Verdacht auf Blindgänger

Newsticker: Wieder Bombe in Münster gefunden? Evakuierung droht

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In Münster wurde möglicherweise eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. (Symbolbild)

Auf einem Baugrundstück in Münster könnte eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Eine Überprüfung am Dienstag soll nun Klarheit bringen. Wir berichten aktuell im Newsticker.

+++ Newsticker zur möglichen Bombe in Münster aktualisieren +++

  • Auf einer Baustelle in Münster könnte ein Blindgänger liegen
  • Bei einer Überprüfung wurde ein verdächtiger Gegenstand geortet
  • Die Stadt stellt sich auf eine mögliche Evakuierung ein

Update: 12. November, 10 Uhr. Am heutigen Dienstag wird der "bombenähnliche Gegenstand" überprüft, der vor wenigen Tagen auf einem Baugrundstück am Lechtenbergweg in Münster entdeckt wurde. Derzeit ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort, um den möglichen Blindgänger freizulegen. Sollte es sich dabei tatsächlich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, wird eine Evakuierung eingeleitet. Bis Klarheit darüber herrscht, könne es jedoch noch etwas dauern. Dies sagte Sigrid Howest, Pressesprecherin der Stadt Münster, auf Nachfrage von msl24.de. Wir berichten weiter.

Bombe in Münster gefunden? Auffälliger Fund auf Baustelle

Erstmeldung: 9. November.  Münster – Wieder einmal könnte es in der Domstadt zu einer Evakuierung wegen einer Weltkriegsbombe kommen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte vor Beginn der Bauarbeiten auf einem Grundstück am Lechtenbergweg eine Luftbildauswertung durchgeführt – und einen Verdachtspunkt gefunden.

Auf Baustelle in Münster: Mögliche Bombe entdeckt

Bei der Überprüfung des Verdachtspunktes wurde eine Bohrlochdetektion durchgeführt und ein "bombenähnlicher Gegenstand" entdeckt. Dies bestätigte die Stadt Münster auf Nachfrage von msl24.de. Ob es sich dabei jedoch tatsächlich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Nicht nur in Münsterauch in Ahlen wurde möglicherweise ein Blindgänger entdeckt. Bei Bauarbeiten am Bahnhof wurde ein verdächtiger Gegenstand im Boden gefunden. Die Arbeiten wurden daraufhin sofort gestoppt.

Bombe gefunden? Mögliche Evakuierung in Münster

Um was für einen Gegenstand es sich im Erdreich handelt, soll ab Dienstag geklärt werden. Dann wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Verdachtspunkt im Süden von Münster vermutlich im Laufe des Vormittages freilegen. Sollte es sich um einen Blindgänger mit einem Zünder handeln, muss eine Entschärfung samt Evakuierung durchgeführt werden.

Wie viele Anwohner von der Evakuierung in Münster betroffen sein würden, entscheidet sich letztlich durch das Gewicht der Bombe: Bei einer Weltkriegsbombe von 250 Kilo wird ein Sperrradius von 250 Metern eingerichtet. Alle Menschen in diesem Bereich müssen dann während der Entschärfung ihre Wohnungen und Geschäftsräume verlassen. Bei der vergangenen Bombenentschärfung in Münster waren 400 Personen betroffen. Im aktuellen Fall müsste zudem auch der Schiffsverkehr am Dortmund-Ems-Kanal gestoppt werden.

Mögliche Bombe in Münster: Diese Straßen wären von Sperrungen betroffen

Sollte sich der Verdacht auf einen Blindgänger bestätigen, werden für die Entschärfung mehrere Straßen in Münster gesperrt. Die Stadt teilte vorab mit, welche davon betroffen sein würden:

  • die Trauttmansdorffstraße in Teilbereichen
  • die Schuckertstraße in Teilbereichen
  • die Straße An den Loddenbüschen in Teilbereichen
  • die Kleingartenanlage "Am Lechtenbergweg"
  • der Lechtenbergweg
  • der Leinpfad (Fahrradweg) am Kanal
  • der Dortmund-Ems-Kanal

Im Falle einer Evakuierung informiert die Feuerwehr Münster die Anwohner zusätzlich über die Warnapp "NINA". Die Domstädter sind dies bereits gewohnt, denn in Münster werden immer wieder Bomben gefunden

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