Aaseestadt

Bombenentschärfung in Münster? Ergebnis steht fest

Erneut könnte in Münster eine Bombe im Boden vergraben liegen. Die Stelle in der Aaseestadt wird seit Dienstagmorgen freigelegt.

Update: 23. März, 13.43 Uhr. Soeben hat die Feuerwehr Münster Entwarnung gegeben. An der Klausenerstrasse befindet sich kein Blindgänger unter der Erde. Die Kollegen der Kampfmittelbeseitigungsdienstes hätten lediglich einen „großen Abwurfbehälter mit Stabbrandbomben gefunden“. Es wird daher am Dienstag nicht evakuiert.

Münster: Verdachtsmoment wird überprüft

Update: 23. März, 13.37 Uhr. Liegt in der Aaseestadt in Münster eine Bombe unter dem Boden? Seit Dienstagmorgen (23. März) untersucht der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg den Verdachtspunkt im Bereich der Klausenerstraße. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste noch am selben Tag evakuiert werden. Derweil könnte es im Süden der Domstadt ebenfalls zu einer Bombenentschärfung kommen.

Am Donnerstag (25. März) wird im Stadtteil Berg Fidel ein Verdachtspunkt freigelegt. Dieser liege, so die Feuerwehr Münster, jedoch sehr tief unter der Erde. Erst am Tag drauf wird es daher wohl in diesem Fall Gewissheit geben, ob sich tatsächlich eine Bombe unter der Erde befindet. Wir berichten weiter.

Bombenfund in Münster?

Erstmeldung: 19. März. Münster – In der Aaseestadt könnte ein möglicher Blindgänger im Erdreich verborgen liegen. Das gab die Stadt am Freitag (19. März) in einer Mitteilung bekannt. Wie genau der Verdachtspunkt zum Vorschein gekommen ist, ist nicht bekannt. Oft werden Fliegerbomben, von denen es in der Domstadt noch zahlreiche gibt, bei Bauarbeiten entdeckt.

StadtMünster
Bevölkerung 313.000
BundeslandNRW

Münster: Muss evakuiert werden? Verdacht auf Bombe wird überprüft

Die Stelle in Münster wird am Dienstag (23. März) freigelegt. Erst dann kann mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, oder um etwas anderes. Wenn der Verdacht sich bestätigt, müssen weitreichende Maßnahmen getroffen werden.

Sollte sich tatsächlich eine Fliegerbombe im Boden befinden, muss ein Teil der Aaseestadt in Münster evakuiert werden. Wie weit der Radius ist, hängt von der Größe des Blindgängers ab. Im Falle einer Evakuierung werden die Anwohner per Warnapp „Nina“ oder hier bei msl24.de informiert.

Immer wieder werden in Münster Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden

Erst vor wenigen Monaten wurde in Münster die größte Evakuierung der Stadtgeschichte durchgeführt. An einem Tag wurden gleich sechs Verdachtspunkte im Mauritzviertel untersucht, an denen sich Blindgänger befinden könnten. Dazu mussten 16.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. In Münster werden immer wieder Bomben gefunden. Warum das so ist, erklärt ein Experte im Interview mit msl24.de.

Rubriklistenbild: © Fredrik von Erichsen/dpa/dpa-Bildfunk

Auch interessant

Kommentare