Stufenplan NRW

Weitere Corona-Lockerungen in Münster – was ab Freitag gilt

Es wird weiter gelockert: Der neue Corona-Stufenplan der NRW-Landesregierung ermöglicht den Münsteranern weitere Öffnungen.

Münster – In der Domstadt können die Einwohner schon am Freitag (28. Mai) mit weiteren Erleichterungen bei den Corona-Regeln rechnen. Diese wurden bereits seit dem 14. Mai in vielen Bereichen aufgehoben oder deutlich gelockert. Nachdem zunächst unter anderem die Außengastronomie und der komplette Einzelhandel wieder öffnen konnten, darf mittlerweile auch die Innengastronomie wieder betrieben werden. Nun kündigte die Stadt weitere Schritte an.

Möglich macht dies der neue Drei-Stufen-Plan der NRW-Landesregierung zu Lockerungen der Corona-Regeln. Dieser sieht unter anderem Richtlinien bei Volksfesten, Konzerten oder Freibädern vor. Da die Inzidenz in der Domstadt seit Längerem unter 35 liegt – genau genommen bereits seit 13 Tagen in Folge –, erreicht Münster als eine der wenigen Städte in NRW direkt Stufe 1, die die meisten Öffnungen vorsieht. Nur einen Tag zuvor hatte die Stadt bereits verkündet, dass die Maskenpflicht in der Innenstadt von Münster aufgehoben wird.

Corona-Lockerungen in Münster: Was ab Freitag (28. Mai) gilt

Aufgrund der niedrigen Inzidenz in Münster, die Sie bei msl24.de im aktuellen Newsticker nachlesen können, gab die Stadt nun folgende Öffnungen und Lockerungen bekannt:

  • Treffen sind für Personen aus fünf Haushalten ohne eine Begrenzung der Personenzahl erlaubt. Für Treffen von 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten ist ein negativer Coronatest erforderlich.
  • Private Veranstaltungen sind unter freiem Himmel mit bis zu 250 Gästen zulässig. In Innenräumen sind bis zu 100 Gäste mit einem negativem Coronatest erlaubt.
  • Konzerte und Aufführungen etwa in Theatern, Konzerthäusern und Kinos sind mit bis zu 1000 Personen sowohl innen als auch außen erlaubt. Erforderlich sind ein negativer Coronatest und ein Sitzplan.
  • Nicht professioneller Musikprobebetrieb ist in Innenräumen mit negativem Coronatest erlaubt – für bis zu 30 Personen bei Gesangsproben, für bis zu 50 Personen bei Blasinstrumenten.
  • Ab 1. September sind Musikfestivals, Schützen- und Volksfeste mit einer maximalen Personenzahl von 1000 mit negativem Coronatest erlaubt.
  • Auch die Clubs und Discotheken in NRW soll laut Stufenplan ab dem 1. September wieder öffnen dürfen. Weitere Informationen dazu gab es von der Stadt Münster aber bei der Verkündung der aktuellen Lockerungen nicht.
  • Im Einzelhandel gilt bislang eine Begrenzung der Kundenzahl auf eine Person je 10 Quadratmeter. Diese Regel fällt für Geschäfte über 800 Quadratmeter weg.
  • Innengastronomie ist weiterhin mit negativem Testergebnis für Gäste zugelassen. Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Auch Kantinen und Mensen können unter gleichen Bedingungen geöffnet werden. Für die Außengastronomie in der Stadt Münster ist kein negativer Coronatest mehr notwendig.
  • Kontaktsport im Freien und in Innenräumen ist mit bis zu 100 Personen und negativem Coronatext möglich. Hallensport und die Nutzung der Fitnessstudios sind mit einem Test und gesicherter Kontaktverfolgung erlaubt. Unter freiem Himmel sind Zuschauer von über 1000 auf Sitzplätzen ohne Negativtest zugelassen, jedoch nur bis zu 33 Prozent Auslastung der eigentlichen Kapazitäten. In Innenräumen sind höchstens 1.000 Personen mit Negativtest auf Sitzplätzen erlaubt, bis maximal 33 Prozent der Kapazitäten.
  • Ab dem 1. September 2021 sind Sportfeste ohne Personenbegrenzung mit negativem Coronatest und einem genehmigten Konzept erlaubt.
  • Alle Bäder, Saunen und Indoorspielplätze können ohne Personenbegrenzung genutzt werden. Ein negativer Coronatest ist erforderlich.
  • Freibäder (mit Liegewiese) können ohne Coronatest besucht werden.
  • Tagungen und Kongresse können mit einer Personenzahl von maximal 1000 mit einem negativem Coronatest durchgeführt werden.

„Es kehren viele Freiheiten zurück“: Münsters Krisenstabsleiter mahnt weiterhin zur Rücksichtnahme

Aus Sicht von Münsters Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer zeige die NRW-Landesregierung mit den weitreichenden Lockerungen, dass das Ende der dritten Corona-Welle gekommen sei. Die vielen Einschränkungen seien auch nicht mehr zu rechtfertigen gewesen, wird Heuer in einer Pressemeldung der Stadt zitiert.

Corona-Lockerungen: In Münster wurde bereits die Innengastronomie wieder erlaubt.

Dennoch appelliert Heuer, weiter Rücksicht zu nehmen: „Das gute Bild, das wir in Münster nun schon länger haben, wird zunehmend für das ganze Land prägend. Jeder von uns ist weiterhin aufgerufen, mit Umsicht und Rücksichtnahme die zuletzt erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie fortzusetzen. Die äußeren Regeln werden gleichzeitig gelockert, es kehren viele Freiheiten zurück.“ Auch in den Schulen wird bald ein weiterer Schritt in Richtung Normalität unternommen. Bei msl24.de erfahren Sie, welche Corona-Regeln für die Rückkehr zum Präsenzunterricht an den NRW-Schulen am 31. Mai gelten.

Rubriklistenbild: © Victoria Jones/dpa

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