Blindgänger

Erneuter Einsatz in Münster: Straßensperrung nach Bombenfund

Schon wieder muss in Münster möglicherweise eine Bombe entschärft werden. In Mauritz läuft derzeit ein EInsatz.

Update: 7. Mai, 13.50 Uhr. Kurz nachdem der Einsatz in Münster ausgelöst wurde, gibt es auch schon wieder Entwarnung: Die Bombe, die nahe der Warendorfer Straße gefunden wurde, muss nicht entschärft werden. Die Experten der Bezirksregierung Arnsberg klassifizierten den Blindgänger als Sprenggranate ohne Zünder. Eine Evakuierung ist daher nicht erforderlich.

Erstmeldung: 7. Mai, 13.40 Uhr. Münster – Der letzte Einsatz ist erst wenige Stunden her, nun muss der Kampfmittelbeseitigungsdienst erneut in Münster anrücken. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde im Stadtteil Mauritz am Freitag (7. Mai) ein möglicher Blindgänger gefunden.

Der Verdachtspunkt befindet sich auf der Gerhardstraße/Ecke Egbertstraße. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg sei bereits alarmiert worden und auf dem Weg nach Münster, erklärte die Feuerwehr. Die Warendorfer Straße muss aufgrund des Einsatzes momentan zwischen Ring und dem Schifffahrter Damm in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Falls der Blindgänger entschärft werden muss, wird noch am heutigen Tag evakuiert werden. Wir halten Sie über die Entwicklung in Mauritz auf dem Laufenden.

StadtMünster
Einwohner313.000
BundeslandNRW

Münster: Dritter Bomben-Einsatz innerhalb von drei Tagen

Erst am Donnerstag (6. Mai) hatte es einen Kampfmitteleinsatz gegeben: An der Lützow-Kaserne in Münster-Telgte musste eine Bombe entschärft werden. Die anschließende Evakuierung reichte bis in den Kreis Warendorf. Nur einen Tag zuvor war der Kampfmittelbeseitigungsdienst an der Loddenheide im Einsatz. Im Gewerbegebiet in Münster lag ebenfalls eine Bombe im Erdreich, jedoch handelte es sich um einen Bodendetonierer, der nicht mehr entschärft werden musste.

Rubriklistenbild: © Jochen Lübke/dpa

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