Münster

23 Stunden unter der Erde begraben: Die dramatische Rettung von Dackel Franz

Kräfte der Polizei Münster befreiten den Dackel nach 23 Stunden aus dem Kaninchenbau.
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Kräfte der Polizei Münster befreiten den Dackel nach 23 Stunden aus dem Kaninchenbau.

Für den Hundebesitzer war es vermutlich ein Schock: Sein Dackel steckte in einem Kaninchenbau fest. Die Rettung des Vierbeiners gestaltete sich jedoch äußerst schwierig.

Münster – Eigentlich wollte Dackel Franz nur einem Kaninchen hinterherjagen: Doch die Verfolgungsjagd am Sonntagmittag (20. September) endete für den kleinen Hund unter der Erde, wie msl24.de* berichtet.

OrtMünster
Einwohner310.039
BundeslandNRW

Münster: Dackel steckt im Kaninchenbau fest

Der Dackel folgte dem Hasen direkt in dessen Bau auf einer Wiese an der Fürstenbergstraße in Münster. Nur leider schaffte es der Hund nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Kaninchenbau hinaus – denn dieser war zu klein für den sechsjährigen Zwergrauhaardackel. Das Herrchen von Franz alarmierte daraufhin die Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte aus Münster gerieten jedoch schon bald an ihre Grenzen: Eigenhändig konnten sie Franz nicht aus dem Kaninchenbau befreien, da dieser zu tief und zu verwinkelt war. Der Einsatz musste daher in der Nacht zu Montag (21. September) abgebrochen werden und der kleine Dackel die Nacht alleine unter der Erde verbringen.

Happy End für Dackel Franz: Polizei und Bauarbeiter retten Hund in Münster

Damit der Vierbeiner nicht noch einen Tag in dem Kaninchenbau verbringen musste, rückten die Polizei Münster gemeinsam mit dem Hundebesitzer am Morgen zur Mission „Dackelbefreiung“ an. Doch auch im Hellen mussten sie ernüchtert feststellen, dass sie mit bloßen Händen Dackel Franz nicht würden befreien können. So langsam lief den Beteiligten die Zeit davon.

Einer der Polizisten begab sich daraufhin zu einer Baustelle in der Nähe und bat die dortigen Arbeiter um Hilfe. Mit einem Minibagger ging es daraufhin zurück zur Fürstenbergstraße in Münster, um den Dackel endlich aus dem Loch zu befreien. Die Einsatzkräfte fingen an zu buddeln und konnten den Hund schließlich aus dem Kaninchenbau herausholen. Somit war Franz nach über 23 Stunden endlich befreit und wieder bei seinem Herrchen.

Wohlauf war der Dackel, nachdem er viele Stunden im Kaninchenbau ausharren musste.

Dackel Franz ist nicht der einzige Hund, der im Münsterland für Aufregung sorgte. Der Fall um die Mopsdame Edda aus Ahlen wurde gar zu einem Politikum, das letztlich vor Gericht landete. (msl24.de* ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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