Verdacht auf Blindgänger bestätigt

Newsticker: 250-Kilo-Bombe in Münster! So lief die Entschärfung

+
In Münster wurde eine Bombe entdeckt. Sie muss entschärft werden.

Auf einem Baugrundstück in Münster wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Eine Überprüfung am Mittwoch hat Klarheit gebracht. Wir berichten aktuell im Newsticker.

  • Auf einer Baustelle in Münster wurde eine Bombe gefunden
  • Es wurde im 250-Meter-Radius evakuiert
  • Blindgänger konnte erfolgreich entschärft werden

Update: 15. November. Kommt es erneut zu einer Entschärfung? Auf einem Baugrundstück in Münster könnte eine Bombe liegen. Falls sich der Verdacht bestätigt, müsste der Hauptbahnhof gesperrt werden.

Bombe in Münster erfolgreich entschärft

Update: 16.59 Uhr. Jetzt erfolgte der entscheidende Anruf vom vom Kampfmittelbeseitigungsdienst bei Einsatzleiter Jörg Rosenkranz: Der Blindgänger am Lechtenbergweg in Münster wurde gegen 16.50 Uhr erfolgreich entschärft. Damit sind die Sperrung der Straßen sowie des Dortmund-Ems-Kanals wieder aufgehoben. Alle Bewohner, die von der Evakuierung betroffen waren, können somit wieder in ihrer Wohnungen.

Update: 16.48 Uhr. Noch stehen die Einsatzkräfte in der Kälte in Münster und warten auf das Zeichen, dass der Blindgänger entschärft wurde. Wie lange die Prozedur dauert, kann noch nicht gesagt werden. Erfahrungsgemäß erfolgen Bombenentschärfung oft innerhalb einer Stunde. Die Sperrungen dauern daher noch weiter an. Wir berichten weiter.

Am selben Abend kam es zu einem weiteren Einsatz: In einem Waldstück in Münster lag eine verletzte Frau. Die 42-Jährige wählte den Notruf, doch sie wusste nicht genau, wo sie lag. Die Polizei setzte für die Suche einen Hubschrauber mit Nachtsichtkamera ein.

Entschärfung der Bombe in Münster hat begonnen

Update: 16.11 Uhr. Kurz vor 16 Uhr wurde die Evakuierung im 250-Meter-Radius rund um den Lechtenbergweg in Münster beendet. Seitdem läuft die Entschärfung der Weltkriegsbombe auf dem Baugebiet in Münster. Dies übernimmt der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg. Wir berichten weiter.

Update: 15.37 Uhr. "Bisher läuft alles nach Plan", berichtet Einsatzleiter Jörg Rosenkranz über die Evakuierungsmaßnahme in Münster. 62 Einsatzkräfte sind derzeit im Einsatz, um die Menschen aus ihren Wohnungen zu bringen. Mehrere Transporter brachten zudem Personen in die Betreuungsstelle beim ASB am Gustav-Stresemann-Weg.

Sollte der Zeitplan weiterhin eingehalten werden, kann die Entschärfung des Blindgängers um 16 Uhr beginnen.

Entschärfung des Blindgänger in Münster gegen 16 Uhr.

Update: 15.05 Uhr. Die Evakuierung im Sperrradius hat mittlerweile begonnen. Wie msl24.de erfuhr, soll die Entschärfung des Blindgängers in Münster um 16 Uhr beginnen. Die Straßen sind mittlerweile für den Verkehr gesperrt – die Wasserschutzpolizei hat zudem die Sperrung des Dortmund-Ems-Kanals eingerichtet.

Update: 14.49 Uhr. Die Evakuierung nach dem Fund des Blindgängers am Lechtenbergweg soll voraussichtlich um 15 Uhr beginnen. Vorher werden die Straßen für den Verkehr komplett gesperrt. Wie lange die Evakuierung in Münster dauern wird und wann die Bombe entschärft werden kann, ist noch nicht abzusehen.

Buslinien werden wegen Bombenfund in Münster umgeleitet

Update: 14.38 Uhr. Die Entschärfung des Blindgängers am Lechtenbergweg hat auch Auswirkingen auf den Busverkehr in Münster. Die Stadtwerke gaben soeben bekannt, dass die Linie 17 umgeleitet werden muss. "Zwischen den Haltestellen Agravis und Höltenweg fahren die Busse in beiden Richtungen über Umgehungsstraße, Albersloher Weg und Loddenheide", heißt es in einer Mitteilung.

Nicht angefahren werden können hingegen die Haltestellen Umgehungsstraße, Robert-Bosch-Straße, Siemensstraße, Geister Landweg, Schuckertstraße und Trauttmansdorffstraße. An den Loddenbüschen hält der Bus auf der Straße Loddenheide in Münster.

Des Weiteren empfehlen die Stadtwerke nach dem Fund des Blindgängers am Lechtenbergweg in Münster Ersazthaltestellen zu nutzen. Dabei handelt es sich um Folgende:

  • Stadtwerke Agravis (für Umgehungsstraße und Robert-Bosch-Straße)
  • An den Loddenbüschen (für Trauttmandorffstraße)
  • Alte Reitbahn und Preußenstadion (für Siemensstraße, Geister Landweg und Schuckertstraße) 

Update: 14.26 Uhr. Medienberichten zufolge soll die Entschärfung um 17 Uhr beginnen – dies konnte Jörg Rosenkranz auf Anfrage jedoch nicht bestätigen. Der Zeitpunkt sei davon abhängig, wie schnell die Evakuierung in Münster von statten geht.

Rund 200 Menschen müssen am heutigen Nachmittag aus ihren Häusern gebracht werden. Der Großteil der Menschen, die im Sperrradius wohnen, befänden sich derzeit auf der Arbeit, so Rosenkranz weiter. Die Einsaztkräfte sammeln sich derzeit vor Ort, um in Kürze die betroffenen Straßen zu sperren. Danach werden die Bewohner für die Bombenentschärfung in Münster aus ihren Häusern geholt.

Bombenfund in Münster: Mehrere Straßen gesperrt

Update: 14.11 Uhr. Für die Entschärfung der britischen Weltkriegsbombe müssen gleich mehrere Straßen gesperrt werden. Es könnte daher im Süden Münsters zu Verkehrschaos kommen. Autofahrer sollten den Bereich dringend umfahren. Die Sperrungen werden an folgenden Straßen eingerichtet:

  • Trauttmansdorffstraße in Teilbereichen 
  • die Schuckertstraße in Teilbereichen 
  • An den Loddenbüschen in Teilbereichen 
  • die Kleingartenanlage "Am Lechtenbergweg" 
  • der Lechtenbergweg 
  • der Leinpfad (Fahrradweg) am Kanal 
  • der Dortmund-Ems-Kanal

Update: 13.58 Uhr. Soeben wurde auch die Bevölkerung über die Warn-App "NINA" wegen des Blindgängers in Münster alarmiert. Für Betroffene, die im betroffenen Evakuierungsberich wohnen, wurde eine Betruungsstelle beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) am Gustav-Stresemann-Weg eingerichtet. Wer in den kommenden Stunden eine Unterkunft braucht, sollte sich dort schnellstmöglich einfinden.

Wer seine Wohnung nicht selbstständig verlassen kann, kann die Leitstelle der Feuerwehr (19222) kontaktieren. Diese bittet zudem darum, die Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort zu befolgen. Es ist im betroffenen Bereich in Münster zudem mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da neben dem Dortmund-Ems-Kanal auch einige Straßen abgesperrt werden müssen.

Beim ASB in Münster wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Sie liegt nur wenige Meter Luftlinie vom Fundort entfernt.

Verdacht bestätigt: Bombe in Münster gefunden

Update: 13.52 Uhr. Wie msl24.de erfuhr, bekam die Feuerwehr die Alarmbereitschaft um 13.32 Uhr, dass sich am Lechtenbergweg eine Bombe befindet. Es handelt sich dabei um eine britische 250 Kilo schwere Bombe, bestätigte Jörg Rosenkranz auf Anfrage. Es wird ein Sperrradius von 250 Metern eingerichtet.

Da der Fundort des Blindgängers in der Nähe des Dortmund-Ems-Kanals in Münster liegt, muss dieser während der Entschärfung für den Schiffsverkehr gesperrt werden.

Update: 13. November, 13.44 Uhr. Der Verdacht hat sich bestätigt: Am Lechtenbergweg wurde am heutigen Mittwoch tatsächlich eine Bombe gefunden. Es wird demnach heute noch evakuiert. Alle weiteren Infos dazu folgen in Kürze.

In diesem Bereich wurde die Bombe gefunden. Der Fundort liegt in der Nähe des Kanals.

Wieso werden in Münster so häufig Bomben gefunden?

Update: 13. November, 12.24 Uhr. Noch gibt es keine Neuigkeiten bezüglich einer möglichen Bombe am Lechtenbergweg. Falls sich der Verdacht jedoch bestätigen sollte, wäre es bereits die zehnte Entschärfung in der Domstadt in diesem Jahr. Wieso in Münster so häufig Blindgänger gefunden werden und wie viele noch unter der Erde liegen könnten, erklärte uns der stellvertretender Leiter des Stadtmuseums.

Update: 13. November, 9.50 Uhr. Seit etwa 7.30 Uhr wurden die Arbeiten am Lechtenbergweg in Münster wieder aufgenommen. Dort wird untersucht, ob sich in der Erde eine Bombe befindet. Die Untersuchungen mussten am gestrigen Dienstag kurz vor Einbrechen der Dunkelheit abgebrochen werden. Ob sich der Verdacht bestätigt und es tatsächlich zu einer Evakuierung kommt, könnte im Laufe des Vormittags geklärt werden.

Bombe in Münster? So gehen Entschärfer mit Blindgängern um

Update: 13. November. Wird am heutigen Mittwoch eine Bombe in Münster gefunden. Die Arbeiten am Lechtenbergweg werden am Morgen fortgeführt. Sehen Sie, wie Experten vorgehen, wenn Blindgänger gefunden wurden.

Arbeiten in Münster vorerst beendet

Update: 12. November, 16.36 Uhr. Heute wird es keine eindeutige Antwort auf die Frage geben, ob sich am Lechtenbergweg in Münster eine Bombe befindet. Die Arbeiten im Süden der Stadt wurden nun mit dem baldigen Eintritt der Dämmerung und aufgrund der Bodenverhältnisse gestoppt. Dies bestätigte Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr.

Die Arbeiten werden Mittwochvormittag (13. November) fortgesetzt. Falls im Erdreich ein Blindgänger gefunden werden sollte, werden einige Straßen in Münster für eine Evakuierung gesperrt.

Bombe in Münster? Kampfmittelbeseitigungsdienst untersucht Bereich

Update: 12. November, 13.27 Uhr. Die Arbeiten am Lechtenbergweg in Münster dauern weiterhin an. Zuvor berichteten wir, dass der Einsatz der Kräfte der Feuerwehr im Bereich, wo sich ein möglicher Blindgänger befinden könnte, für den heutigen Tag beendet war – dies stimmte jedoch nicht, wie Jörg Rosenkranz bestätigt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung untersucht die Stelle im Süden der Stadt weiterhin – vermutlich bis zum Anbruch der Dunkelheit.

Falls sich in den kommenden zwei bis drei Stunden der Verdacht auf einen möglichen Blindgänger in Münster nicht bestätigt hat, werden die Arbeiten am Lechtenbergweg am Mittwoch (13. November) fortgesetzt. Sollte sich herausstellen, dass sich im Erdreich eine Bombe befindet, muss zunächst noch geklärt werden, in welchem Zustand sie sich befindet.

So kam es im vergangene Juni an der Loddenheide in Münster zu einem Bombenfund. Da der Blindgänger jedoch damals beim Abwurf bereits detoniert war, musste dieser nicht entschärft werden.

Arbeiten an Lechtenbergweg in Münster dauern an

Update: 12. November, 11.55 Uhr. Auf Facebook berichteten einige Personen von kreisenden Hubschraubern rund um den Lechtenbergweg. Auf Anfrage von msl24.de bestätigte Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr Münster, dass die Arbeit der Einsatzkräfte für den heutigen Tag vorerst beendet ist. Ob sich in dem Bereich eine Bombe befindet, könne vermutlich erst am morgigen Mittwoch (13. November) geklärt werden. Wir berichten weiter.

Update: 12. November, 10 Uhr. Am heutigen Dienstag wird der "bombenähnliche Gegenstand" überprüft, der vor wenigen Tagen auf einem Baugrundstück am Lechtenbergweg in Münster entdeckt wurde. Derzeit ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort, um den möglichen Blindgänger freizulegen. Sollte es sich dabei tatsächlich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, wird eine Evakuierung eingeleitet. Bis Klarheit darüber herrscht, könne es jedoch noch etwas dauern. Dies sagte Sigrid Howest, Pressesprecherin der Stadt Münster, auf Nachfrage von msl24.de.

Bombe in Münster gefunden? Auffälliger Fund auf Baustelle

Erstmeldung: 9. November.  Münster – Wieder einmal könnte es in der Domstadt zu einer Evakuierung wegen einer Weltkriegsbombe kommen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte vor Beginn der Bauarbeiten auf einem Grundstück am Lechtenbergweg eine Luftbildauswertung durchgeführt – und einen Verdachtspunkt gefunden.

Auf Baustelle in Münster: Mögliche Bombe entdeckt

Bei der Überprüfung des Verdachtspunktes wurde eine Bohrlochdetektion durchgeführt und ein "bombenähnlicher Gegenstand" entdeckt. Dies bestätigte die Stadt Münster auf Nachfrage von msl24.de. Ob es sich dabei jedoch tatsächlich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Nicht nur in Münsterauch in Ahlen wurde möglicherweise ein Blindgänger entdeckt. Bei Bauarbeiten am Bahnhof wurde ein verdächtiger Gegenstand im Boden gefunden. Die Arbeiten wurden daraufhin sofort gestoppt.

Bombe gefunden? Mögliche Evakuierung in Münster

Um was für einen Gegenstand es sich im Erdreich handelt, soll ab Dienstag geklärt werden. Dann wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Verdachtspunkt im Süden von Münster vermutlich im Laufe des Vormittages freilegen. Sollte es sich um einen Blindgänger mit einem Zünder handeln, muss eine Entschärfung samt Evakuierung durchgeführt werden.

Wie viele Anwohner von der Evakuierung in Münster betroffen sein würden, entscheidet sich letztlich durch das Gewicht der Bombe: Bei einer Weltkriegsbombe von 250 Kilo wird ein Sperrradius von 250 Metern eingerichtet. Alle Menschen in diesem Bereich müssen dann während der Entschärfung ihre Wohnungen und Geschäftsräume verlassen. Bei der vergangenen Bombenentschärfung in Münster waren 400 Personen betroffen. Im aktuellen Fall müsste zudem auch der Schiffsverkehr am Dortmund-Ems-Kanal gestoppt werden.

Mögliche Bombe in Münster: Diese Straßen wären von Sperrungen betroffen

Sollte sich der Verdacht auf einen Blindgänger bestätigen, werden für die Entschärfung mehrere Straßen in Münster gesperrt. Die Stadt teilte vorab mit, welche davon betroffen sein würden:

  • die Trauttmansdorffstraße in Teilbereichen
  • die Schuckertstraße in Teilbereichen
  • die Straße An den Loddenbüschen in Teilbereichen
  • die Kleingartenanlage "Am Lechtenbergweg"
  • der Lechtenbergweg
  • der Leinpfad (Fahrradweg) am Kanal
  • der Dortmund-Ems-Kanal

Im Falle einer Evakuierung informiert die Feuerwehr Münster die Anwohner zusätzlich über die Warnapp "NINA". Die Domstädter sind dies bereits gewohnt, denn in Münster werden immer wieder Bomben gefunden

Auch interessant

Kommentare