Bodendetonierer am Domplatz

Ergebnis steht fest: Bombe unter dem Domplatz gefunden – dennoch Entwarnung

Unter dem Dom könnten sich zwei Bomben befinden.
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Unter dem Dom könnten sich zwei Bomben befinden.

Die Bewohner in Münster sind Bombenfunde mittlerweile schon gewohnt. Doch nun könnten Blindgänger für eine außergewöhnliche Evakuierung sorgen. Die Gründe könnten mitten unter dem Domplatz liegen.

  • Möglicher Bombenfund in Münster.
  • Unter dem Dom wurden zwei Blindgänger vermutet.
  • Das Ergebnis steht fest.

Update: 28. Februar, 9.22 Uhr. Der Einsatz am Domplatz in Münster ist nun beendet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat die Bombenreste eingesammelt und weggefahren. Eine Explosion am Kanal in Münster hat wenige Tage zuvor einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Die Ursache war zunächst noch unklar, daher rückte der Kampfmittelräumdienst an.

Update: 28. Februar, 8.50 Uhr. Der Bodendetonierer wird nun vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg beseitigt. Trotz der Entwarnung gibt die Stadt Münster bekannt, dass das Stadthaus 1, die Stadtkasse (Prinzipalmarkt 5) sowie Rathaus und Stadtweinhaus geschlossen bleiben. Ansonsten kann der Alltag in der Domstadt seinen gewohnten Lauf nehmen.

Entwarnung: Keine Evakuierung in Münster

Update: 28. Februar, 8.37 Uhr. Das Ergebnis steht nun fest: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat unter dem Domplatz eine Bombe gefunden – diese muss jedoch nicht entschärft werden. Bei dem Blingänger handelt es sich um einen sogenannten Bodendetonierer. Er explodierte demnach bereits beim Abwurf während des Zweiten Weltkriegs über dem Domplatz in Münster.

Da die Bombe bereits unschädlich ist, kommt es also am heutigen Freitag zu keiner Evakuierung in der Innenstadt. Bewohner müssen ihre Häuser nicht verlassen und die Geschäfte können wie gewohnt öffnen. Es ist nicht das erste Mal, dass solch ein Bodendetonierer in Münster gefunden wurde.

Update: 28. Februar, 8.15 Uhr. Soeben ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Domplatz in Münster eingetroffen. Es kann also nicht mehr lange dauern bis feststeht, ob sich dort eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg befindet.

Update: 28. Februar, 7.56 Uhr. In wenigen Minuten werden die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes erwartet. Diese sollen dann untersuchen, ob sich zumindest eine Bombe unter dem Domplatz in Münster befindet. Kaufleute und umliegende Bewohner werden vermutlich auf eine Entwarnung hoffen.

Erste Entwarnung am Domplatz in Münster

Update: 28. Februar, 7.24 Uhr. Es gibt Neuigkeiten vom Domplatz: Einer der beiden Verdachtspunkte hat sich nicht bestätigt – dort liegt demnach keine Bombe. Nun wird der zweite Verdachtspunkt untersucht. Sollte sich dort ein Blindgänger befinden, wird es dennoch zu einer groß angelegten Evakuierung kommen. Das Ergebnis wird in den kommenden Minuten erwartet.

Update: 28. Februar, 6.50 Uhr. Die Feuerwehr Münster hat bereits mit der ersten Lagebesprechung in der Einsatzleitung begonnen. In wenigen Minuten sollen die beiden Verdachtsmomente am Domplatz freigelegt werden. Dann wird klar sein, ob sich dort Bomben befinden. Im September wird es in Münster zur größten Evakuierung der jüngeren Stadtgeschichte kommen. Sechs Fliegerbomben könnten an einem Tag entschärft werden.

Bomben in Münster? Arbeiten am Domplatz beginnen

Update: 27. Februar. So langsam wird es ernst am Domplatz. Am morgigen Freitag (28. Februar) soll am Vormittags bereits feststehen, ob sich unter der Erde zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Bereits am Donnerstag (27. Februar) haben die ersten Arbeiten begonnen.

Auf dieser Baustelle wird am Freitag nach zwei Weltkriegs-Bomben gesucht.

Die beiden Verdachtsmomente am Domplatz in Münster werden bereits von Baggern freigelegt. Die entscheidende Phase wird am Freitag ab 7 Uhr folgen. Dann wird der Kamofmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg das letzte Stück freischaufeln. Sollten sich unter dem Erdreich tatsächlich Blindgänger befinden, wird es zu einer weiträumigen Evakuierung kommen. Wir berichten weiter.

Stadt Münster schließt vorsorglich einige Gebäude

Update: 26. Februar. Am kommenden Freitag (28. Februar) wird sich herausstellen, ob sich unter dem Domplatz in Münster tatsächlich zwei Bomben finden. Unabhängig vom Ergebnis des Kampfmittelbeseitigungsdienstes rüstet sich die Stadt bereits vor und schließt an diesem Tag vorsorglich einige Gebäude. Dies müssen die Bürger der Stadt beachten:

  • Das Stadthaus 1, die Stadtkasse (Prinzipalmarkt 5) sowie Rathaus und Stadtweinhaus bleiben am Freitag geschlossen.
  • Das Restaurant „1648“ in der 12. Etage öffnet ebenfalls nicht. Auch der ökologische Bauernmarkt auf dem Domplatz fällt aus.
  • Das Bürgerbüro Mitte am Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) und das Fundbüro sind am Freitag geschlossen.
  • Der Service des Amtes für Bürger- und Ratsservice wird am Samstag von 8 bis 12 Uhr wieder aufgenommen.
  • Das Standesamt führt die Trauungen im Lotharinger Kloster wie geplant durch.
  • Geschlossen bleiben ebenso das Büro für Bürgeranliegen und Beschwerdeangelegenheiten, das Amt für Finanzen und Beteiligungen mit der Stadtkasse und der Vollstreckungsbehörde sowie der Fachstelle für Grund-, Gewerbe-, Vergnügungs-, Hunde-, Beherbergungs- und Zweitwohnungssteuer.
  • Das Ordnungsamt öffnet am Freitag ebenfalls nicht.
  • Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führscheinstelle in der Rudolf-Diesel-Straße sind wie gewohnt geöffnet.
  • Das Zentrale Vergabemanagement und die Submissionsstelle im Rechtsamt sind ebenso geschlossen wie das Kommunale Integrationszentrum.

Münster: Innenstadt droht wegen Bombenfund große Evakuierung

Erstmeldung: 19. Februar. Münster – Gebannt blicken in den kommenden Tagen nicht nur Mitarbeiter der Stadt und die Experten des Kampfmittelbeseitigungdienstes auf den Domplatz – vor allem auch Geschäftsinhaber und Bewohner werden mit Spannung auf das Ergebnis warten, das am 28. Februar (Freitag) erwartet wird.

Unter dem Domplatz sollen sich nämlich möglicherweise zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Dies teilte die Stadt Münster am Mittwoch (19. Februar) mit. Der Kampfmittelbeseitigungdienst wird die beiden Verdachtspunkte am 28. Februar untersuchen und freilegen. Falls sich dort Blindgänger befinden sollten, werden diese noch am selben Tag entschärft.

Bomben in Münster? Geschäfte rund um den Dom müssten schließen

Wie auch schon bei der vergangenen Bombenentschärfung in Münster müsste im Fall eines Fundes am Domplatz eine Evakuierung im Radius von 250 Metern erfolgen. Neben Anwohnern sowie der Bezirksregierung, dem LWL-Museum für Kunst und Kultur und den Universitätseinrichtungen, müssten auch die Geschäfte in der Innenstadt geräumt und geschlossen werden. 

Geschäftsinhaber im Bereich des Domplatzes in Münster müssten sich bei einem Bombenfund darauf einstellen, ihre Läden erst nach Entschärfung der Blindgänger wieder öffnen zu können. "Ab Freitagmorgen wird nicht mehr viel gehen rund um Dom, Rathaus und Fürstenberghaus. Das Wichtigste ist natürlich ein sicherer und reibungsloser Ablauf der Maßnahmen. Wenn alles wie geplant abläuft, herrscht ab Mittag wieder Alltag", erklärt der zuständige Stadtrat Wolfgang Heuer.

In diesem Radius müsste bei einem Bombenfund evakuiert werden.

Mögliche Bomben am Dom: Arbeiten in Münster beginnen zwei Tage vorher

Bereits zwei Tage vor der Freilegung, am Mittwoch (26. Februar), werden die ersten Vorkehrungen am Domplatz in Münster beginnen, nachdem der Wochenmarkt seine Zelte abgebrochen hat. Am Tag darauf werden dann erste Arbeiten für die Öffnung des Verdachtspunktes beginnen. Am frühen Morgen des 28. Februar werden schließlich die verdächtigen Stellen freigelegt.

Die Stadt Münster teilt daher mit, dass sich Anwohner bereits ab 7 Uhr am betroffenen Tag darauf einstellen müssen, ihre Wohnungen sowie den Evakuierungsbereich zu verlassen. "Je eher der Bereich geräumt ist, desto früher können mögliche Blindgänger entschärft werden", heißt es im Vorfeld. Zudem werden im Radius von 250 Metern Straßensperren errichtet und der Busverkehr wird an diesem Tag umgeleitet. Über die aktuellen Ereignisse wird msl24.de fortwährend berichten.

Immer wieder kommt es in der Domstadt zu Bombenfunden. Wieso in Münster so viele Blindgänger unter der Erde liegen, erklärte uns der stellvertretende Leiter des Stadtmuseums. Erneut könnte es zu einer Evakuierung kommen. An der York-Kaserne in Münster liegen möglicherweise Bomben.

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