Feiertag

Christi Himmelfahrt 2021 in Münster – was ist an Vatertag trotz Corona erlaubt?

Bier, Bollerwagen, Bauernschaft: auch 2021 lockt der Vatertag ins Freie. Doch was ist trotz Corona an Christi Himmelfahrt erlaubt – und was ist weiterhin verboten?

Münster – Der nächste Feiertag im Mai steht an: Am Donnerstag (13. Mai) wird dieses Jahr Christi Himmelfahrt begangen, ein Tag, der auch gerne als Vatertag gefeiert wird. Traditionell bedeutet dies, dass kleine Freundesgrüppchen mit Bollerwagen und Bier bewaffnet durch die Bauernschaft ziehen. Doch ist das 2021 trotz Coronavirus möglich? Ganz verboten ist die Tour zwar nicht – aber es gibt einige wichtige Regeln zu beachten.

Stadt:Münster
Einwohner:313.000
Bundesland:NRW

Vatertag/Christi Himmelfahrt 2021 in Münster: Kontakte bleiben eingeschränkt – Lockerungen für Geimpfte

Trotz sinkender Inzidenz in Münster und möglicher Lockerungen gelten weiterhin bestimmte Corona-Regeln an Christi Himmelfahrt 2021. Die wohl wichtigsten Regeln, die es am Vatertag zu beachten gilt, sind die Kontaktbeschränkungen. In Münster dürfen sich im öffentlichen Raum nur Angehörige desselben Hausstandes mit einer weiteren Person eines anderen Hausstandes oder insgesamt höchstens fünf Personen aus zwei Hausständen treffen.

Durch die beschlossenen Lockerungen für Geimpfte und Genesene gelten für diese Personengruppe jedoch mehr Freiheiten. Laut Beschluss des Bundestages und des Bundesrates werden Geimpfte und Genesene bei privaten Treffen seit Sonntag (9. Mai) nicht mehr mitgezählt – so, wie Kinder unter 14 Jahren bereits nicht mitgezählt werden. Dies bedeutet, dass sich an Vatertag in Münster grundsätzlich auch größere Gruppen treffen dürfen, wenn Geimpfte oder Genesene darunter sind. Es muss jedoch ein Nachweis über die vollständige Corona-Impfung oder eine Genesung vorgebracht werden, zum Beispiel durch den ausgefüllten Impfpass oder einen ausgedruckten, negativen PCR-Test (die akute Infektion muss natürlich bereits abgeklungen sein).

Vatertag/Christi Himmelfahrt 2021 in Münster: Kein allgemeines Alkohol- oder Bollerwagenverbot

Ähnlich dem 1. Mai 2021 in Münster gilt in NRW auch an Christi Himmelfahrt kein grundsätzliches Verbot von Alkohol in der Öffentlichkeit. Einer Tour mit dem Bollerwagen steht am Vatertag ebenfalls grundsätzlich nichts im Wege – wenn die Tour nicht ausartet. Denn Partys sind auch in der Domstadt weiterhin verboten. Wer an einer Feier teilnimmt, muss mit einer Strafe von 250 Euro rechnen, Veranstaltern droht ein Bußgeld von 500 Euro. Bei einem großen Fest wird es noch teurer.

Polizei und Ordnungsamt in NRW werden die Einhaltung der Corona-Regeln am Vatertag das zweite Jahr in Folge kontrollieren müssen. (Symbolbild)

Verstärkte Kontrollen an Vatertag/Christi Himmelfahrt 2021 in Münster möglich

Sogar das Wetter soll am Vatertag in Münster mitspielen. Zwar soll es überwiegend bewölkt bleiben, aber zumindest ist kein Regen angesagt. Es werden bis zu 17 Grad erwartet. Trotz guter Aussichten ist jedoch weiterhin auf die Hygienebestimmungen zum Schutz vor einer Infektion sowie auf die geltenden Regeln wie Abstände und Maskenpflicht an bestimmten Orten zu achten. Um die Einhaltung der Maßnahmen zu kontrollieren, werden vermutlich verstärkt Ordnungsamtsmitarbeiter und Beamte der Polizei unterwegs sein – dies war auch am 1. Mai im gesamten Münsterland der Fall gewesen. Wie ruhr24.de* ebenfalls berichtet, ist auch am Vatertag weiterhin die Coronaschutzverordnung des Landes NRW zu beachten.

Bei einer Bollerwagen-Tour müssen zudem immer die Regeln vor Ort beachtet werden, die von Kommune zu Kommune unterschiedliche ausfallen können. In Münster dagegen sollen bald sogar weitere Freiheiten beschlossen werden. Bereits am Mittwoch (12. Mai) könnte die Stadt erste Pläne veröffentlichen, die auch eine Öffnung der Außengastronomie vorsehen könnten – dies ist laut Gesundheitsminister Karl Josef Laumann in Kommunen in NRW bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 für die Gastronomie zulässig. In Münster liegt am Mittwoch die Inzidenz laut Robert-Koch-Institut bei 51,7. In ganz NRW wurden bereits Forderungen nach weiteren Öffnungen von Gastronomie und Tourismus laut, nachdem unter anderem Bayern und Niedersachsen vorgeprescht waren. (*ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

Rubriklistenbild: © Symbolbild: Christoph Schmidt/dpa

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