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Coronavirus in Münster: Weiteres Freibad öffnet zu Pfingsten

In Münster sorgt das Coronavirus für den Ausnahmezustand. Über aktuelle Zahlen und die neusten Entwicklungen halten wir Sie im Ticker auf dem Laufenden. 

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 bestimmt noch immer das Leben in Münster. 
  • Zuletzt ging die Zahl der Neuinfektionen aber spürbar zurück.
  • Bisher wurden insgesamt 706 Infektionen nachgewiesen (Stand: 28. Mai).

+++ Newsticker zum Coronavirus in Münster aktualisieren +++

Update: 29. Mai. Pünktlich zum Pfingstwochenende kommt gutes Wetter in die Domstadt. Dazu darf auch das Freibad Stapelskotten in Münster wieder öffnen. Es gelten jedoch sehr strikte Regeln, um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden. 

Update: 27. Mai. Trotz der nach wie vor geltenden Coronavirus-Maßnahmen wird in der Domstadt eine Groß-Demo stattfinden. Wie die Polizei mitteilt, werden am Donnerstag in Münster rund 1000 Teilnehmer bei einer erneuten Bauerndemo erwartet. Die Beamten rechnen mit "erheblichen Verkehrsbehinderungen" über den gesamten Tag, da die Landwirte mit ihren Treckern aus den umliegenden Landkreisen sternenförmig in die Innenstadt einfahren werden. 

Die Zahl der Infizierten in Münster war zuletzt durch einen Coronavirus-Ausbruch in einer Hauptschule sowie innerhalb einer Großfamilie leicht gestiegen. Zuletzt vermeldete die Stadt aber wieder einen sehr geringen Anstieg. Seit Sonntag (24. Mai) stieg die Zahl der Neuinfektionen lediglich um einen labortechnisch bestätigten Fall an, 647 Menschen gelten als wieder genesen. In unserem Newsticker zu Münsterland und NRW halten wir Sie über den aktuellen Stand rund um das Coronavirus auf dem Laufenden.

Erstmeldung: 26. Mai. Münster – Nach wie vor sorgt das Coronavirus in der Domstadt für den Ausnahmezustand. Inzwischen wurden insgesamt 704 Menschen infiziert, aktiv erkrankt sind jedoch nur 54. Dennoch hat die Pandemie massive Auswirkungen auf die Bürger und vor allem den Einzelhandel in der Stadt. 

Coronavirus: Muss Galeria Karstadt Kaufhof in Münster jetzt schließen? 

Seit einer Weile dürfen die Geschäfte in der Innenstadt von Münster unter strengen Auflagen wieder öffnen. Viele Bürger nehmen das Angebot gerne an, die Einkaufsstraßen sind wieder voll. Doch für die ohnehin schon angeschlagene Kette Galeria Karstadt Kaufhof könnte das Coronavirus das Aus bedeuten. 

Zuletzt gab es Medienberichte über mögliche Filialschließungen der Kette. Auch der Standort in Münster werde angeblich überprüft. Darauf reagierte Oberbürgermeister Markus Lewe mit einem Brandbrief an die Geschäftsleitung des Konzerns. "Die Corona-Pandemie hat den Handel wie viele andere Dienstleistungsbereiche hart getroffen", heißt es darin. 

Auch in Münster gestaltet sich das Einkaufen durch die Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus schwierig.

Galeria Karstadt Kaufhof leidet auch in Münster unter Coronavirus-Krise

In seinem Brief betont Lewe, dass die Bürger in Münster beide Standorte in der Innenstadt gerne besuchen und macht sich für die Filialen stark. Durch die Auflagen zum Coronavirus konnten die Warenhäuser zunächst nur mit begrenzter Fläche öffnen. Der Lockdown hat hohe Geldeinbußen verursacht. 

Noch ist jedoch nicht klar, ob die Filialen in Münster tatsächlich von der Schließung betroffen sind. Das soll sich in den nächsten zwei Wochen herausstellen. Derweil hat die Pandemie auch in anderen Bereichen gravierende Auswirkungen:  Die Hauptschule in Münster-Wolbeck hatte nach einem Ausbruch des Coronavirus kurzzeitig geschlossen. Auch eine Großfamilie in der Domstadt hatte sich angesteckt. 

Dennoch ist die Rückkehr in die Normalität spürbar. Seit Ende Mai ist das Freibad Coburg in Münster wieder geöffnet. Dafür gelten jedoch strenge Auflagen, während der Coronavirus-Pandemie dürfen maximal 100 Gäste gleichzeitig auf die Anlage. 

Rubriklistenbild: © Fotomontage: Christoph Soeder/dpa/Lisa Fraszewski/msl24.de

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