Großdemo und Mahnwache

26 Stunden Programm: "Fridays for Future"-Protest in Innenstadt von Münster

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Die "Fridays for Future"-Bewegung demonstriert am Freitag in Münster.

Es soll sich endlich etwas ändern in der Klimapolitik. Solange das nicht passiert, demonstrieren die Aktivisten von Fridays for Future weiter. So auch am Freitag in Münster - für rund 26 Stunden.

  • Fridays for future in Münster
  • 24-Stunden-Mahnwache
  • 23. August, 14 Uhr bis 24. August, 14 Uhr

Münster - Die Sommerferien neigen sich dem Ende - und die Mitglieder der Bewegung Fridays for Future nutzen den letzten Freitag vor Schulbeginn für eine öffentlichkeitswirksame Aktion: 24 Stunden lang werden in der Innenstadt demonstrieren. Es handelt sich um eine Mahnwache, die die Klimaaktivisten vor dem historischen Rathaus abhalten werden. Es ist nicht die erste: Bereits am 27. Juli (Freitag) hielten vor dem Rathaus in Münster rund 60 Schüler und Studenten eine 24-Stunden-Mahnwache ab

Fridays for Future: Großdemo und 24-Stunden-Mahnwache in Münster

Vor der Mahnwache wird zudem eine Großdemo am selben Ort abgehalten. Dort werden Forderungen an die lokale Politik gestellt. Dann geht es  zu Fuß durch die Innenstadt von Münster auf folgender Route:

  • Prinzipalmarkt
  • Drubbel
  • Schlossplatz 
  • Ludgerikreisel
  • Ludgeristraße
  • Prinzipalmarkt

Nach der Rückkehr vor das historische Rathaus beginnt die 24-Stunden-Mahnwache: Von 14 Uhr bis 14 Uhr am Samstag harren die Aktivisten auf dem Platz am Prinzipalmarkt aus. Es gibt ein gemeinsames Mittagessen, Plakate malen, einen Rave und Spiele. Am Morgen servieren die Mitglieder von Parents for Future zudem ein Frühstück für die Protestler. Minderjährige unter 14 Jahre, die beim 24-Stunden-Protest in Münster mitmachen wollen, müssen in Begleitung eines Erwachsenen sein. Jugendliche unter 18 Jahre können sich jedoch auch einen Haftungsausschluss unterschreiben lassen.

Demo in Münster bildet "Warm-Up" für globalen Klimastreik von Fridays for Future

Den nächsten großen Protest gibt es bereits wenige Wochen später: Am 20. September wird ein globaler Klimastreik der Bewegung Fridays for Future abgehalten. Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Rettung unseres Planeten demonstrieren. Das Datum wurde nicht zufällig gewählt: Am 20. September tagt in Berlin das Klimakabinett und in New York wird der UN-Gipfel zur Nachhaltigkeit vorbereitet.

Seit Monaten gehen Klimaaktivisten jeden Freitag für ein größeres Engagement für den Klimaschutz in der Politik auf die Straße. Auch in Münster beteiligen sich wöchentlich mehrere Tausend Schüler am Protest

Übrigens laden die Aktivisten am Freitag (20. September) zu einer Großdemo ein: Unter dem Motto "10.000 fürs Klima" veranstalten die "Fridays For Future"-Schüler erneut einen Protest. Sie wollen die kritische Masse auf die Straße bringen. Zeitgleich findet in Münster übrigens auch der "Park(ing) Day" statt, der zahlreiche Autos aus dem Hansaviertel verbannt. In einem Kommentar erklärt unsere Volontärin, dass das eigentliche Ziel der Aktivisten beim "Parking Day" in Münster zwar sinnvoll ist – aber nicht deutlich genug kommuniziert wird. 

Nur einen Tag später findet in Münster der World Cleanup Day statt, für den sich bislang nur wenige Teilnehmer gefunden haben – das Ziel des Tages ist es, 380 Millionen Menschen weltweit zum Müllsammeln zu bewegen. 

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