Verdachtspunkte

Bombe in Münster gefunden – Evakuierung startet bald

In Münster wurde auf dem Gelände der York-Kaserne eine 250 Kilogramm schwere Bombe gefunden. Es muss evakuiert werden.

  • In Münster wurde eine Bombe gefunden.
  • Rund um die York-Kaserne muss evakuiert werden.
  • Die Entschärfung soll noch heute erfolgen.

Update: 13. Mai, 15.15 Uhr. Wie die Feuerwehr Münster auf Twitter bestätigt, wurde auf dem Gelände der York-Kaserne eine Bombe gefunden. Wegen des 250 Kilogramm schweren Blindgängers muss in einem Umkreis von etwa 250 Metern evakuiert werden. Im September wird es in Münster zur größten Evakuierung der jüngeren Stadtgeschichte kommen. Sechs Fliegerbomben könnten an einem Tag entschärft werden.

Suche nach Bombe in Münster: Kein Blindgänger am ersten Verdachtspunkt an der York-Kaserne

Update: 13. Mai. Noch immer wird an der York-Kaserne in Gremmendorf untersucht, ob sich unter dem Boden Blindgänger befinden und ob diese entschärft werden müssen. Ein erstes Ergebnis steht nun fest. Wie die Feuerwehr Münster auf Twitter mitteilt, wurde bereits der Verdachtspunkt im nördlichen Teil der Kaserne untersucht. Dort lag keine Bombe unter dem Boden.

Nun werde im südlichen Teil der Kaserne in Münster, am Heeremansweg, weitergesucht. Ob sich dort eine Bombe befindet, soll im Laufe des Tages geklärt werden.Eine Explosion am Kanal in Münster hat wenige Tage zuvor einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Die Ursache war zunächst noch unklar, daher rückte der Kampfmittelräumdienst an.

Bombe in Münster? Warten auf das Ergebnis

Update: 12. Mai. Ob sich auf dem Gelände an der York-Kaserne in Gremmendorf tatsächlich Bomben befinden, ist noch weiter unklar. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird die verdächtigen Stellen untersuchen und freilegen. Selbst wenn dort Bomben gefunden werden, muss nicht zwingend eine Evakuierung in Münster drohen. 

Erst vor wenigen Monaten wurden unter dem Domplatz in Münster zwei Bomben gefunden, die jedoch nicht entschärft werden mussten. Dabei handelte es sich um Bodendetonierer, die bereits bei ihrem Aufprall im Zweiten Weltkrieg explodierten und somit bereits unschädlich waren. Spätestens am Mittwoch (13. Mai) soll das Ergebnis feststehen.

Bombe in Münster? Weitreichende Evakuierung rund um York-Kaserne droht trotz Coronavirus

Erstmeldung: 11. Mai. Münster – In den vergangenen Wochen war es in der Domstadt verhältnismäßig ruhig. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie stand das öffentliche Leben weitestgehend still und auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst musste seine Arbeit in dieser Zeit einstellen.

Zuletzt wurde in Münster im vergangenen Februar eine Bombe erfolgreich entschärft. Nun droht eine erneute Evakuierung. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden auf dem Gelände der York-Kaserne am Albersloher Weg erneut mehrere auffällige Signale registriert. Dort könnten sich unter Umständen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden.

Bombe in Münster: Mögliche Evakuierung trotz Coronavirus

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird die verdächtigen Stellen in Gremmendorf nun untersuchen. Daher könnte es am Dienstag oder Mittwoch (12./13. Mai) zu weitreichenden Evakuierungsmaßnahmen kommen. Dies könnte aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Pandemie in Münster und dem Abstandsgebot von 1,5 Metern zu einer besonderen Aufgabe für die Einsatzkräfte werden. 

Möglicherweise liegen in Münster mehrere Bomben unter dem Boden. (Symbolbild)

Immer wieder kommt es in der Domstadt zu Bombenfunden. Wieso in Münster so viele Blindgänger unter der Erde liegen, erklärte uns der stellvertretende Leiter des Stadtmuseums. Doch auch andere Zwischenfälle sorgen in der Domstadt immer wieder für Aufsehen. Erst jüngst kam es zu einem besonders skurrilen Einsatz der Feuerwehr in Münster. Ein Wecker hielt eine ganze Nachbarschaft in Gievenbeck wach.

Ein anderer Einsatz hielt derweil die Feuerwehr in Atem: Am Spiekerhof in Münster brannte ein Gebäude. Der entstandene Schaden ist enorm.

Rubriklistenbild: © Fotomontage: dpa

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