Möglicher Blindgänger

Bombe am Kanal gefunden? Entscheidung zur Evakuierung gefallen

Am Kanal in Münster-Hiltrup liegt ein verdächtiger Gegenstand im Boden – möglicherweise eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine Evakuierung drohte. Die Überprüfung ist nun abgeschlossen.

+++ Newsticker zum möglichen Bomben-Fund am Kanal in Münster-Hiltrup aktualisieren +++

Update: 28. Oktober, 12.13 Uhr. Entwarnung für die Anwohner in Münster-Hiltrup: Der verdächtige Gegenstand am Dortmund-Ems-Kanal wurde nun überprüft. Wie die Stadt mitteilt, ist es kein Blindgänger. „ Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat lediglich „‘zivilen Schrott‘, vermutlich Teile einer Spundwandverankerung, und Betonreste freigelegt“, teilte die Stadt weiter mit. Demnach stehen keine Entschärfung und auch keine Evakuierung mehr an.

Bombe am Kanal in Münster? Verdachtspunkt wird geprüft

Update: 28. Oktober, 7.28 Uhr. Möglicherweise liegt am Dortmund-Ems-Kanal eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich. Am heutigen Mittwoch soll der Verdachtspunkt, der sich auf Höhe des Föhrenweges im Stadtteil Münster-Hiltrup befindet, untersucht werden. Dafür wird der verdächtige, metallische Gegenstand freigelegt.

Sollte sich herausstellen, dass es sich bei dem Objekt tatsächlich um eine Bombe handelt, entscheidet die Stadt noch am selben Tag über den Zeitpunkt der Entschärfung. Denn da der mögliche Blindgänger sehr tief im Erdreich liege, könne die Entschärfung auch auf Donnerstag (29. Oktober) verschoben werden, teilte die Stadt bereits vergangene Woche mit. Ansonsten droht bereits heute den Anwohnern eine Evakuierung, vermutlich in einem Radius von 250 Metern.

Sollte es zu einer Bombenentschärfung kommen, müsste in diesem Bereich evakuiert werden.

Bombe am Kanal in Münster? Überprüfung am Mittwoch (28. Oktober)

Update: 26. Oktober. Liegt eine Bombe im Erdreich am Dortmund-Ems-Kanal? Das soll nun überprüft werden: Am Mittwochmorgen (27. Oktober) werden Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Verdachtspunkt am Kanal in Hiltrup freilegen. Dieser liegt auf Höhe des Föhrenweges. Sollte sich bei der Überprüfung herausstellen, dass es sich bei dem verdächtigen Gegenstand im Boden tatsächlich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, wird noch am selben Tag über eine Evakuierung entschieden.

Am Mittwochnachmittag sei mit einem Ergebnis der Überprüfung zu rechnen, teilt die Stadt Münster mit. Die Entschärfung und die damit verbundene Evakuierung der Anwohner in Münster-Hiltrup müsse jedoch zwangsläufig sofort im Anschluss geschehen, wie die Stadt schreibt: „Möglicherweise kann sich die Entschärfung auf den Donnerstag, 29. Oktober, verschieben, da der Verdachtspunkt sich in einigen Metern Tiefe befindet.“

OrtMünster
Einwohner310.039
BundeslandNRW

Bombe am Kanal gefunden? Evakuierung in Münster droht

Erstmeldung: 23. Oktober. Münster – Bewohner der Domstadt kennen das schon: In regelmäßigen Abständen werden in Münster Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die entschärft werden müssen. So kommt es immer wieder zu Evakuierungsmaßnahmen in der Westfalenmetropole. Auch in der kommenden Woche könnte dieses Szenario eintreffen, wie msl24.de* berichtet.

Wie die Stadtverwaltung am Freitag (23. Oktober) mitteilte, wurde bei Kampfmittelüberprüfungen am Dortmund-Ems-Kanal in Hiltrup ein Verdachtsmoment festgestellt. Die Experten vermuten, dass sich auf dem Föhrenweg in Münster* eine Bombe im Erdreich befinden könnte. Der Verdachtspunkt soll am kommenden Mittwoch (28. Oktober) freigelegt und untersucht werden.

Bombenfund in Münster? Untersuchung könnte sich hinziehen

Erst dann gibt es Klarheit, ob es sich dabei tatsächlich um eine Bombe handelt. Falls der mögliche Blindgänger auch noch scharf sein sollte, müsste er vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. In dem Falle käme es zu einer Evakuierung in Hiltrup, deren Radius von der Beschaffenheit der Bombe abhängt. Einen Einsatz in dem Ausmaß wie beim vergangenen Bombenfund in Münster wird es jedoch nicht geben.*  

Im Laufe des Mittwochnachmittags soll das Ergebnis der Untersuchung beginnen, die am Morgen von den Experten begonnen wird. Die Stadtverwaltung betont jedoch, dass eine mögliche Entschärfung auch erst am Tag darauf (29. Oktober) stattfinden könne, da sich der Verdachtspunkt in Münster tief in der Erde befindet. „Dies macht besondere bauliche Maßnahmen für eine sichere Entschärfung nötig“, heißt es in einer Mitteilung zum möglichen Bombenfund.

Knapp 140 Bewohner von Evakuierung in Münster betroffen

Sollte es tatsächlich zu einer Evakuierung kommen, so wie erst neulich in Dülmen bei einem Bombenfund*, müssten der Dortmund-Ems-Kanal sowie sämtliche Straßen im Radius von 250 Metern gesperrt werden. Bewohner im Sperrradius müssten dann auch ihre Häuser verlassen und sich notfalls in eine Notunterkunft begeben. Da sich in dem Bereich nur wenige Gebäude befinden, wären laut Angaben der Stadt Münster nur etwa 140 Anwohner von den Maßnahmen betroffen.

Im Evakuierungsfall würden Kräfte der Feuerwehr und sämtlicher weiterer Einsatzkräfte die Bewohner in Hiltrup durch Lautsprecherdurchsagen und Fußtrupps über die aktuelle Lage informieren. Bei msl24.de* werden Sie ebenfalls am Mittwoch über die aktuellen Geschehnisse laufend informiert. Immer wieder kommt es in Münster zu Bombenfunden*. Wieso dies so ist und wie viele möglicherweise noch im Erdreich befinden, erklärte uns ein Experte. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Swen Pförtner/dpa

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