Arbeiten in Münster abgeschlossen

Bombe in Münster gefunden: So geht es jetzt weiter

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Zwei Tage lang wurde der Verdachtspunkt in Münster freigelegt. Jetzt steht das Ergebnis fest.

Nach dem Bombenfund Anfang Juni drohte eine weitere Evakuierung in dieser Woche. Auf dem Gelände der Stadtwerke wurde ein Blindgänger vermutet. Jetzt steht das Ergebnis fest.

+++ Newsticker zum möglichen Bombenfund in Münster aktualisieren +++

Update: 12. Juni, 13.30 Uhr. Nun ist es amtlich: An der Loddenheide befindet sich tatsächlich eine Bombe. Das haben die zweitägigen Arbeiten jetzt ergeben. Es muss jedoch nicht entschärft werden. Dies bestätigte soeben eine Feuerwehrsprecherin gegenüber msl24.de*. Es handelt sich lediglich um einen sogenannten "Bodendetonierer".

Die Bombe, die in Münster im Erdreich entdeckt wurde, explodierte bereits nach dem Abwurf im Boden und ist somit unschädlich. Dadurch ist keine Entschärfung und somit auch keine Evakuierung notwendig. Nach der Explosion gerieten kleine Bombensplitter in den Boden. Die Bombe wird nun von Experten beseitigt.

Update: 12. Juni, 11.43 Uhr. Noch immer gibt es keine Neuigkeiten zum Verdachtsmoment an der Loddenheide. Wie eine Sprecherin der Feuerwehr Münster auf Anfrage bestätigte, wartet man dort noch auf einen Anruf der Bezirksregierung Arnsberg. Die kümmern sich seit Dienstag (11. Juni) um die Freilegung der möglichen Bombe.

Sobald der verdächtige Gegenstand freigelegt wurde, wird ein Experte der Kampfmittelbeseitigung hinzugerufen. Dieser wird das Objekt identifizieren und in dem Fall, dass es sich um eine Bombe handelt, die Feuerwehr in Münster benachrichtigen. Eine Entscheidung wird in spätestens wenigen Stunden erwartet. Wir berichten weiter.

Update: 12. Juni, 7 Uhr. Vermutlich bis zum heutigen Mittag entscheidet sich, ob wegen einer erneuten Bombenentschärfung evakuiert werden muss. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster informieren auf ihrer Homepage bereits über mögliche Konsequenzen, sollte ein Blindgänger gefunden werden.

Da Teilbereiche der Eulerstraße, der Rösnerstraße, der Loddenheide und des Bertha-von-Suttner-Wegs gesperrt und evakuiert müssten, käme es zu folgenden Beeinträchtigungen in Münster:

  • keine telefonische Erreichbarkeit der Verwaltung an der Rösnerstraße (auch Kundenservice, Vertrieb)
  • Schließung des Recyclinghofes an der Eulerstraße
  • Beeinträchtigungen bei der Abfallabfuhr

Update: 11. Juni, 15 Uhr. Kommt es am heutigen Dienstag (11. Juni) zu einer Evakuierung? Bislang sind die Arbeiten an der Loddenheide noch nicht abgeschlossen. Wie Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr Münster gegenüber msl24.de bestätigte, waren Einsatzkräfte vor Kurzem vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

"Wir wissen noch nicht, ob der Verdachtsmoment heute gefunden wird. Die Arbeiten können sich noch bis morgen hinziehen", so Rosenkranz. Falls an der Loddenheide in Münster ein Blindgänger gefunden wird, käme es in einem Radius von 250 Metern zu Evakuierungsmaßnahmen. Wir berichten weiter.

Update: 11. Juni, 13.34 Uhr. Noch immer gibt es keine Neuigkeiten bezüglich der möglichen Bombe an der Loddenheide. Wie msl24.de erfuhr, befinden sich Einsatzkräfte der Feuerwehr derzeit im Gespräch vor Ort. Ob es in Münster erneut zu einer Evakuierung kommt, dürfte sich bald entscheiden.

Update: 11. Juni, 9.23 Uhr. Die Experten der Bezirksregierung Arnsberg sind zur Stunde vor Ort an der Loddenheide und überprüfen den Verdachtsmoment, der sich im Boden befindet. Noch ist nicht sicher, ob es sich dabei um eine Bombe handelt. "Wie weit sie mit der Arbeit sind, ist noch unklar", so Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr Münster auf Anfrage.

Termin für Bomben-Freilegung in Münster verschoben

Update: 6. Juni. Ursprünglich sollte am heutigen Donnerstag überprüft werden, ob es sich bei dem Verdachtspunkt an der Loddenheide um einen Blindgänger handelt. Dann müsste evakuiert, die Bombe entschärft werden. Auf Grund technischer Probleme wurde der Termin für die Freilegung allerdings auf die kommende Woche verschoben: Nun soll am Dienstag (11. Juni) gegraben werden.

Untersuchung des möglichen Blindgängers verschoben

Update: 4. Juni, 16.05 Uhr. Die Untersuchung des möglichen Blindgängers an der Loddenheide wird nicht wie geplant am kommenden Donnerstag (6. Juni) starten. Das gab soeben die Stadt Münster bekannt. Der Termin für die Freilegung wurde auf den 11. Juni (Dienstag) verschoben. "Grund der Verschiebung sind technische Probleme", heißt es in einer Pressemitteilung. 

Erneuter Bombenfund in Münster? Evakuierung droht

Erstmeldung: 4. Juni, 12.33 Uhr. Münster – Der letzte Großeinsatz liegt noch nicht lange zurück: Am Montag (3. Juni) wurde in Münster eine Bombe gefunden. Evakuierung und Entschärfung verliefen wieder einmal reibungslos. Zum Ende der Woche könnte es erneut zu einem ähnlichen Szenario kommen.

Wie die Stadt Münster am Dienstag (4. Juni) mitteilte, liegt auf dem Gelände des Stadtwerke-Verkehrsbetriebes zwischen der Rösnerstraße und Loddenheide möglicherweise ein Blindgänger. Dieser "Verdachtsmoment" wurde im Rahmen von Baußmaßnahmen entdeckt, die von den Stadtwerken in Auftrag gegeben wurden.

Ab Donnerstag (6. Juni) soll der Verdachtspunkt freigelegt werden. Da die mögliche Bombe derzeit noch sehr tief im Erdreich steckt, müsse dafür Grundwasser abgepumpt werden, bestätigt Manfred Spitthoff von der Feuerwehr Münster auf Nachfrage. Ob die Entschärfung noch am selben Tag oder am Freitag (7. Juni) beginnt, könne derzeit nicht gesagt werden.

Falls sich der Verdacht bestätigt, müssen Teilbereiche der Eulerstraße, der Rösnerstraße, der Loddenheide und des Bertha-von-Suttner-Wegs gesperrt werden. Die Feuerwehr Münster hat derzeit einen Evakuierungsradius von 250 Metern eingeplant. Auch der AWM-Recyclinghof müsste für die Entschärfung geräumt werden und wäre in dieser Zeit außer Betrieb.

Der mögliche Blindgänger liegt auf dem Gelände des Stadtwerke-Verkehrsbetriebes.

Muss B51 in Münster auch gesperrt werden?

Falls es sich um eine größere Bombe handeln sollte, müsste die angrenzende B51 ebenfalls gesperrt werden. Immer wieder werden in der Domstadt Blindgänger gefunden. So auch vor einigen Wochen am Hauptbahnhof Münster, der wegen der Entschärfung komplett gesperrt werden musste. In diesem Jahr wurden in der Westfalenmetropole bislang acht Bomben gefunden. Wieso sich in Münster so viele Blindgänger unter der Erde befinden und wie viele dort noch stecken könnten, erklärte ein Experte.

Vor Kurzem kam es ebenfalls zu einem größeren Polizeieinsatz in der Nähe: Auf einem Gartengrundstück in Coesfeld wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Etwa 900 Menschen mussten evakuiert werden. Außerdem ereignete sich auf einer Landstraße ein folgenschwerer Unfall: An einem Bahnübergang bei Münster fiel eine Fahrerin in Sekundenschlaf – und raste dann über die Gleise. 

Kurz zuvor kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Ein Radfahrer fuhr in Münster eine 7-Jährige um. Doch anstatt sich zu kümmern, ließ der Mann das Kind verletzt liegen. Außerdem kam es kürzlich zu einem Auffahrunfall: Dabei wurde eine 25-Jährige aus Münster schwer verletzt. Zudem wurde vor Kurzem ein Mann Opfer eines Raubüberfalls: Die Täter drohten dem 47-Jährigen aus Münster mit einem Elektroschocker. Erhöhte Unfallgefahr bestand kürzlich auf der B51 in Münster: Ein Sattelschlepper hatte Öl verloren – auf einer kilometerlangen Strecke. Nach einem Zusammenstoß mahnte die Polizei zur Vorsicht. 

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