Covid-19

Coronavirus in Münster: Zahl der Infizierten nimmt leicht ab

Bundesweit werden vermehrt Coronavirus-Infektionen gemeldet – auch in Münster. Erneut gab es einige Neuinfektionen in der Domstadt. Doch der Trend ist

  • Die Coronavirus-Pandemie grassiert noch immer weltweit.
  • In Münster wurden 12 Neuinfektionen gemeldet.
  • Es gab keine weiteren Todesfälle mehr.

Update: 17. August. Seit Mitte März grassiert das Coronavirus auch in Münster. 883 Personen haben sich seit Beginn der Pandemie in der Domstadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Montag (17. August) vermeldete die Stadt zwölf weitere Neuinfektionen.

Nachdem 797 ihre Covid-19-Erkrankung überstanden haben, gelten momentan 73 Menschen als infiziert. Somit sinkt die Zahl der Coronavirus-Fälle in Münster leicht ab. 13 Personen, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren, sind bislang gestorben,

Coronavirus in Deutschland: Die Corona-Fallzahlen steigen (Symbolfoto).

In NRW steht in diesem Jahr die Kommunalwahl 2020 auf dem Programm: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besuchte am Montagabend (31. August) die Stadt Münster, machte deutlich, dass er in der Corona-Pandemie kein Spaßverderber sein wolle und fand deutliche Worte bezüglich eines zweiten großen Lockdowns.  

Coronavirus in Münster: 13 Neuinfektionen gemeldet

Update: 5. August. 741 neue Corona-Infektionen vermeldeten die Gesundheitsämter in Deutschland innerhalb eines Tages. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (5. August) vermeldet, sind seit Ausbruch der Pandemie 212.022 Menschen bundesweit an Covid-19 erkrankt. Auch in Münster steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an.

Wie die Stadt Münster mitteilt, ist die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Coronavirus-Infektionen in der Domstadt auf 788 gestiegen. 13 Neuinfektionen wurden am Dienstag (4. August) gezählt. Aktuell sind 38 Menschen an Covid-19 erkrankt und befinden sich in Quarantäne. Zwei Kita-Gruppen in Münster mussten nach einem Ausbruch des Coronavirus in Quarantäne.

Die Landesregierung hat derweil kürzlich weitere Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung von Sars-CoV-2 einzudämmen: An allen Schulen in NRW und Münster gilt wegen des Coronavirus die Maskenpflicht. Lehrer, die den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einhalten können, werden auch während des Unterrichts aufgefordert, den Mundschutz zu tragen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) betonte nun außerdem, dass die Maske nur im Ausnahmefall durch ein Gesichtsvisier ersetzt werden kann. Laut Einschätzung des RKI schütze dieses nicht so effektiv wie die Mund- und Nasenmaske.

Erstmeldung: 27. Juli. Münster – „Die Pandemie ist nicht vorbei und wir müssen weiter sehr wachsam und verantwortungsvoll sein", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vor wenigen Wochen, als die Maskenpflicht landesweit verlängert worden war. Nachdem auch in Münster die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen stark gesunken und zwischenzeitlich nur eine Person an Covid-19 erkrankt war, steigt die Kurve seit einigen Tagen wieder an.

OrtMünster
BundeslandNRW
Einwohner310.039

Münster: Coronavirus-Infektionen so hoch wie im Juni

15 Coronavirus-Infizierte vermeldete die Stadt Münster am vergangenen Freitag (24. Juli). Einen solch hohen Wert hatte es in der Domstadt seit Mitte Juni nicht gegeben. Acht Neuinfektionen kamen hinzu, nachdem eine Familie aus der Domstadt in der Schweiz war und sich dort mit Sars-CoV-2 infiziert hat, wie die WN berichtet.

Damit haben sich seit Anfang März insgesamt 752 Menschen in Münster mit dem Coronavirus infiziert. 724 gelten inzwischen wieder als genesen. 13 Patienten, die zuvor an Covid-19 erkrankt waren, sind indes verstorben. Aufgrund des Rückgangs des Virus in den vergangenen Wochen gab es auch in Münster einige Lockerungen. So dürfen unter anderem kleinere Kulturveranstaltungen und Feste wieder stattfinden.

Schutz gegen Coronavirus: Testzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück eingerichtet

Derweil hat die Landesregierung beschlossen, Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, für 14 Tage in Quarantäne zu schicken. Passagiere des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) können sich ab Dienstag (28. Juli) in einem eigens eingerichteten Testzentrum am Airport kostenlos auf Sars-CoV-2 testen lassen. „Das ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen – gerade in der Urlaubszeit", betont Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Auch in Düsseldorf und Dortmund stehen diese Möglichkeiten bereit.

An den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Münster/Osnabrück landen momentan wöchentlich knapp 15.000 Reisende aus Ländern, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft werden. Daher mahnte Laumann die deutschen Touristen auch im Ausland zur Einhaltung der Corona-Regeln: „Jeder, der in ein Risikogebiet reist, muss wissen, was er da tut. Ich erwarte daher von jedem, der in ein Risikogebiet reist, dass er sich nach seiner Rückkehr in Quarantäne begibt oder ein negatives Testergebnis vorweisen kann, das nicht älter als 48 Stunden ist.“

In Münster steigen die Infektionen mit dem Coronavirus wieder an. (Archivbild)

Bei den Nachbarn aus Bielefeld verläuft die Coronakrise um einiges positiver. Dort befindet sich erstmal seit Beginn der Pandemie kein Corona-Patient mehr im Krankenhaus. Derweil hat in Münster der Dreh zum neuen Tatort begonnen – trotz grassierender Coronavirus-Pandemie. Der WDR hat bereits erste Details zur neuen Folge verraten.

Für Ärger sorgen indes Feiernde auf der Jüdefelder: Die CDU Münster fordert daher während der Coronavirus-Pandemie ein Alkoholverbot in öffentlichen Räumen. Im ganzen Land herrscht derzeit tropische Hitze: Aufgrund dessen wird an Schulen in NRW und Münster eine neue Regelung für Hitzefrei gefordert.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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