Blindgänger?

250 Kilo-Bombe in Münster-Mauritz: So verlief die Entschärfung

Erneut mussten sich etwa 500 Bürger in Münster auf eine Evakuierung einstellen: Eine Bombe wurde am Dortmund-Ems-Kanal gefunden. Lesen Sie dazu alles Wichtige in unserem Newsticker.

+++ Newsticker zum möglichen Bombenfund in Münster-Mauritz aktualisieren +++

Update: 4. Dezember, 13.45 Uhr. Wie die Feuerwehr soeben mitteilte, wurde am Hafen in Münster eine weitere Bombe gefunden. In unserem Artikel lesen Sie mehr dazu.

Bombe in Münster-Mauritz entdeckt: So verlief die Entschärfung

Update: 2. Dezember, 19 Uhr. Und wieder wurde in der Domstadt ein Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Vor etwa einer Stunde bestätigte die Stadt Münster in einer Pressemitteilung, dass von dem Sprengkörper, der sich am Wilhelmshavenufer befand, nun keine Gefahr mehr ausgeht. Die etwa 120 Einsatzkräfte haben nun Feierabend.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) gab bereits gegen 17.45 Uhr Entwarnung. Der Blindgänger in Münster konnte zügig entschärft werden. Die etwa 500 Einwohner, die wegen der Bombenevakuierung ihre Wohnungen und Häuser verlassen mussten, können nun wieder nach Hause zurückkehren. Auch der Schiffsverkehr auf dem Dortmund-Ems-Kanal ist wieder freigegeben. Während der Bombenentschärfung nutzten nur rund 43 Personen das Betreuungsangebot.

Stadt:Münster
Einwohner:315.293 (31. Dezember 2019)
Bundesland:NRW

Bombe in Münster: Evakuierung gestartet – Blindgänger am Kanal soll zügig entschärft werden

Update: 2. Dezember, 15.30 Uhr. Nun ist es gewiss: Am Dortmund-Ems-Kanal in Münster wurde eine Bombe gefunden. Der Blindgänger wiegt 250 Kilogramm und muss nun entschärft werden. Dazu startete gegen 15 Uhr die Evakuierung der Anwohner in einem Umkreis von 250 Metern.

Die weiteren Verdachtspunkte auf dem Schleusengelände entpuppten sich lediglich als „ziviler Schrott“. Rund 500 Anwohner im Evakuierungs-Umkreis müssen nun umgehend ihre Wohnungen verlassen. Auch der Schiffsverkehr muss für die Dauer der Maßnahme ruhen. Der Autoverkehr auf der Warendorfer Straße und dem Schifffahrter Damm in Münster kann weiter laufen.

Ab 15 Uhr werden der Kanal in Münster und die Straßen Dingstiege und Wilhelmshavenufer sowie Teile des Flüsseviertels mit den Wohnstraßen Memelufer, Weserstraße, Lippestraße, Saarstraße, Neißestraße und Mauritzheide wegen des Bombenfundes geräumt. Eine Betreuungsstelle ist im Gemeindehaus der Epiphanias-Gemeinde an der Kärntner Straße eingerichtet.

Bombenfund? Möglicher Evakuierungsbereich von 250 Metern am Wilhelmshavenufer in Münster.

Möglicher Bombenfund in Münster: Evakuierung möglich

Update: 2. Dezember, 12.08 Uhr. Bisher gibt es keine Neuigkeiten von der Stadt Münster bezüglich der möglichen Blindgänger in Münster-Mauritz. Am Dortmund-Ems-Kanal, auf Höhe des Wilhelmshavenufer, könnten mehrere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich der Kanal-Promenade liegen. Für den frühen Mittwochmorgen hatte die Stadt die Überprüfung der Verdachtsfälle angekündigt.

Die Arbeiten zur Freilegung sollen am frühen Morgen beginnen, sodass voraussichtlich im Laufe des Nachmittages klar ist, ob Blindgänger entschärft und Anwohner und Berufstätige evakuiert werden müssen.

Statement der Stadt Münster in einer Pressemitteilung

Sollte die Bestätigung kommen, dass es sich bei den auffälligen Objekten im Boden um Fliegerbomben handelt, würde entweder noch am Mittwoch oder einen Tag später am Donnerstag (3. Dezember) eine Entschärfung erfolgen. Von der dafür nötigen Evakuierung in Münster-Mauritz wären rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen. Für diese würden Notunterkünfte bereitgestellt. Sobald es neue Informationen gibt, erfahren Sie an dieser Stelle mehr.

Bomben am Kanal entdeckt? Stadt Münster macht wichtige Ankündigung

Update: 2. Dezember, 8.03 Uhr. Gleich mehrere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg könnten sich im Erdreich am Dortmund-Ems-Kanal im Stadtteil St. Mauritz befinden. Dort wurden Verdachtspunkte nahe der Schleuse auf Höhe des Wilhelmshavenufers ausgemacht. Am heutigen Mittwoch sollen diese nun überprüft werden, wie die Stadt Münster ankündigte.

Sollte sich bei der Überprüfung herausstellen, das am Kanal in Münster tatsächlich Blindgänger im Erdreich liegen, ist eine Entschärfung nötig. Diese wird entweder noch am Mittwoch oder einen Tag später am Donnerstag (3. Dezember) durchgeführt. Die Anwohner, etwa 500, müssen dann evakuiert werden. Die Stadt geht derzeit von einem Evakuierungsradius von etwa 250 Metern aus. Dieser ist jedoch abhängig von der Schwere und Lage der Bomben.

Für die Menschen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, werden „Notunterkünfte mit strengen Coronavirus-Regeln“ eingerichtet, wie die Feuerwehr Münster mitteilte. Die Rettungskräfte werden ebenso wie Einsatzkräfte die Polizei vor Ort sein, sollte es wegen eines bestätigten Bombenfundes zu einer Evakuierung am Kanal in St. Mauritz kommen. Um den Bereich werden im Falle einer Entschärfung Straßensperren errichtet. Bei msl24.de erhalten sie die Meldungen zum möglichen Bombenfund in Münster und den weiteren Entwicklungen aktuell im Newsticker – wir berichten weiter.

Weiterer Bombenfund in Münster führt zu Evakuierung

Update: 1. Dezember, 13.11 Uhr. Nachdem bereits berichtet wurde, dass im Stadtteil Mauritz mehrere Fliegerbomben im Erdreich am Kanal liegen könnten und eine Evakuierung am 2. oder 3. Dezember droht, kam am Dienstag eine weitere Meldung von der Stadt: In Münster-Nienberge wurde eine Bombe gefunden. Für die Entschärfung des Blindgängers, die noch am selben Tag durchgeführt werden soll, wurde eine Evakuierung eingeleitet.

Münster: Bomben am Kanal entdeckt? Überprüfung am 2. Dezember

Update: 1. Dezember, 10.45 Uhr. Am Mittwoch (2. Dezember) steht im Münster-Mauritz die Überprüfung von mehreren Verdachtspunkten an. Am Dortmund-Ems-Kanal auf Höhe des Wilhelmshavenufers, nahe der Schleuse am Schifffahrter Damm, könnte mehrere Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegen.

Die Stadt Münster kündigte die Überprüfung für den Vormittag an. Im Laufe des Tages soll sich Klären, ob es sich bei den auffälligen Objekten im Erdreich der Kanal-Promenade wirklich um Bomben handelt. Sollte sich dies bestätigen, wird noch am selben Tag oder am Tag darauf eine Entschärfung durchgeführt. In der Folge kommt es zu einer Evakuierung in Münster. Bislang rechnet die Stadt vorerst mit einem Evakuierungsradius von 250 Metern. Dies würde etwa 500 Anwohnerinnen und Anwohner betreffen, die ihre Häuser verlassen müssten.

Möglicher Bomben-Fund am Kanal? Mehrere Verdachtspunkte entdeckt

Update: 30. November. Gleich mehrere Fliegerbomben könnten sich im Erdreich am Dortmund-Ems-Kanal in Münster-Mauritz befinden. Die Stadt lässt am Mittwoch (2. Dezember) eine Überprüfung der Verdachtspunkte durchführen. Im Laufe des Tages wird sich dann zeigen, ob Entwarnung gegeben werden kann oder eine Entschärfung samt Evakuierung ansteht. Rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner wären davon betroffen. Möglicherweise könnte die Entschärfung auch um einen Tag nach hinten verschoben werden und erst am Donnerstag (3. Dezember) durchgeführt werden. Wir berichten weiter.

Münster: Bomben am Kanal entdeckt? Evakuierung droht

Erstmeldung: 27. November. Münster – Droht den Bürgern in der Domstadt wieder eine Evakuierung? Es ist noch gar nicht lange her, dass zuletzt am Kanal in Münster eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet wurde. Nach der Überprüfung gab es jedoch Entwarnung für die Anwohner im Stadtteil Hiltrup – bei dem verdächtigen Gegenstand im Erdreich handelte sich lediglich um Metallschrott. Nun könnte auf die Bürger in St. Mauritz ein Großeinsatz zukommen.

Denn am Dortmund-Ems-Kanal in Münster könnten gleich mehrere Fliegerbomben im Boden liegen. Auf Höhe des Wilhelmshavenufers, nahe der Schleuse am Schifffahrter Damm, wurden Verdachtspunkte ausgemacht. Kommende Woche könnte daher eine Entschärfung samt vorhergehender Evakuierung auf die Anwohner zukommen, sollte sich der Verdacht bestätigen.

Bei Bombenfund in Münster: Evakuierung in diesem Radius geplant

Wie die Stadt Münster am Freitag (27. November) mitteilte, befinden sich die verdächtigen Stellen an der Kanalpromenade und auf dem Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes. „Die Verdachtspunkte sollen am kommenden Mittwoch (2. Dezember), freigelegt werden“, kündigt die Stadtverwaltung an. Sollte dabei herauskommen, dass sich im Erdreich tatsächlich ein oder mehrere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden, würden eine Entschärfung samt Evakuierung eingeleitet werden.

Die Stadt hat bereits bekannt gegeben, in welchen Radius die Evakuierung bei einem Bombenfund geschehen werde. Der vorerst geplante Sperrradius für die mögliche Entschärfung in Münster beträgt 250 Meter. Zudem müssen sich die Menschen auf Straßensperren einstellen: „Für den Zeitraum der Entschärfung müssen der Kanal und Straßen gesperrt werden.“

Die Arbeiten zur Freilegung sollen am frühen Morgen beginnen, sodass voraussichtlich im Laufe des Nachmittages klar ist, ob Blindgänger entschärft und Anwohner und Berufstätige evakuiert werden müssen.

Stadt Münster zur möglichen Evakuierung wegen des Bombenfundes

Entschärfung der Bombe am Kanal in Münster könnte verschoben werden

Während die Überprüfung der Bomben-Verdachtsfälle am Kanal in Münster am Mittwoch durchgeführt wird, könnte die Entschärfung jedoch auch um einen Tag verschoben werden. Sie würde dann am Donnerstag (3. Dezember) stattfinden, wie die Stadt Münster weiter bekannt gibt.

„Im zunächst vorgesehenen Evakuierungsradius stehen nur wenige Gebäude, sodass rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen wären. Sie werden im Evakuierungsfall über Lautsprechdurchsagen, Fußtrupps und die sozialen Medien informiert“, kündigt die Stadt außerdem für die mögliche Evakuierung an. In den Gemeidehäusern Epiphanias-Gemeinde und Pius-Gemeinde werden Betreuungsstellen eingerichtet. Bei msl24.de werden Sie zu dem möglichen Bombenfund am Kanal in Münster auf dem Laufenden gehalten.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare