Großveranstaltung

Verkehrschaos möglich: „Fridays for Future“-Demo auf B51 geplant

Es ist die erste globale Klima-Demo des Jahres: „Fridays for Future“ gehen auch in Münster wieder auf die Straße. Dieses Mal wollen sie auf der B51 protestieren.

Unter dem Motto „No more empty Promises“ – keine leeren Versprechen mehr – soll am Freitag (19. März) eine Großdemo von „Fridays for Future“ in Münster stattfinden. Um 14 Uhr startet die Veranstaltung mit einer Kundgebung am Schlossplatz, dann geht es weiter in Richtung B51.

StadtMünster
Bevölkerung313.000
BundeslandNRW

Demo in Münster: „Fridays for Future“-Aktivisten gehen auf die Straße

Die Demo von „Fridays for Future“ in Münster hat eine Besonderheit: Die Tour nach der Kundgebung findet auf dem Fahrrad statt. Dies soll es den Teilnehmern erleichtern, sich an die Corona-Regeln zu halten und eine weitere Strecke zurückzulegen. Die Drahtesel der Demonstranten sollen dabei mit Plakaten und Schildern geschmückt sein.

Es handelt sich um den ersten globalen Klimastreik des Jahres, denn nicht nur in Münster gehen Schüler am Freitag für das Klima auf die Straße. In zahlreichen Großstädten auf der ganzen Welt sind ähnliche Demos der Bewegung „Fridays for Future“ geplant. Allein in Deutschland nehmen über 100 Städte teil.

„Fridays for Future“-Demo in Münster führt auf die B51

Bei der Demo am Freitag fordern die Aktivisten laut ihrer Website „konkrete, kurzfristige, Paris-konforme und mit Maßnahmen unterfütterte Klimaziele auf allen Ebenen der Politik“. Sie betonen, dass es im Superwahljahr 2021 wichtiger sei denn je. Die Parlamente, die dann gewählt werden, seien die letzten, die Entscheidungen in Bezug auf die Klimaziele in Deutschland treffen können. Keines der bislang vorliegenden Programme erfülle diese Kriterien, bemängeln die Veranstalter.

Insbesondere wollen die „Fridays for Future“-Aktivisten gegen den Ausbau der B51 in Münster protestieren. Deshalb führt die Fahrraddemo auf die Bundesstraße. Was dies für die Verkehrsteilnehmer dort bedeutet, ist noch nicht klar. Möglicherweise wird die Polizei die Strecke für einige Zeit sperren müssen. Ob die Schüler für die „Fridays for Future“-Demo der Schule fernbleiben dürfen, lesen Sie bei msl24.de.

Wie viele Menschen zu der Demo von „Fridays for Future“ in Münster kommen, ist noch nicht klar. (Symbolbild)

Kurz nach Neustart der Schulen: Erste globale „Fridays for Future“-Demo auch in Münster

Nicht nur die Jugendlichen wollen am Freitag für den Klimastreik nicht zur Schule gehen. Auch viele Eltern in NRW sind besorgt und wollen die Schule boykottieren. Das liegt an den steigenden Corona-Zahlen in Deutschland und den gleichzeitig beschlossenen Lockerungen. Viele Eltern sind in Sorge, dass die Öffnung der Schulen sich negativ auf die Ausbreitung der Pandemie auswirken könnte.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner

Auch interessant

Kommentare