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Coronavirus in Münster: Sechs Covid-19-Fälle an Hauptschule

Seit zwei Monaten grassiert das Coronavirus in Münster. Jetzt öffnet das erste Freibad wieder. Alle Neuigkeiten lesen Sie im Newsticker.

  • In Münster hat sich eine Großfamilie mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.
  • Die Stadt hat einen Spielplatz in der Krisenregion gesperrt.  
  • Bisher infiziert: 691 Menschen (Stand: 20. Mai)

+++ Newsticker zum Coronavirus in Münster aktualisieren +++ 

Update: 20. Mai. Die Zahl der Infizierten ist in der Domstadt auf 691 gestiegen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. 623 Covid-19-Patienten gelten mittlerweile wieder genesen. Derweil hat es jetzt an einer Schule in Münster sechs Coronavirus-Fälle gegeben. Vier Schüler und zwei Lehrer wurden positiv auf Sars-CoV-2 getestet. 

Die Stadt Münster hat nun veranlasst, dass sämtliche Schüler sowie das gesamte Lehrerkollegium auf das Coronavirus getestet werden. Die infizierten Personen wurden derweil in Quarantäne geschickt. In unserem Newsticker informieren wir Sie über die aktuelle Coronavirus-Lage im Münsterland und in NRW

Coronavirus in Münster: 15 Neuinfektionen – Freibad öffnet

Update: 19. Mai, 11.20 Uhr. Nach und nach wird auch in der Domstadt der Weg zur Normalität hergestellt. Nun wird in Münster trotz Coronavirus auch das erste Freibad der Stadt öffnen. Dabei gelten jedoch strikte Regeln für die Besucher.

Update: 19. Mai, 8.34 Uhr. 685 bestätigte Infektionen mit dem hochansteckenden Coronavirus Sars-CoV-2 wurden seit Anfang März in Münster gemeldet. Seit dem vergangenen Freitag (15. Mai) gab es in der Domstadt zudem 15 Neuinfektionen. Von den bisherigen Covid-19-Patienten gelten 619 wieder als genesen.

685 Menschen wurden in Münster bisher positiv auf das Coronavirus getestet. 

Coronavirus in Münster: Krisenstab zieht positive Bilanz

Update: 18. Mai, 8.34 Uhr. Seit Anfang März grassiert das Coronavirus Sars-CoV-2 auch in Münster. Bislang erkrankten 670 Personen an Covid-19 – der Höchststand an aktueller Infektionen wurde am 30. März mit 340 gemessen.

Am 6. Mai ging die Zahl der Infizierten auf acht zurück. Nachdem sich jedoch eine Großfamilie in Münster mit dem Coronavirus infizierte, stieg diese jedoch wieder leicht. Dennoch zieht die Stadt nun eine positive Bilanz, die vor allem auch durch das große Verständnis der Bevölkerung für die getroffenen Maßnahmen vor wenigen Wochen zustande kam, ohne das es in der Domstadt heute "eine ganz andere Situation" gäbe, so Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. 

Auch die eingeführte Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus habe sich bewährt. Diese führte die Stadt Münster bereits am 20. April als erste deutsche Großstadt ein – vier Tage später zog die NRW-Landesregierung nach. Wie geht es nun in Sachen Covid-19 weiter?

Heuer hält für die nahe Zukunft drei Szenarien für realistisch: Im Herbst könnte eine weitere größere Infektionswelle losgetreten werden, es könnten mehrere kleine Wellen entstehen oder es werde starke, aber lokal bregrenzte Ausbrüche geben. "Ich gehe davon aus, dass mit dem Fortgang der Pandemie zunehmend Entscheidungen von Bund und Land an die lokale Ebene verwiesen werden", so Heuer. Die Stadt Münster sieht er für den weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie jedoch "gut vorbereitet".

Großfamilie in Münster am Coronavirus infiziert – Stadt ergreift Maßnahme

Update: 15. Mai, 9.30 Uhr. Die Coronavirus-Infektionen in Münster sind am Donnerstag (14. Mai) stark gestigen. Eine Großfamilie kam offenbar mit dem Erreger in Kontakt. Die Stadt reagierte umgehend und verhängte Schutzmaßnahmen, um andere Menschen aus der Region vor einer Infizierung zu schützen. 

Die infizierten Familienmitglieder, die in verschiedenen Häusern bzw. Straßen im Stadtteil Angelmodde wohnen, wie auch enge Kontaktpersonen werden zur Quarantäne verpflichtet, hieß es gestern in einem Bericht von wn.de. Kontrolliert werde die Isolation der Großfamilie ,die sich viel auf einem Spielpatz aufgehalten haben soll, vom Ordnungsdienst. Die Stadt Münster sperrte den betroffenen Spielplatz "Middelkamp" ab, um eine weitere Ausbreichtung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu verhindern. Inzwischen gibt es in der Stadt 668 Personen, die an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind. 13 Patienten sind bisher verstorben. 

Coronavirus in Münster: 613 Patienten wieder gesund

Update: 13. Mai, 9.20 Uhr. 20 Personen sind derzeit in Münster an Covid-19 erkrankt. Seit dem Vortag wurde in der Domstadt eine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. 613 Patienten gelten mittlerweile wieder gesund, wie die Stadtverwaltung mitteilt. 

Derweil mahnt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer eindringlich, sich weiter an die Corona-Vorgaben zu halten. Zwar habe es auch in Münster einige Lockerungen gegeben und es sei ein weiterer Schritt in Richtung Normalität getan, mit Blick auf die Nachbarregionen, in denen die Infektionszahlen steigen, sagte Heuer jedoch: "Wenn unsere Disziplin nachlässt, haben wir schnell wieder ein größeres Problem."

Würde die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen auch in Münster stark ansteigen, müssten die Lockerungen wieder zurückgenommen werden. "Wir sehen leider an einigen Stellen, zum Beispiel am Samstag auf dem Wochenmarkt, dass eine zunehmende Zahl an Menschen es etwa mit dem Mund-Nasen-Schutz schon nicht mehr so genau nimmt. Ich bitte dringend um Beachtung der Hygieneregeln, das schützt vor allem die Risikogruppen vor Infektion und ermöglicht uns weitere Lockerungen an anderer Stelle", so Heuer weiter.

Wegen des Coronavirus öffnen die Freibäder in Münster erst Mitte Mai. Dann gelten besonders strenge Regeln, damit die Hygienestandards eingehalten werden können.

Coronavirus in Münster: Nur eine Neuinfektionen – Tests für Erntehelfer

Update: 12. Mai, 10.16 Uhr. Schon bald wird in Münster auch wieder professioneller Sport betrieben. Der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) entschied am Montag (11. Mai), dass der Spielbetrieb der 3. Liga am 26. Mai fortgesetzt wird. Somit wird auch Preußen Münster trotz Coronavirus-Pandemie seine Heimspieler bald wieder an der Hammer Straße austragen. Der Verein kritisierte die Entscheidung scharf und steht vor schwierigen Wochen. Auch die Stadt Münster hatte sich zuvor gegen eine Fortsetzung ausgesprochen.

Nur eine Neuinfektion mit dem Coronavirus in Münster – Saisonarbeiter werden getestet

Update: 12. Mai, 9.39 Uhr. In Münster hat es im Vergleich zum Vortag nur eine Neuinfektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gegeben. Dies vermeldete die Stadtverwaltung. Demnach sind bislang offiziell 645 Menschen in der Domstadt an Covid-19 erkrankt.

Nachdem 613 Menschen wieder genesen sind, zählt die Stadt Münster derzeit 19 akut mit dem Coronavirus infizierte Personen. 13 Patienten verstarben seit Anfang März. Zudem werden derzeit bei knapp 300 Erntehelfern in Münster Corona-Tests unterzogen. "Sie arbeiten schwerpunktmäßig in drei landwirtschaftlichen Betrieben und übernachten regelmäßig in hiesigen Sammelunterkünften", heißt es in einer Mitteilung. 

Die Saisonarbeitskräfte werden zunächst in eine 14-tägige beobachtete Quarantäne gesteckt und dürfen ihre Arbeit erst dann aufnehmen, wenn sie keine Anzeichen auf eine Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. "Wir müssen darauf achten, unsere bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht wieder zu verspielen. Vorbeugende Kontrollmaßnahmen und Tests wie jetzt in den Sammelunterkünften sollen einen Beitrag dazu leisten. Sie schützen die Betroffenen wie auch Unbeteiligte", betont Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer.

Coronavirus in Münster: Zwei weitere Neuinfektionen

Update: 11. Mai, 9.20 Uhr. In Münster hat es weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Mittlerweile sind labordiagnostisch 644 Fälle in der Domstadt bestätigt worden. 613 Covid-19-Patienten gelten mittlerweile wieder als gesund. Nach Angaben der Stadtverwaltung gelten 18 Personen derzeit als infiziert.

Coronavirus in Münster: Spielplätze geöffnet

Update: 7. Mai, 10.46 Uhr. Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten berieten am Mittwoch (6. Mai) über das weitere Vorgehen bezüglich der Coronavirus-Maßnahmen. Unter anderem wurde unter anderem eine Obergrenze für Neuinfektionen beschlossen, außerdem soll auch die Gastronomie bald wieder öffnen. Bei msl24.de erfahren Sie mehr über die Lockerungen in NRW während der anhaltenden Coronavirus-Pandemie.

Update: 6. Mai, 9.10 Uhr. In dieser Woche werden in NRW immer mehr Lockerungen wähend der Coronavirus-Krise bekannt. Nachdem am Montag (4. Mai) zunächst die Friseure wieder Kunden empfangen konnten, werden bald die Kleinsten wieder Spaß im Freien haben können. In Münster sollen nämlich die Spielplätze wieder öffnen.

Wie die Stadt Münster mitteilt, darf ab Donnerstag (7. Mai) auf den Spielplätzen der Domstadt wieder gerutscht, geschaukelt und geturnt werden. Doch auch dort müssen wegen des Coronavirus die Abstandsregeln von 1,5 Meter zu Personen eingehalten werden, die nicht zur Familie gehören.

Zwar werde Stichprobenartig untersucht, ob die Regeln eingehalten werden. Doch: "Grundsätzlich setzen wir dabei aber auf die Einsicht und die Vernunft der Menschen“, sagt Heiner Bruns, Leiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Seit März waren die Spielplätze in Münster geschlossen. 

Kinder können in dieser Woche wieder auf den Spielplatz in Münster.

Am Mittwoch (6. Mai) wird zudem Kanzlerin Angela Merkel in einer Pressekonferenz zum Coronavirus weitere Lockerungen verkünden. Es könnte die Öffnung aller Geschäfte, unabhängig von der Ladengröße, folgen.

Coronavirus in Münster: Weitere Öffnungen kommen

Update: 6. Mai, 8.21 Uhr. In Münster sinkt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus, gleichzeitig gelten immer mehr Menschen nach ihrer Covid-19-Erkrankung als wieder gesund. Laut Angaben der Stadt Münster sind aktuell nur noch nachweislich 11 Menschen in Münster mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Die Gesamtzahl der labortechnisch bestätigten Infektionen lag am Dienstagnachmittag (5. Mai) bei 633.

Update: 5. Mai, 8.45 Uhr. Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen geht in Münster weiter zurück. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden am Montag (4. Mai) aktuell 20 Covid-19-Patienten gemeldet. Innerhalb eines Tages gab es nur eine weitere Neuinfektionen. 

632 Menschen infizierten sich insgesamt in Münster mit dem Coronavirus. 599 vormals an Covid-19 erkrankte Personen gelten mittlerweile wieder als gesund. Nachdem auch das kulturelle Leben in der Stadt für einige Wochen stillstand, dürfen nun einige Einrichtungen unter strengen Hygieneregeln wieder öffnen. Dabei handelt es sich um Folgende:

  • Stadtmusem: ab Dienstag (5 Mai)
  • Kunsthalle: ab Mittwoch (6. Mai)
  • Villa ten Hompel: ab Freitag (8. Mai)
  • Westfälische Schule für Musik: voraussichtlich ab kommender Woche

Coronavirus: Lage in Münster weiter stabil

Update: 4. Mai, 8.09 Uhr. Die Anzahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen sinkt in Münster weiter. Derzeit sind nur noch 31 Menschen an Covid-19 erkrankt, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Seit vergangenem Donnerstag (30. April) wurde in der Domstadt keine einzige Neuinfektion festgestellt.

Ohne große Probleme verlief derweil der Maifeiertag am vergangenen Freitag. Bei 234 Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt wurden in Münster nur verhältnismäßig wenig Verstöße (66) gegen die Corona-Verordnung festgestellt. "Der 1. Mai war deutlich ruhiger als in den letzten Jahren. Und diejenigen, die trotz grauem Wetter einen Ausflug ins Grüne unternahmen, hielten sich weitgehend an die bekannten Vorschriften der Coronaschutzverordnung", zeigt sich Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer zufrieden.

Gastronomen in Münster tun sich zusammen

Update: 1. Mai, 16 Uhr. Die Gastronomie in Münster steht seit Wochen wegen der Coronavirus-Pandemie weitestgehend still. Viele Geschäftsinhaber mussten ihre Läden schließen und wissen nicht, wann sie wieder arbeiten können. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft. Nur einige Läden, die ihre Speisen zum Mitnehmen anbieten, haben noch geöffnet.

Nun haben sich Gastronomen in Münster zusammengetan, um die Existenz der Gastrolandschaft in der Domstadt zu retten. In einem Facebook-Post haben sich die teilnehmenden Geschäftsinhaber vorgestellt und hoffen, in den kommenden Wochen auch von den Bürgern der Stadt Solidarität zu erfahren.

Coronavirus in Münster: Nur noch 34 Menschen akut infiziert

Update: 30. April, 15.31 Uhr. Die Zahl derer, die in Münster eine Covid-19-Erkrankung überwunden haben, steigt stetig an. Derzeit gelten 583 Personen wieder als gesund, sodass nur noch 34 Menschen in Münster akut mit dem Coronavirus infiziert sind. 

Derweil beschlossen heute Angela Merkel und die Ministerpräsidenten bei ihrem Coronavirus-Gipfel weitreichende Lockerungen, die auch in NRW Folgen haben werden. Einen Dämpfer gibt es jedoch.

Update: 30. April, 9.55 Uhr. Eine weitere Lockerung im Zuge der Coronavirus-Beschränkungen nimmt die Stadt Münster ab nächster Woche vor. Denn dann öffnen die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) testweise vier Recyclinghöfe: 

  • 5. Mai, 12 bis 19 Uhr: Wolbeck
  • 6. Mai, 12 bis 19 Uhr: Mecklenbeck
  • 7. Mai, 12 bis 19 Uhr: Gievenbeck
  • 8. Mai, 12 bis 19 Uhr: Nienberge

"Diese vier Höfe sind von einer Infrastruktur umgeben, die auch längere Warteschlangen verkraften könnte, ohne dass es zu Verkehrsproblemen kommt. Wartezeiten sollten die Bürgerinnen und Bürger einplanen", erklärt der Betriebsleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, Patrick Hasenkamp. Wegen des Coronavirus waren die Höfe bislang geschlossen. 

Größere Mengen Grünabfall sollten am 2. Mai im Entsorgungszentrum Coerde abgegeben werden. Wegen des Coronavirus gilt auch auf den Abfallhöfen in Münster die Maskenpflicht, sobald ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht mehr eingehalten werden kann. 

Coronavirus in Münster: Abiturientin muss in Quarantäne

Update: 29. April, 14.20 Uhr. Seit vergangenem Donnerstag (23. April) sind die Schulen in Münster teilweise wieder geöffnet. Für eine Schülerin ist der Unterricht jedoch vorest wieder vorbei. Wie die Stadtverwaltung berichtet, wurde eine angehende Abiturientin des Hiltruper Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Quarantäne geschickt, nachdem sie zu einem möglichen Coronavirus-Patienten Kontakt hatte.

"Die Notwendigkeit einer Unterbrechung des Schulbetriebs ist nach gegenwärtiger Kenntnislage aus der Sicht der unteren Gesundheitsbehörde nicht gegeben", heißt es dazu von Dr. Norbert Schulze Kalthoff, dem Leiter des Gesundheitsamts. Innerhalb der Schule seien seit der Wiederöffnung strikte Hygienemaßnahmen vorgenommen worden. Dennoch wurde die Schülerin aus Münster jetzt in Quarantäne geschickt.

Das Gesudheitsamt hat den Schülern und dem Kollegium des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums jetzt angeboten, sie auf das Coronavirus zu testen. Dieses Angebot wurde am Mittwoch (29. April) wahrgenommen, "um die verständlicherweise bestehende Sorge und Unsicherheit zu reduzieren", so Schulze Kalthoff.

Die Zahl der Infizierten durch das Coronavirus liegt in Münster bei 629 – dies sind lediglich zwei mehr als noch am Vortag. 577 Covid-19-Patienten gelten mittlerweile als gesund. 

Coronavirus in Münster: Nur noch 33 akut Infizierte

Update: 28. April, 15.19 Uhr. 627 Fälle des Coronavirus sind am Nachmittag in Münster bestätigt. 577 dieser Patienten sind bereits wieder gesund. Somit gibt es in der Domstadt nur 37 aktive Fälle des Virus. Von diesen müssen wiederum 21 in Krankenhäusern behandelt werden. 

Darüberhinaus gibt es gute Nachrichten für viele Eltern: Die Notbetreuung in Kitas und Schulen wurde in Münster ausgeweitet. Zuvor hatte das Konzept wegen des Coronavirus nur die Kinder von sogenannten Schlüsselpersonen vorgesehen. Jetzt können auch die Kinder von allgemein berufstätigen Eltern in die Betreuung gegeben werden. 

Die Regel gilt auch für Erziehende, die sich gerade kurz vor einer Abschlussprüfung in der Schule oder der Uni befinden. Außerdem wird im Mai wegen der Coronavirus-Krise in Münster erneut kein Kitabeitrag berechnet, wie Familienminister Joachim Stamp (FDP) verkündet hat. 

Update: 28. April, 10.52 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten sinkt in Münster weiter. Momentan sind in der Domstadt nur noch 49 Personen an Covid-19 erkrankt. Insgesamt hat es in der Westfalenmetropole 626 bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen gegeben. 

Ab dem kommenden Freitag (1. Mai) wird es zudem weitere Lockerungen in der Domstadt sowie in ganz NRW geben. Am Maifeiertag sollen auch in Münster die Kirchen trotz Coronavirus-Krise wieder öffnen. Für die Gottesdienste gibt es jedoch wichtige Regeln. 

Restaurants zu wegen Coronavirus: Stadt Münster lädt Wirte zu Krisen-Gipfel

Update: 27. April, 13.03 Uhr. Mit den ersten Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen ging die Öffnung vieler Geschäfte im Einzelhandel einher. Restaurants, Cafés und Kneipen müssen vorerst jedoch geschlossen werden. Da die Lage der Gastronomie zunehmend angespannt sei, lädt die Stadt Münster deswegen die Wirte der Domstadt zu einem Krisen-Gipfel, wie es in einer aktuellen Pressemitteilung heißt.

"Um die Bürgerinnen und Bürger vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu schützen, ist die Gastronomie in ganz Deutschland schon seit über fünf Wochen weitgehend geschlossen. Es ist nicht absehbar, wie lange die Betreiber noch unter dieser drastischen Lage zu leiden haben. Wir müssen dem Gastgewerbe helfen", sagte OB Markus Lewe zu dem Gastro-Gipfel, der am Donnerstag (31. April) um 10 Uhr im Rathaus stattfinden wird. Etwa 12 Wirte aus Münster werden daran teilnehmen, ebenso Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer, wie die Stadt ankündigt. 

Viele Restaurants, Kneipen und auch Hotels in Münster seien durch die Schließungen zum Schutz vor dem Coronavirus in ihrer Existenz bedroht. Denn neben den fehlenden Einnahmen fallen weiterhin Kosten wie etwa Pacht und Personalkosten an. Bei dem Gastro-Gipfel solle nun die aktuelle Lage besprochen und nach möglichen Auswegen gesucht werden.

„Die Gastronomie gerade in Münster ist in ihrer Vielfalt und Qualität ein Kulturgut. Wenn uns gastronomische Angebote in großer Zahl wegbrechen, nimmt die Stadt irreparablen Schaden. Genau wie der Handel brauchen auch die Wirtinnen und Wirte jetzt unsere Solidarität," sagte Lewe mit Blick auf den kommenden Gastro-Gipfel

Dazu würden die meisten Gastronomien vor allen auch in den Sommermonaten ihre größten Umsätze machen. OB Lewe sagte auch deswegen seine Hilfe zu: "Wir können die Corona-Krise nicht wegzaubern. Aber was die Stadt tun kann, um ihrer Gastronomie zu helfen, werden wir unternehmen."

Coronavirus in Münster: Polizei ahndet zahlreiche Verstöße am Wochenende

Update: 27. April, 8.20 Uhr. In Münster gab es seit Anfang März 623 bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen. 557 Patienten gelten inzwischen wieder als gesund, teilt die Stadtverwaltung mit. Derweil hat es einen weiteren Todesfall gegeben, der in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung steht.

Eine 95-jährige Patientin verstarb am vergangenen Freitag (24. April) in einem Krankenhaus in Münster, nachdem sie sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert hatte. Es bereits der 13. Todesfall, der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung steht. 

In den vergangenen Tagen wurden in Münster zudem zahlreiche Verstöße gegen die Anti-Corona-Vorgaben gemeldet. Dabei wurde insbesondere gegen das Kontaktverbot verstoßen, das seit einigen Wochen bundesweit gilt. So wurden einige Gruppen am Kanal sowie mehrere Menschenansammlungen beim Grillen an öffentlichen Plätzen vorgefunden.

Insgesamt wurden 281 Verstöße innerhalb von zwei Tagen in Münster gemeldet. Alleine 100 davon am Bremer Platz. Die meisten Versöße seien von Jugendlichen und Heranwachsenden begangen worden, teilt die Stadtverwaltung mit. 

Coronavirus: Zwei neue Todesfälle in Münster

Update: 24. April, 11.31 Uhr. Am Donnerstag hat es in Münster zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Die offizielle Zahl der Toten liegt daher nun bei zwölf. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 78-Jährigen und eine 79 Jahre alte Frau. Beide litten unter Vorerkrankungen. 

Derweil werden 34 Menschen mit dem Coronavirus in Krankenhäusern in Münster behandelt. 17 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 14 müssen beatmet werden. Insgesamt wurden in der Domstadt bislang 619 Infektionen bestätigt, davon gelten jedoch 553 als wieder gesund. 

Coronavirus: Stadt Münster untersagt Umwelt-Mahnwache

Update: 23. April, 9.55 Uhr. Seit Wochen steht das öffentliche Leben in Münster wegen des Coronavirus still. Auch, wenn nun nach und nach Geschäfte und Einrichtungen wieder öffnen können, ist der Weg zurück zur Normalität noch lang. So musste die Stadt eine Demonstration der Gruppierung "Extinction Rebellion" untersagen. 

Die Umweltaktivisten hatten am Donnerstag eine Mahnwache mit 15 Personen durchführen wollen. Das Versammlungsrecht ist derzeit jedoch aufgrund des Coronavirus stark eingeschränkt. Die Stadt Münster und die Polizei haben geprüft, ob bei der Veranstaltung die geltenden Hygienemaßnahmen eingehalten werden können. 

Beide kamen jedoch zu dem Schluss, dass nicht sichergestellt werden kann, dass die Personenzahl auf 15 Menschen begrenzt werden kann. So wurde die Mahnwache in Münster zum Schutz vor dem Coronavirus untersagt. Dazu äußerte sich Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer: "Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes und unentbehrliches Funktionselement des demokratischen Rechtsstaates. Im aktuellen Fall aber muss die Sicherstellung des Infektionsschutzes der Bevölkerung im Vordergrund stehen."

Update: 22. April, 12.57 Uhr. Fünf Wochen durften die Schüler wegen der Coronavirus-Pandemie nicht in die Schule gehen. Ab kommendem Donnerstag (23. April) werden die ersten Einrichtungen wieder öffnen, bevor es frühestens im Mai wieder flächendeckenden Unterricht geben wird.

In dieser Woche wird bereits für angehende Abiturienten die Schulpflicht ausgerufen. Um für die Schüler den Schutz vor dem Coronavirus Sars-CoV-2 zu gewährleisten, hat die Stadt Münster jetzt einige Maßnahmen getroffen. "Schon während der vergangenen Wochen wurden die Schulgebäude trotz der nur geringen Nutzung intensiv gereinigt", teilt Schulamtsleiter Klaus Ehling mit. 

Zudem habe die Stadt Münster veranlasst, dass bei der Reinigungsroutine ab Donnerstag vor allem eine gründliche Reinigung aller Handkontaktflächen als Schutz vor dem Coronavirus sichergestellt sei. Dazu gehören zum Beispiel Türklinken, Treppengeländer und Tischoberflächen. "Wir gehen davon aus, dass von den Schulgebäuden und ihrer Ausstattung aufgrund der erhöhten Reinigungsanstrengungen wenn überhaupt nur ein sehr geringes Infektionsrisiko ausgeht", so Ehling weiter. 

Zudem werden die Unterrichtszeiten in den Schulen entzerrt, um eine Belastung der Busse und Bahnen in und nach Münster zu vermeiden. Schüler werden dazu aufgerufen, möglichst zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad in die Schulen zu fahren. Auch während des Unterrichts ist die oberste Priorität der Schutz vor dem Coronavirus.

So soll, wenn möglich, der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Zudem sind Schüler und Lehrer verpflichtet, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Ohnehin wurde für das Land NRW als Schutz gegen Covid-19 die Maskenpflicht ab kommendem Montag eingeführt. Aktuell sind in Münster 67 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 

Derweil hat es in Münster den zehnten Todesfall gegeben, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht. Am Dienstagabend (21. April) verstarb ein 79-Jähriger in einem Krankenhaus, nachdem er an Covid-19 erkrankt war. Die Zahl der Infizierten ist im Stadtgebiet auf 615 gestiegen. 545 Patienten gelten wieder als gesund.

Maskenpflicht in Münster: Das sagt die Stadt zur neuen Maßnahme

Update: 21. April, 8.25 Uhr. Ab dem kommenden Montag (27. April) wird in Münster die Maskenpflicht eingeführt. So muss jede Person, die sich im öffentlichen Raum befindet und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht einhalten kann, einen Mund- und Nasenschutz tragen. Die Maskenpflicht gilt sowohl im öffentlichen Nahverkehr, als auch im Einzelhandel, in der Bank oder im Möbelhaus.

Betroffen von der Maskenpflicht sind alle Personen ab fünf Jahren, teilt die Stadt Münster mit. Dabei können die Bürger auch auf selbstgenähte Masken sowie Schals und Tücher zurückgreifen, um den Mund und die Nase zu bedecken. Dadurch soll das Infektionsrisiko durch das Coronavirus vermindert werden.

"Die zertifizierten Masken können so den Krankenhäusern und Arztpraxen, der Pflege oder dem Rettungsdienst vorbehalten werden", erläutert Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. Zuvor hatten bereits einige andere Städte und Bundesländer in Deutschland die Maskenpflicht eingeführt. "Es geht darum, in Münster das Potential für eine Tröpfchen-Übertragung durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern", erläutert Heuer die getroffene Maßnahme gegen das Coronavirus seitens der Stadt.

Schüler, die ab dem kommenden Donnerdstag (23. April) zur Prüfungsvorbereitung in die Schulen in Münster zurückkehren, werden bereits in dieser Woche schon dazu angehalten, einen Mundschutz zu tragen. Diese sollen auf dem Weg in die Schule in Bus und Bahn Mund und Nase bedecken. Derweil vermeldet die Stadt Münster erneut traurige Nachrichten.

Ein weiterer Patient, der an Covid-19 erkrankt ist, kam in der Nacht zu Montag (20. April) ums Leben. Der 79-Jährige litt an Vorerkrankungen. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist im Stadtgebiet auf 611 gestiegen. Nachdem 521 von ihnen wieder als gesund gelten, sind momentan in Münster nur noch 81 Personen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.  

Stadt Münster beschließt Maskenpflicht

Update: 20. April, 13.08 Uhr. Nun scheint es soweit zu sein: In Münster soll eine Maskenpflicht eingeführt werden. Ab dem 27. April (Montag) soll das Tragen von Gesichtsmasken im öffentlichen Raum verpflichtend sein. So soll eine weitere Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Zu dieser Maßnahme habe sich der Coronavirus-Krisenstab in Münster unter Leitung des Ordnungsdezernents Wolfgang Heuerin entschieden, wie die WN berichten. Die Maskenpflicht in Münster sei vor dem Hintergrund der Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen im Einzelhandel beschlossen worden. Denn seit Montag (20. April) dürfen auch in Münster wieder viele Geschäfte öffnen. Die Maskenpflicht werde über eine allgemeine Verfügung der Stadt gültig, heißt es weiter.

Coronavirus in Münster: Am Montag öffnen Geschäfte wieder

Update: 20. April, 8.15 Uhr. Am vergangenen Wochenende ist ein weiterr Patient, der mit dem Coronavirus infiziert war, in einem Krankenhaus in Münster verstorben. Der 82-Jährige litt zuvor an einer schweren Grundkrankheit, wie die Stadt mitteilt. Es ist mittlerweile der 8. Todesfall in der Domstadt.

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten liegt in Münster derzeit bei 609. Seit Sonntag (19. April) werden auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts nur labordiagnostisch bestätigte Fälle berücksichtigt, weswegen die Anzahl der Infektionen geringer ist als noch am Vortag. 503 der Covid-19-Patienten sind mittlerweile wieder genesen.

Derweil werden ab dem heutigen Montag (20. April) einige Läden des Einzelhandels in Münster wieder geöffnet. Dazu gehören alle Ladenlokale mit höchstens 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie unabhängig von der Ladengröße auch alle Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Bei der Öffnung der Geschäfte achtet die Stadt Münster auf die hygienischen Anforderungen laut § 5 der neuen Coronaschutzverordnung des Landes. Dabei gelten folgende Hinweise:

  • Alle Geschäfte mögen einen Nachweis über die Größe des Verkaufsraums zur Hand haben, um bei Überprüfungen eine verbindliche Aussage zur Fläche machen zu können.
  • Wartende Personen vor der Verkaufsstelle sind zu veranlassen, einen Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander einzuhalten.
  • An den Eingangstüren sind gut sichtbar Hygieneregeln und Informationen zum Infektionsschutz auszuhängen und die Einhaltung ist zu überwachen.
  • Es ist ein System zu entwickeln, das die Kontrolle der im Geschäftsraum befindlichen Kundenzahl ermöglicht. Je nach Größe des Geschäfts ist eine entsprechende Kontrolle des Zugangs bereits am Eingang zu installieren. Dazu kommt als eine leicht handhabbare Möglichkeit auch die Beschränkung von Einkaufswagen auf die Anzahl der maximal möglichen Kunden, verbunden mit einer Einkaufswagen-Nutzungspflicht, in Frage. Die Griffe der Wagen oder Einkaufskörbe sind nach jeder Benutzung zu desinfizieren.
  • Das Personal sollte vor Infektionsrisiken so gut wie möglich geschützt werden. Hierzu gehört der Einsatz von Spuckschutz, Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) und bargeldlosem Bezahlen. Außerdem sind ausreichende Desinfektionsmittel für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.
  • Zudem sind nach Möglichkeit Desinfektionsmittel für die Kunden bereitzustellen.
  • Es sollten Abstandslinien im Kassenbereich (Mindestabstand 1,50 Meter) und vor anderen kundenintensiven Bereichen (wie etwa Verkaufstheken) auf dem Boden angebracht werden.
  • Für die Kunden wird eine dringende Empfehlung zum Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken (Community-Masken) ausgesprochen.  

Coronavirus: Stadt Münster ruft zum Tragen von Mundschutz auf

Update: 17. April, 17.53 Uhr. Eine generelle Mundschutzpflicht gibt es in Deutschland nicht, lediglich eine Empfehlung, diese beim Einkauf oder im ÖPNV zu tragen. Die Stadt Münster hat wegen des Coronavirus jetzt dazu aufgerufen, den Mundschutz in der Öffentlichkeit zu tragen.

Die Coronavirus-Verordnung der Länder und der Bundesregierung ergänzt die Stadt Münster zudem mit einem Aufruf an den Einzelhandel, weiter auf die Hygienemaßnahmen zu achten. "Wir haben es in einer gemeinsamen Kraftanstrengung geschafft, dass das Coronavirus in Münster definitiv kein Heimspiel hat. Wer aber meint, die Gefahr sei bereits gebannt, der täuscht sich", erklärt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer.

Neben Einlasskontrollen vor den Geschäften sollen Beschäftigte, die mit Kunden in Kontakt kommen, einen Mund- und Nasenschutz tragen. Mit dieser Maßnahme will die Stadt Münster die neuen Ladenöffnungen ab kommendem Montag (20. April) absichern. "Ich gehe von einem verantwortungsvollen Umgang mit den Infektionsschutz-Empfehlungen aus. Die Einhaltung wird allerdings auch überprüft werden", so Heuer.

Auch im öffentlichen Raum wird die Bevölkerung in Münster dazu aufgerufen, einen Mund- und Gesichtsschutz immer dann zu tragen, wenn ein Verstoß gegen das Abstandsgebot nicht ausgeschlossen werden kann. Dies gelte auch für Busse und Bahnen. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 eingedämmt werden.

Update: 17. April, 8.37 Uhr. Ab Montag (20. April) dürfen die meisten Geschäfte in Münster wieder öffnen. Wie seit vergangenem Mittwoch bekannt ist, ist die Wiedereröffnung aller Ladenlokalen bis 800 Quadratmeter erlaubt. Natürlich müssen die Betreiber gängige Hygienemaßnahmen einhalten. Konkret hat die Regierung sich zu nötigen Sicherheitsvorkehrungen noch nicht geäußert. Dennoch dürften die meisten der Geschäfte auf dem Prinzipalmarkt sowie in der Ludgeri- und Salzstraße ab der kommenden Woche trotz des Coronavirus wieder öffnen.

Coronavirus in Münster: 622 Infektionen bestätigt

Update: 16. April, 15.05 Uhr. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Münster ist auf 622 gestiegen. Sieben Covid-19-Patienten sind bislang verstorben. Trotzdem sollen angehende Abiturienten in NRW ab kommenden Donnerstag wieder in die Schule gehen dürfen. Das teilte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am heutigen Donnerstag mit.  

Update: 16. April, 10.46 Uhr. Am Mittwoch wurde es entschieden: Die Kontaktsperre in Münster wegen des Coronavirus bleibt zunächst erhalten. Der erste Schritt zur Rückkehr in die Normalität wird mit den neuen Maßnahmen jedoch unternommen: Geschäfte bis 800 Quadratmeter können wieder öffnen, wenn sie die Einhaltung der Hygiene-Standards sichern.

Im Internet kursierte zunächst das Gerücht, dass der Allwetterzoo Münster seine Pforten trotz des Coronavirus wieder öffnen kann. Die Einnahmen durch die Eintrittsgelder könnte das Unternehmen gut gebrauchen. Doch in einem Post bei Facebook dementiert der Tierpark diese Nachricht: "Aktuell wissen wir noch nicht wann und unter welchen Bedingungen der Allwetterzoo endlich wieder seine Pforten für Euch öffnen darf", schreiben die Betreiber.

Coronavirus: Verlängerung der Kontaktsperre in Münster? 

Update: 15. April, 13.58 Uhr. Die Kontaktsperre, die bundesweit ursprünglich bis zum 19. April angesetzt wurde, wird vermutlich verlängert. Der Bund will den Landesregierungen wohl vorschlagen, das Kontaktverbot, das die Ausbreitung des Coroanvirus Sars-CoV-2 eindämmen soll, um weitere zwei Wochen bis zum 3. Mai zu verlängern.

Das sieht eine Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch (15. April) vorlag. Jedoch sollen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen. Somit könnten auch in Münster und der gesamten Region einige Läden unter bestimmten Auflagen den Betrieb wieder aufnehmen. Unabhängig von der Ladengröße sollen dem Schreiben nach Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen.

Update: 15. April, 11.28 Uhr. Aufgrund des Coronavirus mussten auch die Kinos kurzfristig geschlossen werden. Filmfans können jedoch aufatmen: Am Donnerstag startet am Hawerkamp in Münster ein neues Autokino. Bei msl24.de erfahren Sie mehr zu Tickets, Preisen und dem Filmprogramm.

Münster: Stadt stellt Flüchtlingen 2500 Wohnplätze zur Verfügung

Update: 14. April, 14.35 Uhr. Viele Menschen in Münster, die gerade keine eigene Wohnung haben oder Asylsuchende, die noch keinen privaten Wohnraum gefunden haben, leben in Übergangswohnheimen. In diesen müssen selbstverständlich auch die geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen zum Coronavirus eingehalten werden. 

2500 Wohnplätze stellt die Stadt Münster für Flüchtlinge zur Verfügung. Dazu kommen weitere 250 Plätze für Obdachlose sowieso die Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnungslose der freien Träger. Bislang gab es in diesen Einrichtungen noch keinen Fall des Coronavirus. Jedoch ist man dort auf den Ernstfall vorbereitet. 

Das Sozialamt hat Maßnahmen entwickelt, die im Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus zum Tragen kommen. "Im Fall einer Corona-Infektion werden die betroffenen Personen entweder in ihrer aktuellen Unterkunft in gesonderten Bereichen isoliert oder in andere geeignete Bereiche verlegt", berichtet Dagmar Arnkens-Homann, die Leiterin des Sozialamts in Münster

Insbesondere für Flüchtlinge gibt es ein großes Informationsangebot vom Sozialamt Münster: So werden sie auf 28 Sprachen über das Coronavirus unterrichtet. Die Hinweise zu den Vorkehrungen sollen für sie auf ihrer Muttersprache verständlich sein und die Notwendigkeit der Maßnahmen unterstreichen.

Update: 14. April, 9.43 Uhr. In Münster sind aktuell 197 Menschen mit dem Coroanvirus Sars-CoV-2 infiziert. Insgesamt gab es in der Domstadt 616 bestätigte Fälle. 412 Covid-19-Patienten gelten wieder als gesund und konnten aus der Quarantäne entlassen werden, wie die Stadt mitteilt. 

In den Krankenhäusern in Münster werden derzeit 35 Coronavirus-Patienten behandelt. Davon liegen 21 Personen auf der Intensivtation. Derweil gibt es für die Bürger der Stadt erfreuliche Nachrichten: Das Autokino in Münster soll bald starten. Jetzt wurden die ersten Filme bekannt, die dort demnächst laufen werden. 

7. Todesfall in Münster nach Coronavirus-Infektion

Update: 9. April. Die Anzahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 stehen, ist in Münster auf sieben gestiegen. Wie die Stadt mitteilt, verstarb eine an Covid-19 erkrankte Patientin auf der Intensivstation eines Krankenhauses in der Domstadt. Den Angehörigen der Verstorbenen spricht Oberbürgermeister Markus Lewe sein Beileid aus.

In Münster haben sich bislang 606 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind 411 Patienten wieder gesund. Somit haben derzeit 188 Personen in der Domstadt mit einer Covid-19-Erkrankung zu kämpfen.

Coronavirus: Zwei Todesfälle in Münster

Update: 8. April, 16.51 Uhr. In Münster kamen nun zwei weitere Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren, ums Leben. Dies teilte die Stadt am Mittwochnachmittag (8. April) mit. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Patienten im Alter von 49 und 62 Jahren. Die ältere Person litt vor der Infektion mit dem Coronavirus nicht an einer Grunderkrankung. Insgesamt gab es in der Domstadt bislang sechs Todesopfer durch Covid-19.

Derweil ist die Zahl derer, die in Münster seit Februar an Covid-19 erkrankt sind, auf 598 gestiegen. Davon sind 386 Patienten mittlerweile wieder frei vom Coronavirus. In unserem Newsticker informieren wir Sie über die aktuelle Coronavirus-Lage im Münsterland und in NRW.

Coronavirus in Münster: OB Lewe dankt Krankenhaus-Mitarbeitern

Update: 8. April, 10.20 Uhr. Das Schicksal vieler Menschen liegt derzeit in ihren Händen: Krankenhaus-Mitarbeiter haben in Zeiten des Coronavirus besonders viel zu tun. Stellvertretend für die Bürger der Stadt bedankte sich jetzt Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe bei den Angestellten des Franziskus Hospitals.

"Was hier gerade geleistet wird, ist unfassbar. Sie machen einen großartigen Job“, richtete Lewe lobende Worte an das Personal der Klinik am Hohenzollernring in Münster. Der Oberbürgermeister wisse um die psychischen Belastung, die die aktuelle Situation für das Krankenhauspersonal mit sich bringe: "Sie sind nah dran an denjenigen, die lebensbedrohlich erkrankt sind und stehen individuellen Schicksalen gegenüber", sprach er vor Mitabreitern der Medizin, Pflege und Hygiene.

Lewe versichterte zudem die volle Unterstützung der Krankenhäuser in Münter während der Coronavirus-Krise. In der Domstadt sind derzeit noch 228 Menschen an Covid-19 erkrankt.

OB Markus Lewe stattete dem Franziskus Hospital in Münster einen Besuch ab.

Update: 8. April, 9.51 Uhr. Während das öffentliche und kulturelle Leben in der Domstadt weiterhin still steht, gibt es jetzt zumindest eine gute Botschaft: In Münster soll demnächst ein Autokino öffnen, damit Filmfreunde auch in Zeiten des Coronavirus auf ihre Kosten kommen.

Vierter Todesfall in Münster

Update: 7. April, 16.08 Uhr. Wie die Stadt Münster mitteilt, gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine Patientin mit Vorerkrankung (Jahrgang 1932) ist am Dienstag verstorben. Damit sind bereits vier Menschen durch die Erkrankung Covid-19 ums Leben gekommen. Derweil gibt es in Münster inzwischen 595 bestätigte Fälle des Virus. 

Hotline zum Coronavirus in Münster hat hohe Nachfrage

Update: 7. April, 13 .12 Uhr. Die Stadt Münster hat Anfang März eine Hotline für Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet. Diese wird von den Bewohnern offenbar gut angenommen: Mitunter  klingelte es pro Tag 460 Mal. Die Anrufer wollten sich über das richtige Verhalten in der Quarantäne, Hygienemaßnahmen und den Umgang mit Kontaktpersonen informieren. 

Zu Beginn waren die Leitungen mit nur acht Personen besetzt – inzwischen sind es 32. Die Mitarbeiter erhalten eine Schulung über alle wichtigen Aspekte des Coronavirus, damit sie die Bewohner in Münster zu gesundheitlichen und rechtlichen Fragen zu dem Thema beraten können.

Die Hotline der Stadt Münster ist weiterhin unter 0251/4 92 10 77 von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. Am Samstag sind die Mitarbeiter zwischen 9 und 16 Uhr bereit, sowie an Karfreitag und Ostermontag zwischen 9 uns 12 Uhr. Auch per Mail können Fragen zum Coronavirus gestellt werden: corona@stadt-muenster.de.

Update: 7. April, 12.41 Uhr. Der heutige Dienstag ist für die Bewohner in Münster ein Tag, der schwere Erinnerungen wachruft: Die Amokfahrt vor dem Kiepenkerl jährt sich zum zweiten Mal. Doch auch auf diesen Tag hat das Coronavirus Auswirkungen: Die geplante Gedenkfeier für die fünf Opfer von Jens R. kann nicht stattfinden. Ursprünglich war ein Gottesdienst in einer Kirche sowie ein anschließender Besuch der Angehörigen und Betroffenen am Platz vor dem Kiepenkerl geplant.

Coronavirus in Münster: Das ist der aktuelle Stand

Update: 7. April, 10.49 Uhr. Auch der Sport steht in der Domstadt weiterhin still. Die 3. Liga hat vor einigen Wochen den Spielbetrieb eingestellt. Wann der Ball an der Hammer Straße wieder rollt, ist noch ungewiss. Jetzt verkündete Preußen Münster, weiterhin aufs Training zu verzichten. Zuvor hatten zwei Ligakonkurrenten angekündigt, die Profis wieder trainieren zu lassen.

Update: 6. April, 15.39 Uhr. 586 Menschen in Münster haben sich bisher nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Am Sonntag (5. April) lag die Zahl noch bei 559. Dies gab die Stadt am heutigen Montag bekannt. Laut der Pressemeldung gelten aktuell noch 267 Personen im Stadtgebiet als akut infiziert. Insgesamt starben bisher drei Menschen in Zusammenhang mit der LungenkrankheitCovid-19.

Wegen Coronavirus: Abi-Prüfungen in Münster in Gefahr?

Update: 6. April, 10.05 Uhr. Die Schulen in Münster und ganz NRW sind aufgrund der Coronvirus-Krise noch bis einschließlich 19. April geschlossen. Noch ist nicht sicher, ob die Klassenzimmer ab dem 20. April wieder öffnen werden. Vor einigen Tagen hat das Land den Termin für die Abiturprüfungen auf den Zeitraum vom 12. bis 25. Mai gelegt. 

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat nun jedoch offen über einen Ausfall der Abiprüfungen nachgedacht. "Sollte ein Schulstart nach den Osterferien nicht möglich sein, müssen wir neu nachdenken", sagte die Politikerin gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. So könnten die Abinoten aus den bisher erbrachten Zensuren ermittelt werden. Eine weitere Verschiebung der Prüfungen in den Sommer aufgrund der Lage um das Coronavirus hinein sei hingegen keine Option.

Vor einer zu frühen Öffnung der Schulen warnte indes auch Virologe Hendrik Streeck. "Wenn wir die Schulen zu früh wieder öffnen, schaffen wir womöglich einen Multiplikator für das Virus, der dann wieder gefährlich sein kann", sagte der Direktor des Bonner Instituts für Virologie der WAZ. Streeck untersucht derzeit, wie sich das Coronavirus im stark betroffenen Kreis Heinsberg ausgebreitet hat.

Es sei noch zu schwer, das Risiko des Coronavirus Sars-CoV-2 zu berechnen, so Streeck weiter. "Wir wissen, dass die allermeisten Kinder gut mit einer Infektion umgehen können. Es gibt aber noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie oft Kinder ihre Eltern oder Großeltern unbemerkt anstecken." Am 15. April soll eine Entscheidung über das weitere Vorgehen geben. 

Coronavirus: Drittes Todesopfer in Münster

Update: 6. April, 8.18 Uhr. Erneut hat es in Münster einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2-gegeben. In der Nacht zu Sonntag (5. April) verstarb ein Covid-19-Patient (Jahrgang 1938) in einem Krankenhaus in der Domstadt.

Der Verstorbene litt schon vor seiner Infektion durch das Coronavirus an einer Grunderkrankung. Oberbürgermeister Markus Lewe sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Es ist mittlerweile der dritte Todesfall, der in Münster im Zusammenhang mit Covid-19 steht. Mittlerweile sind 559 Menschen mit Sars-Cov-2 infiziert worden, von denen 270 Patienten wieder als gesund gelten.

537 infizierte durch Coronavirus in Münster

Update: 3. April, 18.12 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Münster steigt weiter an. Am heutigen Freitag liegen die bestätigten Corona-Fälle bei 537. Davon gelten 279 Menschen mittlerweile wieder als gesund, sodass derzeit 265 Menschen nachweislich akut infiziert sind. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankungen verstorben.

Coronavirus: Stadt Münster appelliert wegen Frühlingswetter an Bürger

Update: 3. April, 10.31 Uhr. Frühlingswetter in Münster: Am kommenden Wochenende wird es in der Domstadt richtig warm. Bis zu 18 Grad werden am Sonntag (5. April) erwartet. Dies lädt traditionell dazu ein, ins Freie zu gehen und Unternehmungen zu tätigen. Doch in Zeiten des Coronavirus ist vieles anders als sonst.

Trotz frühlingshaften Temperaturen richtete die Stadt Münster den dringenden Appell an die Bürger, die bestehenden Regeln auch am kommenden Wochenende weiter einzuhalten. "Entscheidend bleibt, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen“, erinnert Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer. "Wenn die Münsteraner sich weiterhin so vorbildlich an die Regeln halten, wird das auch klappen." 

Weiterhin dürfen sich maximal nur zwei Personen im öffentlichen miteinander treffen, wenn sie den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Spaziergänger am Aasee sollten ebenfalls darauf achten, dass sie sich nur zu zweit oder als Familie dort aufhalten und die Sonne genießen. Gerade Sonntags sei an dem Gewässer viel los, daher sei es umso wichtiger, auf die Abstände zu achten.

Außerdem wird es auf dem Wochenmarkt in Münster weitere Veränderungen geben, um die Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 weiter einzudämmen. So werden unter anderem die Abstände zwischen den Marktständen vergrößert. "Die Stände verteilen sich auf den Prinzipalmarkt und den Domplatz, außerdem sind sie auch vor der Bezirksregierung und dem LWL-Museum zu finden", teilt die Stadt Münster mit. Zudem ist die Pferdegasse für den Verkehr gesperrt.

Das Wetter am Wochenende wird dazu einladen, ins Freie zu gehen.

Coronavirus: Zahl der Infizierten in Münster rückläufig

Update: 2. April, 15.34 Uhr. Die Zahl der Infizierten durch das Coronavirus Sars-CoV-2 steigt in Münster weiter an. Wie sie Stadt soeben mitteilte, sind mittlerweile 522 Menschen an Covid-19 erkrankt. 224 Patienten konnten die Krankheit überstehen und gelten als gesund. Demnach gelten derzeit 296 Personen in der Domstadt als infiziert. 

Die Krankenhäuser in Münster behandeln momentan 65 Corona-Patienten. 19 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, wovon wiederum sieben Personen künstlich beatmet werden müssen. Zudem teilte die Stadt mit, dass es am Mittwoch (1. April) 39 Verstöße gegen das bundesweit geltende Kontaktverbot gab.

Coronavirus in Münster: Anlaufstelle für Obdachlose eingerichtet

Update: 1. April, 17.23 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt auch am heutigen Mittwoch weiter an: Mittlerweile zählt die Stadt Münster 503 Fälle. 190 der nachweislich an Covid-19 Erkrankten sind mittlerweile wieder gesund. Zwei Todesopfer sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus bisher zu beklagen.

Derweil gab die Stadt Münster bekannt, dass eine Anlaufstelle für Wohnungslose eingerichtet wurde: "Ab sofort gibt es eine Anlaufstelle für wohnungslose Menschen auf einem Teil des Stadtwerke-Parkplatzes an der Ecke Albersloher Weg / Hafengrenzweg. Sie ist ein Ersatz für die wegen des Coronavirus nicht mehr nutzbaren Treffpunkte", heißt es in einer Pressemeldung.

Bis zu 50 Menschen fänden dort Platz. Zudem gebe es dort Essen sowie voraussichtlich ab dem heutigen Mittwoch Wasser und Strom. "Sehr bald sollen auch Sanitärcontainer zur Verfügung stehen", heißt es von der Stadt Münster weiter. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes sowie des Sozialamtes aus Münster hatten die Anlaufstelle für Wohnungslose aufgebaut.  In Zeiten der Coronavirus-Krise sind auch zunehmend Obdachlose von Kontaktverboten und Schließungen in den Innenstädten betroffen.

Stadt Münster - Zelte für die Obdachlosenhilfe

"Die Träger der Wohnungslosenhilfe kümmern sich um die Organisation vor Ort, unterstützt von Ehrenamtlichen unter der Federführung der Bischof-Hermann-Stiftung und dem Sozialdienst katholischer Frauen", schildert die Stadt Münster. Zudem sei Sicherheitspersonal vor Ort.

"Das Sozialamt plant zudem ein Unterstützungsangebot der katholischen Kirchengemeinde Sankt Mauritz und der Caritas anzunehmen und einen zweiten Standort im Pfarrer-Eltrop-Heim, Wolbecker Straße 121 a, für den Tagesaufenthalt wohnungsloser Menschen anzubieten", kündigt die Stadt Münster zudem an. "Der soll voraussichtlich ab kommenden Donnerstag zur Verfügung stehen." Über die aktuelle Coronavirus-Lage im Münsterland und in NRW informieren wir in unserem Newsticker.

Update: 1. April, 11 Uhr. Seit dem Vortag hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen nicht verändert. Weiterhin sind 487 Fälle in Münster nachgewiesen. 

Update: 1. April, 8.53 Uhr. Derzeit hat das Coronavirus in fast allen Kreisen im Münsterland Seniorenheime erreicht. Hier wurde besonders streng auf den Schutz der Bewohner geachtet, da sie aufgrund ihres Alters und möglicher Vorerkrankungen als stark gefährdet gelten. So können Angehörige ihre älteren Verwandten schon seit Wochen nicht mehr besuchen. 

Dennoch hat sich das Coronavirus auch in Altenheimen in Münster ausgebreitet. 13 Bewohner unterschiedlicher Einrichtungen wurden bereits positiv getestet. Im Stadtgebiet sind mittlerweile 487 Menschen erkrankt. 150 davon sind jedoch bereits wieder gesund, weshalb die tatsächliche Zahl bei 327 liegt. 56 von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, 16 auf der Intensivstation. 

Hilfe für Obdachlose während Coronavirus-Krise in Münster

Update: 31. März. 19.10 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an: Mittlerweile sind 487 Menschen in Münster positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

Update: 31. März, 10.03 Uhr. Das Land NRW will während der Coronavirus-Krise Obdachlose unterstützen. Dafür werden 500.000 Euro bereitgestellt, die für Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel gedacht sind. Das Geld soll an die Hilfestellen vor Ort ausgeschüttet werden. 

Obdachlose, nicht nur in Münster, sind besonders anfällig für das Coronavirus. Sie haben keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen und von anderen Menschen zu isolieren. Außerdem leiden sie oft an einem geschwächten Immunsystem, erklärt das Sozialministerium.

In Münster hat sich Oberbürgermeister Markus Lewe bereits zur Obdachlosenhilfe geäußert: Er will während der Coronavirus-Krise Verpflegungszelte für die Wohnungslosen einrichten und sich um verbesserte Übernachtungsmöglichkeiten kümmern.

Münsters OB Markus Lewe rät zum Mundschutz wegen des Coronavirus

Update: 31. März, 7.13 Uhr. Die Infektionskurve in Münster flacht langsam ab. Dies teilte Oberbürgermeister Markus Lewe in einer Videobotschaft mit. Doch er warnte gleichzeitig davor, daraus zu positive Schlüsse zu ziehen, auch wenn die Entwicklung positiv sei. Zudem sprach er den Bürgern der Domstadt eine wichtige Empfehlung aus.

"Nutzen Sie einen Mundschutz", so Lewe. Vor allem beim Einkaufen oder auf dem Wochenmarkt in Münster sei das Tragen des Mundschutzes zu empfehlen. Zwar sei es kein hundertprozentiger Schutz vor dem Coronavirus, trage jedoch dazu bei, andere nicht anzustecken. Der Oberbürgermeister riet dazu, sich den Mundschutz selber zu basteln. 

Update: 30. März, 19.31 Uhr. 468 Menschen sind in Münster mittlerweile nachweislich dem Coronavirus infiziert, 118 von ihnen gelten wieder als gesund.

Zudem informierte die Stadt über die Situation in den Krankenhäusern in Münster: So würden 41 Menschen wegen des Coronavirus in Kliniken behandelt, 12 von ihnen auf Intensivstationen (Stand: 29. März). Sieben Covid-19-Patienten müssen beatmet werden, berichtet die Stadt weiter. Derzeit verfügten die Krankenhäuser in Münster zudem nach einer Aufstockung über mehr als 200 Intensivbetten, 170 seien mit Beatmungsgeräten ausgestattet.

Coronavirus: Stadt Münster kann Fallzahlen nicht übermitteln

Update: 30. März, 14 Uhr. Offiziell gibt es in Münster 443 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind. Doch die tatsächliche Zahl dürfte mittlerweile höher sein. Grund: Aufgrund eines technischen Fehlers kann die Stadt seit Sonntag (29. März) keine aktuellen Zahlen an die Bezirksregierung liefern. Momentan werde das interne Meldesystem auf eine neue Datenbank gelegt. Am Dienstag soll dieser Fehler behoben werden.

Update: 30. März, 10.27 Uhr. 443 Menschen sind bislang in der Domstadt mit dem Coronavirus infiziert. Wie wir bereits berichteten, wird auch in der Westfalenmetropole um Blutspenden gebeten, insbesondere von bereits erkrankten Personen. Jetzt gab Friedrich Merz bekannt, dass bald der Uniklinik in Münster Blut spenden wird

Viele Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne oder verlassen zum Schutz vor einer Ansteckung das Haus oder die Wohnung nicht. Damit Ihnen Zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir auf msl24.de 8 Tipps gegen Langeweile zu Zeiten des Coronavirus zusammengestellt. Zudem erfahren Sie auf msl24.de mehr über die besten Apps und Programme für Videochats, damit Sie trotz Coronavirus Freunde und Verwandte regelmäßig zu Gesicht bekommen.

Zweiter Tote in Münster durch Coronavirus

Erstmeldung. 27. März. Münster – Die Ausbreitung des Coronavirus konnte in den vergangenen Tagen zwar verlangsamt werden, Grund zur Erleichterung gibt es jedoch noch lange nicht. Jetzt musste die Stadt die zweite traurige Nachricht mitteilen.

Am Freitag verstarb ein 81-Jähriger in Folge seiner Infektion durch Sars-CoV-2. Es ist bereits der Todesfall in Münster durch das Coronavirus. Der Patient litt schon vor seiner Infektion mit dem Virus an einer Grunderkrankung und kam am Freitag (27. März) in einem Krankenhaus in der Domstadt ums Leben. 

414 Infizierte durch Coronavirus in Münster

Oberbürgermeister Markus Lewe sprach den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefstes Mitgefühl aus. Derweil ist die Anzahl der Infizierten in Münster durch das Coronavirus auf 414 gestiegen. 101 von ihnen haben die Covid-19-Erkrankung überwunden und sind wieder gesund. Derweil will sich Politiker Friedrich Merz im Kampf gegen das Coronavirus engagieren: Für ein Projekt des UKM spendet der Gesundete Blut.

Das Ordnungsamt wird auch am kommenden Wochenende vermehrt auf den Straßen die Einhaltung des Kontaktverbots kontrollieren. In den vergangenen Tagen mussten die Beamten bereits mehrere Platzverweise aussprechen, nachdem sich mehr als zwei Personen unerlaubterweise an öffentlichen Plätzen in Münster getroffen hatten. Dies ist durch den Erlass der Bundesregierung als Maßnahme gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 verboten.

Coronavirus: Öffentliche Leben in Münster steht still

Auch das restliche Leben in Münster steht momentan still. Sämtliche Einrichtungen, die nicht der Grundversorgung dienen, mussten dicht machen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dies hat starke Auswirkungen auf viele Unternehmer. So bangt zum Beispiel das Café Issel aus Münster um seine Existenz.

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