Standort noch unklar

Coronavirus: Feuerwehr soll Impfzentrum in Münster errichten

Im Kampf gegen das Coronavirus spielt die Entwicklung eines Impfstoffs eine große Rolle. Dieser soll nach der Freigabe so schnell wie möglich an die Bevölkerung weitergegeben werden – auch in Münster.

Update: 18. November. Am heutigen Mittwoch tagte der Krisenstab der Stadt Münster. In der Sitzung wurde entschieden, dass die Feuerwehr für den Aufbau des Impfzentrums zuständig ist. Auch über einen möglichen Standort wurde gesprochen. Infrage kommt die Halle Münsterland, da dort ausreichend Platz sowie Parkplätze vorhanden sei, erklärt der Leiter der Feuerwehr, Gottfried Wingler-Scholz.

Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer betonte außerdem erneut, dass es keine Verzögerung beim Aufbau des Impfzentrums geben dürfe, sobald der Startschuss von Bundesebene fällt. „Für die Durchführung werde der Krisenstab im Sinne einer ‚Impfallianz‘ auf mögliche Partner aus dem Gesundheitswesens zugehen“, berichtet die Stadt Münster in einer Mitteilung.

Derzeit hoffen viele Bürger auf der Corona-Hotline des Krisenstabs auf weitere Auskunft über das Impfzentrum in Münster. Die Stadt bittet, davon abzusehen. Weitere Informationen zum Aufbau sind noch nicht bekannt und werden wohl auch erst kurzfristig verbreitet und umgesetzt werden können. Zudem werden die Kapazitäten der Hotline für Corona-Auskünfte benötigt, heißt es weiter.

Über die weitere Planung des Impfzentrums in Münster lesen Sie hier bei msl24.de Erst im Januar werde das Thema Impfen akut für die Bevölkerung, so Heuer. Mit einem wirksamen Serum wird erst im ersten Quartal 2020 gerechnet. Im gesamten Münsterland sollen fünf Impfzentren errichtet werden – abgesehen von dem in der Domstadt bekommt jeder Kreis eines.

Coronavirus: In Münster soll ein Impfzentrum errichtet werden

Erstmeldung: 17. November. Münster – Seit dem 2. November gilt in der Domstadt und in ganz Deutschland der zweite Lockdown. Die Zahlen in Münster sind zwar im Vergleich zum Umland verhältnismäßig gering. Dennoch ist höchste Vorsicht geboten, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen.

Stadt Münster
Bevölkerung310.039
BundeslandNRW

Coronavirus: Stadt plant Impfzentrum in Münster

So appellierte Bundeskanzlerin Merkel bei einer Pressekonferenz am Montag (16. November) an alle Bürger, sich in nächster Zeit nur noch mit einer festgelegten Person zu treffen. Der Winter in Münster könnte daher wegen Corona für viele Menschen einsam werden. Um solche strengen Maßnahmen möglichst bald wieder lockern zu können, wird seit Beginn der Pandemie fieberhaft an einem Impfstoff geforscht. Bislang gab es noch keine vorzeigbaren Ergebnisse.

Wenn es jedoch einmal soweit ist, muss es schnell gehen, auch das forderten die Politiker am Montag zur effektiven Bekämpfung des Coronavirus. Deshalb sollen im ganzen Land Impfzentren errichtet werden. Auch in Münster wird nun ein solches geplant. Die Vorbereitungen dafür sollen laut der Stadt bereits in den nächsten Tagen beginnen.

Noch ist der Impfstoff gegen das Coronavirus in Arbeit. (Symbolbild)

Coronavirus: Standort für Impfzentrum in Münster noch unklar

Forscher rechnen damit, dass es noch im ersten Quartal 2021 einen wirksamen und zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. Dieser wird dann schnellstmöglich an die Impfzentren verteilt, von denen in NRW rund 50 eingerichtet werden sollen. Zum Standort des Impfzentrums in Münster ist noch nichts bekannt.

Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer hat noch keine Informationen dazu, wie das Impfzentrum in Münster gestaltet und betrieben werden soll. Der Startschuss für die Vorbereitungen wird vermutlich erst kurzfristig kommen, wenn der Impfstoff gegen das Coronavirus freigegeben wurde. Die Kommunen seien selbst für die Herrichtung der Zentren verantwortlich, berichtet der Ordnungsdezernent.

Heuer: Aufbau des Impfzentrums in Münster hat höchste Priorität

Die Aufgabe, die vor den Verantwortlichen liegt, ist beachtlich, aber wichtig für die Eindämmung des Coronavirus. Das weiß auf Wolfgang Heuer: „Der Aufbau der geplanten Impfzentren hat höchste Priorität, da mit der Impfung der Bevölkerung die entscheidende Wende der Pandemiebekämpfung einhergehen wird. Das wird für alle Beteiligten ein organisatorischer und logistischer Kraftakt werden.“  

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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