Covid-19

Coronavirus in NRW: Landesweite Maskenpflicht kommt

Einige Städte hatten sie schon eingeführt – jetzt wird sie in ganz NRW zur Pflicht. Ab Montag wird landesweit die Maskenpflicht eingeführt, die den Schutz vor dem Coronavirus weiter vorantreiben soll.

NRW – Seit vergangenem Montag (20. April) gibt es bundesweit vereinzelte Lockerungen. So durften Geschäfte, die höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche bieten, ihre Läden wieder öffnen. Ab dem 4. Mai wird es weitere Lockerungen geben. 

Um gleichzeitig den Schutz der Menschen vor dem Coronavirus im Hinblick auf diese Maßnahmen weiter zu gewährleisten, hat die NRW-Landesregierung nun beschlossen, ab kommendem Montag (27. April) eine landesweite Maskenpflicht einzuführen. Zuvor hatte bereits die Stadt Münster diese Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus eingeführt*. Darüber berichtet msl24.de*.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht als Schritt zur Normalität 

Bis zur Einführung der Regel soll den Bürgern sowie Handelsunternehmen die nötige Zeit gegeben werden, sich auf die verpflichtende Maßnahme gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 vorzubereiten. Jede Person in NRW, die sich im öffentlichen Raum befindet, ob im Supermarkt, in Bus und Bahn, also überall, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Mitmenschen nicht gewährleistet werden kann, muss einen Mund- und Nasenschutz tragen.

"Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden. Die Maskenpflicht in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens kann dabei sinnvoll unterstützen", erklärt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Schritt, die Maskenpflicht als Maßnahme gegen die Krankheit Covid-19 gemeinsam mit Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland einzuführen.

Das Tragen einer Maske wird landesweit verpflichtend sein.

Coronavirus: Armin Laschet will Regeln für Einzelhandel in NRW anpassen

Zuvor hatte Armin Laschet dafür plädiert, in Zeiten der Coronavirus-Pandemie schon bald weitere Lockerungen vornehmen zu wollen. Der Ministerpräsident von NRW denkt unter anderem darüber nach, Sportstätten und Spielplätze sowie Kitas und Schulen wieder zu öffnen. Denn trotz Coronavirus-Pandemie dürfe die Lebenswirklichkeit der Kinder nicht länger unbeachtet bleiben, so sein Argument.

Neben der demnächst eingeführten Maskenpflicht zum Schutz vor dem Coronavirus wird das Land auch seine Regelungen im Hinblick auf den Einzelhandel anpassen. So sollen auch Geschäfte in NRW öffnen dürfen, die unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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