Ungewöhnlicher Einsatz in Münster

Schlaflose Anwohner: Feuerwehrmann geht mit Axt gegen Wecker vor

In Münster kam es in der Nacht auf Sonntag zu einem kuriosen Feuerwehr-Einsatz. Ein Wecker hatte eine ganze Nachbarschaft um den Schlaf gebracht.

  • In Münster kam es am Wochenende zu einem ungewöhnlichen Einsatz für die Feuerwehr.
  • Ein besonders lauter Wecker hielt eine ganze Nachbarschaft auf Trab.
  • Die Einsatzkräfte konnten die Quelle des nervtötenden Geräusches schließlich ausfindig machen.

Münster – In der Nacht auf Sonntag (17. Mai) kam es in Münster -Gievenbeck zu mehreren Notrufen von schlaflosen Anwohnern. In der Von-Esmarch-Straße sorgte gegen 23.15 Uhr ein besonders lauter Wecker für Verwirrung in der ganzen Nachbarschaft. Polizei und Feuerwehr machten sich auf den Weg und suchten vor Ort nach dem mechanischen Störenfried. Zu einem anderen Brand im Ort mussten die Einsatzkräfte kürzlich ausrücken: Ein Mehrfamilienhaus in Münster stand in Flammen. Die Feuerwehr rettete 30 Bewohner aus dem Gebäude. 

Münster: Wecker raubt Nachbarschaft den Schlaf – Feuerwehr sieht Problem

In der Straße in Münster-Gievenbeck konnten die Einsatzkräfte den nervtötenden Apparat schnell ausfindig machen. Der Wecker lag in einem Container für Elektro-Schrott auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Der Container diente als Resonanzkörper, weshalb der Alarm besonders laut durch die Straße schallen konnte. Doch nun ergab sich für die Feuerwehr ein weiteres Problem: Die Klappe des Containers war zu klein, um sich Zugang zu verschaffen und den Wecker auszuschalten. Ein anderer Einsatz eskalierte kürzlich: Feiernde gingen in Münster mit einem Stuhl auf die Einsatzkräfte los

Feuerwehr Münster geht mit der Axt gegen den Wecker vor

Die Lösung der Feuerwehr Münster: Den Container fluten. Doch wie sich herausstellte, waren solch drastische Maßnahmen nicht nötig. Wie die Polizei Münster mitteilt, konnte sich ein junger und schlanker Feuerwehrmann ein Stück weit durch die Klappe zwängen. Gerade weit genug, dass er den Wecker erreichen und mit einem gezielten Axthieb endgültig ruhigstellen konnte. Feuerwehr und Polizei konnten ihren Einsatz beenden und die Anwohner der Von-Esmarch-Straße in Münster-Gievenbeck wieder ruhig schlafen.

Vor Kurzem wurde in Münster erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Blindgänger an der York-Kaserne konnte inzwischen erfolgreich entschärft werden. Es ist einer von vielen Bombenfunden in der Domstadt. Doch warum werden in Münster so oft Bomben gefunden? 

Erst kürzlich ereignete sich in Münster ein tödlicher Messerangriff. Nun wirft die Tat viele Fragen auf: Wurde das Opfer umgebracht, weil es zu laut telefonierte? Ein anderer Einsatz hielt derweil die Feuerwehr in Atem: Am Spiekerhof in Münster brannte ein Gebäude. Der entstandene Schaden ist enorm.

Derweil gab es mehrere Infektionen an einer Schule. Vier Schüler sowie zwei Lehrer sind in Münster mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt hat drastische Maßnahmen ergriffen.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/Patrick Pleul

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