch die Bürger in Münster können ihren Teil zur Bekämpfung des Coronavirus beitragen: "Halten Sie Abstand zu Mitarbeitern von Krankenhäusern. Verhindern Sie, dass Sie Krankenhausmitarbeiter unbewusst infizieren, wenn Sie zum Beispiel selbst Virusträger sind, und dies noch nicht wissen. Wir brauchen diese Leute jetzt sehr dringend und in sehr großer Zahl", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. 

Der Bürgermeister betont, dass bereits einzelne Infektionen von Mitarbeitern in Krankenhäusern in Münster verheerende Konsequenzen haben könnten. In einem solchen Fall müssten umfassende Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Patienten getroffen werden. Derweil haben sich in der Domstadt bereits sechs Patienten vom Coronavirus erholt und sind wieder gesund. 

Update: 22. März, 17.18 Uhr. Die Ausgangssperre scheint wohl fürs Erste vom Tisch zu sein. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen, ab Montag (23. März) ein Kontaktverbot einzuführen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Demnach sollen bundesweit Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten werden – auch in Münster. Von der Regel ausgenommen sind Familien sowie Personen, die in einem Haushalt leben. Damit umgeht der Bund die massiven Ausgangsbeschränkungen, die hinsichtlich der Coronavirus-Krise am Freitag (20. März) von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erlassen wurden. Dagegen hat sich vor allem Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, heftig gewehrt. Um 17.30 Uhr will Merkel eine Pressekonferenz geben. Auf msl24.de erfahren Sie alles weitere zum Kontaktverbot wegen des Coronavirus in NRW.

Coronavirus: Stadt Münster stellt sich auf Ausgangssperre ein

Update: 22. März, 13.24 Uhr. Die Stadt Münster ist auf mögliche Ausgangssperren wegen des Coronavirus vorbereitet. Das gab die Stadt in einer Pressemeldung bekannt: "Der Krisenstab der Stadt Münster hat am Freitag, 20. März, erste Vorkehrungen für den Fall einer möglichen Ausgangssperre getroffen. Unter anderem wurde sichergestellt, dass die Polizei in der Lage ist, eine mögliche Ausgangssperre zu überwachen."

Zudem sei die Vorbereitung für mehrere Corona-Hilfezentren in Münster fortgeschritten. Dort sollen mit dem Coronavirus infizierte Menschen, die milde Krankheitsverläufe ausweisen und sich "aufgrund besonderer Lebensumstände" nicht selbst versorgen können, "pflegerisch und logistisch unterstützt werden", verkündet die Stadt weiter. In der kommenden Woche sollen die Vorbereitungen dazu abgeschlossen und der Standort festgelegt werden.

"Außerdem werden derzeit Quarantäne-Stationen für Menschen wie etwa Alleinstehende vorbereitet, deren Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs unter häuslichen Bedingungen besonders schwierig ist. Ebenso wird es neue Einrichtungen für die vorübergehende Betreuung von Obdachlosen geben. Auch hier soll die Festlegung der Adressen in der kommenden Woche erfolgen."

Zudem würden die Krankenhäuser in Münsters Stadtgebiet Vorkehrungen treffen, um auch größere Gruppen von Covid-19-Patienten behandeln zu können. Dazu seien beispielsweise Operationssäle geschlossen worden, damit mehr Personal in den Intensivstationen eingesetzt werden könne.

Am Montag (23. März) nehme OB Markus Lewe (CDU) Gespräche mit der lokalen Wirtschaft auf. "Ziel ist eine Bestandsaufnahme zum wirtschaftlichen Schaden, den die Corona-Krise verursacht hat", berichtet die Stadt Münster weiter. Dabei würden auch Möglichkeiten erörtert, wie vor allem Kleinstunternehmen geholfen werden könne.

Coronavirus in Münster: Zahl der Infizierten steigt auf 243

Update: 21. März. 19.39 Uhr. Am Samstagabend sind in Münster 243 Fälle des Coronavirus nachweislich bestätigt. Die Zahl der Infektionen steigt täglich an. Bereits am Sonntag könnte entschieden werden, ob es in NRW eine Ausgangssperre geben wird. Viele Bürger halten dies für die beste Methode, um das Virus einzudämmen. 

Update: 20. März, 17.21 Uhr. Die Bezirksregierung Münster hat soeben die aktualisierten Zahlen der Coronavirus-Epidemie im Münsterland veröffentlicht. Demnach sind in der Domstadt aktuell 219 Menschen an Covid-19 erkrankt. Somit sind innerhalb von 24 Stunden ganze 46 Infektionen nachgewiesen worden.

Coronavirus: "Bleiben Sie Zuhause!": Eindringliche Botschaft an die Bürger in Münster

Update: 20. März, 16.47 Uhr. Mit einer eindringlichen Botschaft wendet sich die Stadt Münster in Zeiten der Coronavirus-Krise an ihre Bürger. In einem gemeinsamen Appell der Regierungspräsidentin Dorothee Feller, des Oberbürgermeister Markus Lewe und des Polizeipräsident Rainer Furth heißt es: "Bleiben Sie Zuhause! Halten Sie sich an die Regeln!".

Demnach solle jeder Bürger in Münster es derzeit vermeiden, sich in Gruppen im Freien aufzuhalten. Oberbürgermeister Lewe warnt davor, dass bei Nicht-Einhalten der Regeln eine Ausgangssperre wegen des Coronavirus droht. Darüber hinaus sei es auch notwendig, derzeit nicht in die Niederlande zu fahren, da deren Konzept zur Eindämmung der Infektion sich nicht mit den deutschen Maßnahmen deckt. 

"Verlassen Sie Ihre Wohnung nur, wenn Sie es wirklich müssen. Tun Sie es bitte allein oder nur mit einem Menschen, mit dem Sie zusammenleben", fordert der Polizeipräsident von Münster. Außerdem appelliert er an die Bürger, auch in Zeiten des Coronavirus auf die Kräfte der Polizei und des Ordnungsamts zu hören. Am Wochenende wird es in NRW deutlich kälter – das Wetter könnte im Münsterland dabei helfen, das Coronavirus einzudämmen

Update: 20. März, 14 Uhr. Nachdem am heutigen Freitagmittag Bayern als erstes Bundesland wegen des Coronavirus eine weitreichende Ausgangssperre ausgerufen hat, wird mit großer Spannung erwartet, welches Bundesland nun als Erstes nachziehen wird. Auch Markus Lewe (CDU), Oberbürgermeister von Münster, äußerte sich in einem Video-Update zu dem Thema zu Wort. 

Dabei berichtet Lewe, dass sich die Stadt Münster auf eine mögliche Ausgangssperre wegen der Gefahr durch Corona vorbereite. "Sie mögen möglicherweise nötig sein, weil es immer noch Menschen gibt, die sich nicht an die Regeln halten. Ich hoffe, dass wir das in Münster tun", sagt Lewe in dem Video.

Noch immer treffen sich viele Menschen trotz umfassender Warnungen in Freundesgruppen und missachten den Aufruf nach sozialer Distanz, die im Kampf gegen Corona auch in Münster nötig ist. Unsere Redakteurin wendet sich in einem Kommentar an diejenigen, die noch immer glauben, dass der Coronavirus und Covid-19 ja nur so schlimm wie eine Grippe seien.

Coronavirus: 173 Menschen in Münster infiziert

Update: 20. März, 10.57 Uhr. Risikogruppen sind besonders gefährdet durch Covid-19. Medizinstudenten haben jetzt ein Projekt ins Leben gerufen, das für diese Menschen in Münster in der Coronavirus-Krise Einkäufe tätigt.

Update: 20. März, 7.28 Uhr. Mittlerweile sind nachweislich 173 Menschen in Münster mit dem Coronavirus infiziert und an Covid-19 erkrankt. Im gesamten Münsterland gibt es aktuell fast 800 bestätigte Coronavirus-Fälle. Angesichts der steigenden Zahlen baut Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) nun innerhalb der Stadtverwaltung eine neue "Corona-Organisation" auf, wie es in einer Pressemeldunge der Stadt heißt.

"Wir brauchen personelle Reserven, auf die wir bei weiteren Lageverschärfungen flexibel zugreifen können. Schon jetzt sollen die rund 100 Kräfte der Organisation diejenigen Ämter unterstützen, die durch die Coronavirus-Krise besonders stark mit Zusatzaufgaben belastet sind", berichtet Münsters OB Lewe.

Die zusätzlichen Kräfte sollen in der Stadtverwaltung in Münster zum Beispiel bei der Datenerfassung helfen, erkrankte Kollegen ersetzen oder Bestellvorgänge erledigen. Es würde aber kein zusätzliches Personal dafür eingestellt, sagt Lewe: "Wir greifen auf Kräfte in Ämtern zurück, die wegen der Coronakrise vorübergehend ihre Arbeit einstellen mussten." 

Coronavirus: Münsters OB Lewe warnt vor Shopping-Touren in den Niederlanden

Update: 19. März, 18.18 Uhr. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe hat sich zu den strengen Anti-Coronavirus-Maßnahmen in der Region geäußert. Er betonte dabei, dass diese nur Sinn ergeben, wenn alle Beteiligten sich konsequent daran halten. Deshalb sollten Bewohner des Münsterlandes von Shopping-Touren in den Niederlanden absehen. 

Denn dort wird die Bekämpfung des Coronavirus anders als in Münster gehandhabt. "Die unterschiedlichen Schutzsysteme in Deutschland und in den Niederlanden sind derzeit noch nicht kompatibel. Deshalb muss jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und auf unnötige Ansteckungsrisiken verzichten", sagte Lewe. 

Derweil sind in Münster 173 Personen am Coronavirus erkrankt. Die Zahlen steigen täglich an – aufgrund der bisher getroffenen Maßnahmen sollte die Kurve jedoch in den nächsten Tagen an abflachen. Fünf Patienten sind bereits wieder gesund.  

Bislang gibt es noch keine Ausgangssperre in der Domstadt. Diese könnte jedoch bald kommen, wenn nicht alle Menschen sich an die empfohlenen Maßnahmen halten. Wir haben zusammengefasst, welche Folgen eine Ausgangssperre wegen des Coronavirus für die Menschen in Münster hätte.

Wegen Coronavirus: Keine Taufen und Trauungen mehr in Münster

Update: 19. März, 14.19 Uhr. Trotz der Einschränkungen im öffentlichen Leben sollten Taufen und Trauungen im kleinen Kreis bislang noch möglich sein. Diese Entscheidung wurde vom Bistum Münster nun jedoch zurückgerufen. Bis mindestens zum 19. April wird es wegen des Coronavirus keine kirchlichen Hochzeiten mehr geben.

Update: 19. März, 12.05 Uhr. Die Stadt trifft weitere Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu sind ab Donnerstag alle Recyclinghöfe der AWM in Münster geschlossen. Dies soll sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden schützen. Darüber hinaus bitten die Abfallwirtschaftsbetriebe auch um umsichtiges Verhalten der Bürger: Damit die Müllabfuhr weiterhin gewährleistet werden kann, sollten Anwohner davon absehen, große Mengen Sperrgut an die Straße zu stellen. 

Das Gesundheitsamt hat außerdem Tipps gegeben, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Ausbreitung des Coronavirus in Münster und ganz Deutschland zu verhindern: 

Coronavirus: Mit diesen Tipps vermeiden Sie die Ansteckung

Die Haende sollte jeder regelmaesßig mit Seife waschen und pflegen. (Symbolbild)
Die Hände sollte jeder regelmäßig mit Seife waschen und pflegen. (Symbolbild) © dpa/Peter Steffen
Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, sollte auf Haendeschuetteln verzichtet werden. Haende sollten zudem vom Gesicht ferngehalten werden. (Symbolbild)
Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, sollte auf Händeschütteln verzichtet werden. Hände sollten zudem vom Gesicht ferngehalten werden. (Symbolbild) © picture-alliance/ dpa
Richtiges Husten trägt zur Vemeidung der uebertragung bei: Dazu ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge nutzen. (Symbolbild)
Richtiges Husten trägt zur Vemeidung der Übertragung bei: Dazu ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge nutzen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Wenn Sie Symptome des Coronavirus bei sich bemerken, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. (Symbolbild)
Wenn Sie Symptome des Coronavirus bei sich bemerken, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. (Symbolbild) © dpa
Wenn sie Symptome haben, sollten Sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen wahren. (Symbolbild)
Wenn sie Symptome haben, sollten Sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen wahren. (Symbolbild) © picture alliance / Andreas Geber
Auch im Homeoffice gilt: Geschlossene Raeume sollten regelmaeßig gelueftet werden. (Symbolbild)
Auch im Homeoffice gilt: Geschlossene Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Münster: Arzt fordert Konsequenz in Verbindung mit Coronavirus-Tests

Update: 19. März, 11.49 Uhr. Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Münster ist am Donnerstag auf 154 gestiegen. Professor Dr. Andreas Bohn, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes  und Mitglied im Krisenstab der Stadt, fordert nun mehr Konsequenz bei den Tests. Er appelliert an die ansässigen Ärzte, wirklich nur Menschen zur Überprüfung zuzulassen, die bestimmte Kriterien erfüllen. 

So können in Münster nur Personen getestet werden, die entweder aus einem Risikogebiet zurückkehren oder die mit Infizierten Kontakt hatten und nun selbst Symptome des Coronavirus zeigen. Die Labore in der Region seien mit genügend Kapazitäten ausgestattet, so Bohn. Sie können der Flut der Tests jedoch nur dann Herr werden, wenn sich alle Beteiligten an die Vorgaben halten. 

Update: 18. März, 12.15 Uhr. Die Stadt Münster hat nun offiziell die neueste Allgemeinverfügung veröffentlicht, die ab diesem Mittwoch gilt. Darin bestätigt sie die zuvor berichtete Maßnahme, dass sämtliche Gaststätten und Geschäfte geschlossen werden, die nicht der Grundversorgung dienen. Die zuvor festgelegte Schließung von Clubs, Fitnessstudios und weiteren Einrichtungen bleibt ebenfalls erhalten.

Dieser Erlass gilt bis einschließlich 19. April. "Die zeitliche Beschränkung kann bei Fortbestand des Übertragungsrisikos entsprechend verlängert werden", heißt es in dem Schreiben weiter. Die gesamte Allgemeinverfügung können Sie sich hier durchlesen. In Münster sind derzeit 114 Personen nachweislich am Coronavirus infiziert. Lieferdienste arbeiten in Münster jedoch trotz Coronavirus weiter.

Coronavirus in Münster: Stadt schließt ab Mittwoch Gaststätten

Erstmeldung: 18. März, 10 Uhr. Münster – 114 Menschen sind derzeit in der Domstadt an Covid-19 erkrankt, 475 sind es im gesamten Münsterland – Tendenz weiterhin steigend. Das öffentliche Leben in der Westfalenmetropole steht seit einigen Tagen bereits so gut wie still. Jetzt werden noch tiefergehende Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 ergriffen.

Nachdem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag (17. März) über die bedrohliche Lage rund um das Coronavirus im Bundesland sprach und anordnen ließ, alle Geschäfte und Gaststätten ab 15 Uhr schließen zu lassen, geht die Stadt Münster jetzt weiter. Wie die WN berichten, werden ab Mittwoch (18. März) sämtliche Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, komplett geschlossen.

Im Laufe des Tages soll dazu eine Allgemeinverfügung erlassen werden. Derzeit tagt der Krisenstab, um das gemeinsame Vorgehen abzustimmen, wie es auf Nachfrage hieß. Neben sämtlichen Restaurants und Bars werden auch alle Mensen der Uni Münster geschlossen. Damit geht die Stadt noch einen Schritt weiter als die vom Land NRW angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Coronavirus: Grundversorgung in Münster bleibt erhalten

In der Domstadt mussten bereits einige Gaststätten, die erst nach 15 Uhr öffnen, komplett schließen. Oberbürgermeister Markus Lewe appellierte jüngst an die Bürger in Münster, in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammenzuhalten. Nicht von der am heutigen Mittwoch verkündeten Allgemeinverfügung betroffen sind hingegen Geschäfte, die für die Grundversorgung notwendig sind: Also Supermärkte, Banken, Tankstellen, Apotheken, Poststellen, Friseure, Reinigungen sowie Baumärkte und Tierbedarfsgeschäfte. 

Seit vergangener Woche ruht auch der Sport in der Stadt. Besonders hart könnte die Coronavirus-Pandemie den SC Preußen Münster treffen, der durch den stillgelegten Spielbetrieb gezwungen sein könnte, einigen Mitarbeitern zu kündigen. 

Durch die Schulschließungen sind momentan die Schüler aller Stufen zuhausen. Auf msl24.de erhalten Eltern Tipps, wenn Sie wegen des Coronavirus mit den Kindern Zuhause bleiben müssen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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