Förderung

Für mehr Nachhaltigkeit: Zuschuss für Lastenräder geplant

Lastenraeder sind nicht nur für den Transport von Gegenstaenden oder Einkaeufen geeignet – auch Kinder finden darin Platz. (Symbolbild)
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Lastenräder sind nicht nur für den Transport von Gegenständen oder Einkäufen geeignet – auch Kinder finden darin Platz. (Symbolbild)

Bezuschussung, die Zweite: Erneut will die Stadt Münster den Kauf von Lastenrädern subventionieren. Die Aktion könnte schon in wenigen Monaten starten. 

  • Die Stadt Münster bietet erneut eine Kaufprämie für Lastenräder an
  • Der Zuschuss soll dieses Jahr noch mehr Menschen unterstützen
  • Für die Aktion steht insgesamt mehr Geld zur Verfügung

Münster – Der Drahtesel zählt in der Domstadt zu den Hauptverkehrsmitteln. Doch was, wenn man sperrige Gegenstände oder mehrere Kinder transportieren muss? Wo für viele Menschen nur das Auto infrage käme, gibt es seit einigen Jahren eine Alternativlösung: Das Lastenrad

Münster: Erneute Förderung beim Lastenrad-Kauf

Man sieht sie inzwischen häufig auf den Radwegen in der Westfalenmetropole – und die Zahl soll künftig noch steigen. Nachdem die Stadt Münster bereits 2019 den Kauf von über 200 Lastenrädern subventionierte, soll die Aktion nun erneut ins Rollen gebracht werden. 

Lediglich der Rat der Stadt Münster muss noch seine Zustimmung geben. Dann könnten ab April 250.000 Euro zur Unterstützung von Privatpersonen bei der Anschaffung eines Lastenrads geben. Der Hintergrund: Das Rad bietet eine Alternative zum Auto. Die Nutzung soll Fahrten mit dem Pkw vermeiden und ist daher eine umweltfreundliche Option für den Verkehr in der Domstadt, wie die WN berichten. 

Zuschuss für Lastenräder: Weniger Geld pro Anschaffung verfügbar

Lastenräder sind in der Anschaffung jedoch vergleichsweise teuer, weshalb die Stadt Privatpersonen mit der Unterstützung einen weiteren Anreiz bieten will, die Investition zu wagen. Dass der Gedanke funktioniert, zeigt die Erfahrung: Die Fördergelder für die Aktion, die für mehr Nachhaltigkeit in Münster sorgen soll, waren im vergangenen Jahr innerhalb weniger Wochen aufgebraucht. Im Gegensatz zu 2019 sollen in diesem Jahr pro angeschafftem Rad jedoch maximal 750 statt 1000 Euro zur Verfügung stehen. 

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