Schwerer Unfall in Münster

Trotz Rotlicht: Frau überquert Bahngleise und wird von Zug erfasst

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Eine Radfahrerin wurde von einem Zug in Münster erfasst und schwer verletzt. (Symbolbild)

Obwohl ihre Ampel rot zeigte, überquerte eine Frau in Münster die Bahngleise und es kam zu einem schweren Unfall – denn in diesem Moment kam der Zug angerast. 

  • Schwerer Unfall in Münster
  • Frau von Zug erfasst
  • Bahnstrecke gesperrt

Update: 2. Juli, 16 Uhr. Mittlerweile hat auch die Polizei eine Pressemitteilung zu dem Vorfall veröffentlicht. Demnach kollidierte die 47-Jährige auf ihrem Fahrrad gegen 7.50 Uhr mit dem Zug auf der Weseler Straße. 

Nach dem Zusammenstoß in Münster stürzte die Frau zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Sie soll ersten Ermittlungen nach über Rot die Gleise überquert haben. Die Radfahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Zu einer ähnlichen Situation kam es neulich, als ein Mann in Greven sich unter einem Zug versteckte – und damit den kompletten Bahnverkehr lahm legte. Nun belangt ihn nicht nur die Polizei, sondern auch die Deutsche Bahn.

Radfahrerin in Münster von Zug erfasst

Erstmeldung: 2. Juli, 12.11 Uhr. Münster – Am Bahnübergang an der Weseler Straße ereignete sich am Dienstagmorgen (2. Juli) ein schwerer Unfall. Eine Radfahrerin wollte gegen 7.50 Uhr die Gleise überqueren – doch der Übergang war aufgrund eines sich nahenden Zuges gerade gesperrt.

Die Frau soll das Rotlicht missachtet haben und über die Gleise gefahren sein. Dabei wurde sie von einer Regionalbahn, die von Münster nach Havixbeck fuhr, erfasst. Die Radfahrerin musste mit schwersten Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.

Unfall in Münster: Radfahrerin schwer verletzt

Nach dem Unfall musste sowohl die Weseler Straße, als auch die Bahnstrecke zwischen Münster und Havixbeck für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden. In der Zeit wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Erst vor Kurzem kam es in der Domstadt zu solch einem schweren Unfall, als eine Autofahrerin während eines Sekundenschlafs in Münster über Bahngleise raste.

Zu einem tragischen Ereignis kam es vor wenigen Monaten im Münsterland: Ein Mann wurde in Gronau am Bahnübergang von einem Zug erfasst. Der 64-Jährige kam dabei ums leben. Vor wenigen Tagen ereignete sich auch auf der B54 ein verheerender Unfall: Eine Autofahrerin sowie ihr Kind wurden bei einem Auffahrunfall in Münster verletzt. Nach dem Crash lief Kraftstoff auf die Fahrbahn. 

Auf der A1 bei Münster fuhr ein Porsche-Fahrer 92 km/h zu schnell – und überholte so die Polizei. Diese nahm die Verfolgung auf. Mit einem Messer wurde ein 21-Jähriger am Bahnhof in Münster verletzt – während einer Auseinandersetzung hatte der Angreifer plötzlich die Waffe gezückt. 

Außerdem ereignete sich vor Kurzem ein Unfall auf dem Dortmund-Ems-Kanal: Ein Frachter rammte auf dem Kanal in Münster ein Ruderboot. Ein 20-Jähriger erlitt dabei Kopfverletzungen. Ein Raubüberfall auf einen Supermarkt in Münster ereignete sich kürzlich: Dabei schoss einer der maskierten Täter mit einer Waffe in die Decke. 

Die Predigt eines katholischen Pastors sorgte in Münster für einen Eklat: Er forderte Vergebung für die Täter im Missbrauchsskandal der Kirche. Darauf reagierte die Gemeinde mit Empörung und Unverständnis. 

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