Krankenhäuser, KiTa und Altenheim betroffen

Fliegerbombe in Münsters Klinikviertel gefunden – Entschärfung erfolgreich!

bombe münster
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Im Klinikviertel in Münster wird heute eine Bombe entschärft.

Bombenfund in Münster! Der Blindgänger an der Albert-Schweitzer-Straße muss entschärft werden. Jetzt muss evakuiert werden – auch am UKM.

+++ 8. Mai: Erneuter Bombenfund in Münster +++

Update 14.50 Uhr: Entwarnung: Bombe in Münster entschärft

Der Kampfmittelräumdienst hat soeben Entwarnung gegeben. Die Bombe im Klinikviertel in Münster wurde erfolgreich entschärft. Die Warnung ist damit aufgehoben. 

Update 14.25 Uhr: Entschärfung der Fliegerbombe läuft

Jetzt sind aller Evakuierungsmaßnahmen beendet. Damit beginnt die Arbeit des Kampfmittelentschärfungsdienstes. Sie sind zur Stunde dabei, die Bombe an der Lukaskirche in Münster unschädlich zu machen.

Update 13.48 Uhr: Evakuierung in Münster abgeschlossen – letzte Maßnahmen vor Bombenentschärfung

Mittlerweile ist die Evakuierung im Klinikviertel abgeschlossen. Um sicher zu gehen, dass sich keine Menschen mehr in dem Radius von 250 Metern befinden, fliegt eine Drohne über das Gebiet in Münster umher. Sobald dies abgeschlossen ist, startet die Bombenentschärfung.

Update 13.35 Uhr: Evakuierung in Münster vor dem Abschluss

Die Evakuierungsmaßnahmen in Münsters Klinikviertel sind fast abgeschlossen, wie Sigrid Howest von der Stadt Münster gegenüber msl24.de bestätigt. Der angepeilte Termin für den Beginn der Entschärfung der Bombe wird sich nur um wenige Minuten verzögern.

Aus dem Altenheim, das in dem Evakuierungsgebiet liegt, mussten 150 Menschen in Sicherheit gebracht werden. In der Uniklinik Münster wurden nach dem Bombenfund die Bereiche der Augenklinik sowie die Psychatrie evakuiert.

Update 12.40 Uhr: Entschärfung in Münster ab 13.30 Uhr

Noch laufen die Evakuierungsmaßnahmen rund um das Klinikviertel in Münster. Gegen 13.30 Uhr soll dann die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe erfolgen. Wie viel Zeit dies in Anspruch nehmen wird, ist derzeit unklar.

Ein interessantes Motiv gibt es derzeit noch nicht: Die Vorbereitungen zur Entschärfung der Bombe sind noch in vollem Gange.

Update 11.59 Uhr: Busumleitungen nach Bombenfund in Münster

Die Entschärfung der Fliegerbombe und die Evakuierung am Klinikviertel haben auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Die Linien 1, 2, 5, 11, 12, 13, 22 sowie die Regionalbusse R63, R64 und 564 werden am Coesfelder Kreuz umgeleitet. Diese hat um 11.45 Uhr begonnen.

Die Umleitung der Busse führt zwischen den genannten Haltestellen in beiden Richtungen über die Busso-Preuss-Straße, Mendelstraße, Apffelstaedtstraße und den Ring und sieht im Detail so aus:

  • Linie 1: zwischen Deipenfohr und Försterstraße.
  • Linie 5: zwischen Potstiege und Försterstraße.
  • Linie 11: zwischen Potstiege und Domagkstraße.
  • Linien 12, R63, R64 und 564: zwischen Deipenfohr und Domagkstraße.
  • Die Linien 2 und 13 fahren in beiden Richtungen zwischen den Haltestellen Correnstraße und Domagkstraße über die Apffelstaedtstraße.

Die Haltestellen Haltestellen Schmeddingstraße, Universitätsklinikum, Lukaskirche, Hautklinik, Schreiberstraße, Mendelstraße und Wilhelm-Klemmstraße werden während der Bombenentschärfung gar nicht angefahren, teilen die Stadtwerke Münster mit. Davon betroffen sind auch die Bushaltestellen am Coesfelder Kreuz vor und gegenüber der Mensa.

Die Stadtwerke Münster empfehlen, die Haltestellen der Ringlinie am Coesfelder Kreuz während der Bombenentschärfung zu nutzen. Zusätzlich halten die Busse an der Haltestelle Apffelstaedtstraße auf dem Ring (in Richtung Innenstadt) beziehungsweise der Nachtbus-Haltestelle auf der Apffelstaedtstraße (in Richtung Gievenbeck).

Update 11.45 Uhr: Situation am UKM nach Bombenfund in Münster unklar

Muss auch das UKM oder zumindest Teile der Uniklinik Münster evakuiert werden? Dies ist derzeit noch unklar, bestätigte Sigrid Howest (Pressesprecherin der Stadt) auf Anfrage der msl24.de-Redaktion. Der Radius, in dem nach dem Bombenfund evakuiert werden muss, beträgt 250 Meter. 

Auf dem Baugelände an der Lukaskirche liegt die 250 Kilo schwere Bombe.

Update 11.40 Uhr: Bereits der sechste Bombenfund in Münster in diesem Jahr

Immer wieder kommt es in Münster zu Bombenfunden. Die Entschärfung des Blindgängers im Klinikviertel ist bereits die siebte in diesem Jahr in der Domstadt. Hier erklärt ein Experte, wieso in Münster so häufig Bomben gefunden werden und wie viele noch zu vermuten sind.

Ende September kam es im Südwesten Münsters zu einer Bombenentschärfung. Sehen Sie hier die Bilderstrecke vom Einsatz der Feuerwehr.

Bilder: Bombenfund in Münster – Evakuierung in Loddenheide

Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de
Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de
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 © Stefanie Masuch/msl24.de
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 © Stefanie Masuch/msl24.de
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 © Stefanie Masuch/msl24.de

Update 11.18 Uhr: 522 Menschen von Evakuierung in Münster betroffen

Der Verdacht hatte sich am Vormittag bestätigt: Auf dem Baugrundstück der Lukas-Kirchengemeinde an der Albert-Schweitzer-Straße liegt eine Bombe. Sie ist 250 Kilo schwer und muss entschärft werden. Die Evakuierung läuft zur Stunde an, wie Sigrid Howest von der Stadt Münster gegenüber msl24.de bestätigt.

Von der Evakuierungsmaßnahme im Klinikviertel sind 522 Menschen betroffen – darunter auch die Bewohner eines Altenheimes. Sobald alle Betroffenen den Bereich verlassen haben, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Im evakuierten Gebiet darf sich niemand aufhalten, teilt die Stadt Münster mit.

Update 10.45 Uhr: Bombenfund in Münster: Betreuungsstelle eingerichtet

Nachdem die Fliegerbombe im Klinikvierten in Münster gefunden wurde, komm es jetzt im Bereich der Von Esmarch Straße/Ecke Albert-Schweitzer-Straße zu einer Evakuierung. Für Betroffene ist eine Betreuungsstelle in der Michaelschule in Gievenbeck (Appelbreistiege 40) eingerichtet.

Weitere Informationen können über das Infotelefon (01805/708060) abgerufen werden.

An der Gievenbecker Michaelschule ist eine Betreuungsstelle eingerichtet.

Update 10.41 Uhr: Entscheidung gefallen: Klinikviertel muss evakuiert werden

Soeben hat die Feuerwehr Münster mitgeteilt: Die Fliegerbombe im Klinikviertel muss entschärft werden. Daher werden jetzt Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet. Wir berichten weiter.

Update 2. November: Entscheidung über Evakuierung in Münster noch vor Mittag

Kommt es heute zu einer groß angelegten Evakuierung in Münsters Klinikviertel? Das könnte schon in wenigen Stunden geklärt werden. Die Feuerwehr Münster will zwischen 11 und 12 Uhr am heutigen Freitag (2. November) entscheiden, ob der Blindgänger an der Albert-Schweitzer-Straße entschärft werden muss. 

Update, 31. Oktober: Mögliche Bombe im Klinikviertel – Ablauf am Freitag (2. November)

Die Stadt Münster gibt in einer Pressemitteilung den Ablauf für Freitag (2. November) bekannt: An diesem Tag soll gegen 8 Uhr auf dem Grundstück der Lukas-Kirchengemeinde an der Albert-Schweitzer-Straße im Klinikviertel zunächst der verdächtige Metallgegenstand freigelegt werden. Dann wird geprüft, ob es sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Das Ergebnis wird gegen Mittag erwartet.

Wenn es sich um eine Bombe handelt, wird die Evakuierung eingeleitet: Zuerst räumt die Feuerwehr den Fundort in einem Radius von wahrscheinlich 250 Metern. Dann kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung im Klinikviertel beginnen. Am frühen Abend soll diese dann abgeschlossen sein.

Auf dem Gelände der Lukas-Kirchengemeinde könnte eine Fliegerbombe liegen. Die Stadt Münster hat eine mögliche Evakuierung des Klinikviertels geplant.

Mögliche Sprengung der Bombe: Barrikaden im Münsters Klinikviertel errichtet

Auf Nachfrage von msl24 gab Sigrid Howest, Pressesprecherin der Stadt Münster an, dass im Klinikviertel bereits Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden: Es wurde Barrikaden errichtet für den Fall, dass es bei der Entschärfung zu einer Explosion kommen sollte oder die Bombe gezielt gesprengt werden müsse. 

"Zum Schutz wurden Container aufgebaut, die mit Stroh gefüllt sind," sagte Frau Howest weiter. Diese würden die Sprengwirkung der Bombe teilweise abfedern und die umliegenden Gebäude schützen.

Mögliche Bombenentschärfung in Münster: Diese Busse werden umgeleitet

Sollte es am Freitag zu einer Evakuierung kommen, werden folgende Buslinien rund um das Klinikviertel umgeleitet: 1, 2, 5, 11, 12, 13, 22 sowie die Regionalbusse R63, R64 und 564 am Coesfelder Kreuz. Die Stadtwerke Münster werden über die Umleitungen erst kurzfristig entscheiden können.

Erstmeldung:

Münster – Bei Bauarbeiten an der Albert-Schweitzer-Straße im Klinikviertel ist möglicherweise eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Dies gab die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt. 

Bisher handelt es sich jedoch nur um einen Verdacht. Am 2. November will die Kampfmittelbeseitigung in Münster für Klarheit sorgen: Dann wird im Klinikviertel der verdächtige Metallgegenstand, der eine Bombe sein könnte, freigelegt. Die Stadt, die Stadtwerke sowie das Universitätsklinikum bereiten eine mögliche Evakuierung vor.

Wieder Fliegerbombe in Münster? Evakuierungsplan für Klinikviertel steht

Der mögliche Blindgänger befindet sich mitten im Klinikviertel in Münster und damit in einem dichtbebauten Gebiet, in dem sich durch Krankenhäuser wie das Universitätsklinikum (UKM) und Pflegeeinrichtungen stets viele Menschen aufhalten. Deswegen wird bereits jetzt eine mögliche Evakuierung für den Bombenfund geplant.

Bereits fünf Bomben wurden in diesem Jahr freigelegt. Und hier lesen Sie, warum in Münster immer wieder Blindgänger gefunden werden

Mitten im Klinikviertel in Münster vermuten Experten einen Blindgänger.

Bei einem Evakuierungsradius von 250 Metern um die Bombe wären insgesamt 522 Münsteraner betroffen, inklusive der Bewohner eines Altenheims. Die Räumung im Klinikviertel würde sich aber auch auf zwei Krankenhäuser, ein Uni-Gebäude, eine KiTa und viele weitere Einrichtungen auswirken. 

Möglicher Bombenfund: Geschlossene Gebäude im Klinikviertel Münster und Betreuungsstation

Deswegen ist die Überprüfung des Bombenfundes sowie die mögliche Entschärfung in Münsters Klinikviertel auf den 2. November (Freitag) gelegt worden. Denn an diesem Brückentag herrscht vielerorts weniger Betrieb. 

Die Michaelschule an der Appelbreitstiefe wird als Betreuungsstation für Anwohner eingerichtet, die von der Evakuierung im Klinikviertel in Münster betroffen sind. Folgende Gebäude sind am 2. November wegen der Untersuchung der möglichen Bombe geräumt und geschlossen:

  • Mensa am Coesfelder Kreuz
  • Mehrere Gebäude der Universität Münster
  • Parkhaus der Universität am Coesfelder Kreuz
  • Kita in der ehemaligen Wartburg-Hauptschule (Brückentag)
  • Altenheim Martin-Luther-Haus (Bewohner machen einen Ausflug)
  • Augenklinik und Klinik für Psychiatrie im UKM samt beider angeschlossener Ambulanzen und Pathologie-Gebäude
  • Parkplätze am UKM: zentrales Parkdeck, Parkplatz an der Klinik für Psychiatrie, Parkplatz Coesfelder Kreuz
Alle Gebäude im rot markierten Bereich im Klinikviertel müssen bei einer Entschärfung zuvor evakuiert werden.

Möglicher Bombenfund: Sperrstellen und Busumleitungen im Klinikviertel Münster

Neben geschlossenen Gebäuden müssen die Münsteraner am 2. November mit 17 Sperrstellen rund um das Klinikviertel rechnen. Beispielsweise auf der Albert-Schweitzer-Straße, der Von-Esmarch-Straße und der Corrensstraße

Der münsterische Verkehr auf dem Rishon-Le-Zion-Ring und dem Orléans-Ring wären bei einem Sperrradius von 250 Metern rund um die Bombe allerdings nicht betroffen. Bei einer Entschärfung im Klinikviertel wird außerdem der Busverkehr über die Apffelstaedtstraße umgeleitet.

Nicht das erste Mal Bombe im Klinikviertel Münster vermutet

In dem Baugrundstück im Klinikviertel an der Albert-Schweitzer-Straße wurde bereits zuvor ein verdächtiges Objekt entdeckt. Dabei stellte sich jedoch schnell heraus, dass es keine Fliegerbombe war. Doch bei diesem neu entdeckten Metallgegenstand ist eine Ausgrabung und nähere Untersuchung nötig, so die Stadt Münster.

Kurz zuvor wurde in Dülmen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Alle aktuellen Infos gibt es in unserem Newsticker.

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