Rettungseinsatz

Schwerer Unfall auf A1: War Verursacher betrunken?

Am Montag hat es auf der A1 bei Münster einen Unfall gegeben. Die Autobahn war stundenlang gesperrt. Nun veröffentlichte die Polizei erste Details.

Update: 21. Dezember, 15.07 Uhr. Zu dem schweren Unfall, der sich am Montag (21. Dezember) auf der A1 nahe Münster ereignet hat, gibt es jetzt neue Informationen der Polizei. Ein 57-Jähriger aus Remagen (Rheinland-Pfalz) war gegen 14.35 Uhr mit seinem Mercedes-A-Klasse auf der Autobahn in Richtung Bremen unterwegs.

An der Anschlussstelle Ascheberg fuhr der Mann mit seinem Auto ungebremst gegen das Fahrzeug eines vorausfahrenden 82-Jährigen aus Münster auf. Der Aufprall war so enorm, dass sich der Mercedes des Remageners überschlug und gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Der Pkw kam anschließend auf dem Seitenstreifen der A1 zum Stillstand, so die Polizei.

Da der 57-Jährige durch den schweren Unfall auf der A1 in seinem Mercedes eingeklemmt wurde, musste er von Rettungskräften aus dem Wagen befreit werden. Der Mann erlitt bei der Kollision nahe Münster schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme verdichtete sich bei der Polizei der Verdacht, dass der Remagener Alkohol getrunken hatte. Ihm wurde daher im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.

Der Sachschaden durch den Unfall an der A1 bei Münster beträgt knapp 8000 Euro. Die Autobahn musste zwischen Ascheberg und Münster-Hiltrup in Richtung Bremen für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Es entwickelte sich kilometerlanger Stau. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Tödlich endete am selben Tag ein Unfall im Münsterland. Ein Fußgänger wurde im Kreis Borken von einem Wagen erfasst und verstarb daraufhin.

StadtMünster
Einwohner310.039
BundeslandNRW

Unfall auf A1 bei Münster: Mann im Auto eingeklemmt

Update: 22. Dezember, 6.46 Uhr. Die Sperrung auf der A1 bei Münster konnte am Montagabend um 20 Uhr aufgehoben werden. Fünf Stunden war die Autobahn an der Ausfahrt Ascheberg gesperrt. Während dieser Zeit hatte die Feuerwehr einen Mann aus seinem Auto befreit, das kopfüber auf der Fahrbahn lag. Zu seinem Gesundheitszustand gibt es derzeit keine weiteren Infos.

Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr auf acht Kilometern. Neben der A1 kam es nun noch auf einer weiteren Autobahn im Münsterland zu Verkehrsproblemen. Die A31 musste nach einem Unfall mit vier Autos im Kreis Borken für den Verkehr gesperrt werden und in Richtung Oberhausen bildete sich ein langer Stau.

Unfall auf der A1 bei Münster: Autobahn in Richtung Bremen voll gesperrt

Update: 21. Dezember, 17.40 Uhr. Der Einsatz auf der A1 bei Münster ist noch immer nicht beendet. Die Autobahn ist zwischen Ascheberg und Hiltrup in Fahrtrichtung Bremen noch immer gesperrt. Derzeit gibt es knapp sechs Kilometer Stau.

Schweres Unglück auf der A1 bei Münster – Unfallstelle liegt hinter der Anschlussstelle Ascheberg

Erstmeldung: 21. Dezember, 15.52 Uhr. Ascheberg – Die Polizei meldete kürzlich, dass es am Montagnachmittag (21. Dezember) zu einem schweren Unfall auf der A1 bei Münster gekommen ist. Dieser hat sich hinter der Anschlussstelle Ascheberg in Fahrtrichtung Bremen ereignet, wie die Beamten in einem Pressebericht mitteilen.

Unfall auf A1 bei Münster: Fahrer im Auto eingeklemmt

Ersten Erkenntnissen zufolge soll es auf der Autobahn zu einem Auffahrunfall gekommen sein, bei dem sich eines der beteiligten Autos überschlug, so die Polizei. Dabei wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und muss derzeit von Rettungskräften aus dem Pkw befreit werden. Erst kürzlich kam es auf der A1 bei Münster zu einem schweren Unfall.

Die A1 ist zwischen der Anschlussstelle Ascheberg und Münster-Hiltrup in Richtung Bremen momentan komplett gesperrt. Wie der WDR berichtet, wird die Sperrung wohl noch bis in den Abend hinein andauern. Der Verkehr wird von der Polizei derzeit abgeleitet. Eine Umleitung können Autofahrer auch ab Hamm-Bockum/Werne über die U81 und die U83 nutzen. Derzeit staut es sich auf einer Länge von knapp vier Kilometern. Die Polizei bittet Autofahrer, an die Rettungsgasse zu denken.

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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