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Münster: Geschichte und Sehenswürdigkeiten – alles über die Domstadt

Muenster: Eine vielseitige Stadt mit spannender Geschichte.
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Münster: Eine vielseitige Stadt mit spannender Geschichte.

Münster zählt zu den schönsten Städten in Deutschland. Egal ob die Geschichte oder Sehenswürdigkeiten – hier finden Sie alle Infos über die Domstadt.

Die Stadt Münster gilt als eine der schönsten Städten in NRW. Sie ist nicht nur bekannt als Fahrradstadt: In der Altstadt ist vor allem der berühmte Prinzipalmarkt ein Anziehungspunkt für Touristen, aber auch der St.-Paulus-Dom und der Aasee. 

Münster: Die 10 wichtigsten Informationen zur Domstadt

  • Münster ist mit 314.319 Einwohnern (Stand: Dezember 2018) die 20. größte Stadt Deutschland.
  • Die Großstadt Münster liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 17,91 Millionen Einwohnern (Stand: 2018).
  • Münster ist eine kreisfreie Stadt und bildet den Mittelpunkt des Münsterlandes mit den Stadtkreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf.
  • Der Stadtname "Münster" stammt aus dem 8. Jahrhundert.
  • Im Historischen Rathaus in Münster und in Osnabrück wurde 1648 der Westfälische Frieden beschlossen.
  • Der historische Altstadtkern von Münster ist vor allem für seine Giebelhäuser und Bogengänge auf dem Prinzipalmarkt bekannt.
  • Münster gilt heute als eine der bedeutendsten Universitätsstädte Deutschlands.
  • Der Fußballverein SC Preußen Münster ist ein Traditionsverein in der 3. Liga.
  • Münster ist umgeben von den Großstädten Osnabrück, Bielefeld und Dortmund.
  • 2018 wurde Münster der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Großstadt" verliehen.

Münster: Gründung der Stadt und Bedeutung für die Hanse

Die Geschichte der Stadt Münster nahm vermutlich bereits im 6. Jahrhundert ihren Anfang: Im Bereich des heutigen Domplatzes wurde damals die sächsische Siedlung "Mimigernaford" errichtet. 793 ließ der friesische Missionar Liudger an der Furt ein Kloster über dem Fluss Aa errichten. Der lateinische Name des Bauwerkes, "monasterium", wurde zum Namen der sich entwickelnden Stadt. 805 wurde an der Furt zum ersten Bischof ernannt. Zu dieser Zeit wurden die Bauarbeiten des Doms begonnen.

1170 lebten so viele Menschen dort, dass Münster das Stadtrecht erhielt. Der Bau der Stadtbefestigung begann und wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts erweitert und verstärkt. Münster war zu dieser Zeit die flächenmäßig größte Stadt in Westfalen. Zwischen 1358 und 1454 wurde Münster Mitglied, ab 1494 Vorort der Hanse. Somit bekam die Stadt große Bedeutung in Westfalen. Von der Bedeutung des kaufmännischen Bundes zeugt noch heute der Prinzipalmarkt.

Münster: Die Geschichte der Täufer-Bewegung

1534 begann die Geschichte der Täufer in Münster. Ihre Anhänger zählten zu einem radikalen Zweig der Reformation. Im September desselben Jahres fand die Bewegung ihren Höhepunkt, als die Mitglieder das Königreich Zion ausriefen und sich Jan van Leyden, ein bedeutender Führer der Täufer, als König ausrief. 

Das Königreich hatte bis zum 24. Juni 1535 Bestand und wurde durch die Truppen des Bischofs Franz von Waldeck gestürzt, als sie Münster einnahmen. Die Anführer der Täufer wurde gefoltert, hingerichtet und anschließend in die Eisen-Körbe gesperrt, die noch heute hoch oben an der Lambertikirche zu sehen sind. Fälschlicherweise werden sie oft als Käfige bezeichnet, es handelt sich jedoch um Körbe.

Münster: Der Westfälische Frieden

Im 17. Jahrhundert wüteten der 30-jährige Krieg und der 80-jährige Krieg (Spanisch-Niederländischer-Krieg). Münster kam in diesem Zusammenhang große Bedeutung zu: In den Rathäusern in Münster und Osnabrück wurde 1648 das Ende der Kriege als "Westfälische Frieden" beschlossen.

Zur etwa selben Zeit fand der Kampf um die Unabhängigkeit der Stadt ihren Höhepunkt: Münster sollte zur Freien Reichsstadt ernannt werden. Das führte jedoch zu Konflikten zwischen dem Bürgertum und den kirchlichen Landesherren. Diese endeten 1661 nach achtmonatiger Belagerung der Stadt damit, dass Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen Münster einnahm und der Stadt sämtliche Rechte entzog. 

Münster: Zeit der Besetzung und Napoleons

Die Besetzung Münsters durch kirchliche Träger hatte bis zum Tode des letzten Fürstbischofs 1801 Bestand. 1802 besetzte dann der preußischen General Gebhard Leberecht von Blücher die Stadt. 1806 nahmen die Truppen Napoleons Münster ein und wurden die nächsten Besetzer. 1808 wurden Münster und das Umland, beschlossen durch den Tilsiter Frieden, Teil des Großherzogtums Berg und Münster wurde der Hauptort des Departements der Ems.

1811 wurden Münster und die umliegende Region an Frankreich abgetreten und wurde Teil des Französischen Kaiserreichs. Preußische und russische Truppen vertrieben 1813 die Franzosen aus Münster. Nach der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress gehörte die Stadt ab 1815 zum Königreich Preußen und war zudem Hauptstadt der neu gegründeten Provinz Westfalen. 

Die Einwohnerzahl in Münster stieg im 19. Jahrhundert aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Eingemeindung von kleineren Gemeinden im Jahr 1915 auf über 100.000 Menschen und wurde so zur Großstadt.

Münster: Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg

Am 9. November 1918 wurde auf dem Neuplatz die Republik ausgerufen – wie in der Hauptstadt Berlin. Ein Soldatenrat wurde eingesetzt, der im Februar 1919 durch General Oskar von Watter wieder entmachtet wurde. Zur Zeit des Nationalsozialismus war Münster Sitz der Gauleitung des Gaus "Westfalen-Nord". Zudem hatte die Ordnungspolizei ihren Sitz dort. Ihr waren etwa 200.000 Menschen untergeordnet, die beteiligt waren am Massenmord an Juden, Sinti, Roma und Homosexuellen.

Eine herausragende Person im Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Münster war Clemens August Graf von Galen, auch "Der Löwe von Münster" genannt. Er bekam über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung, da er sich gegen die Willkür der Gestapo gegenüber katholischer Einrichtungen und das Euthanasie-Programm stellte.

Münster: Nachkriegszeit und Wiederaufbau

Münster wurde während des Zweiten Weltkrieges von britischen Fliegern bombardiert und gehört zu den am meisten zerstörten Städten Deutschlands: Etwa 91 Prozent der Altstadt und 63 Prozent der restlichen Stadt lagen in Schutt und Asche. Noch heute zeugen regelmäßige Bombenfunde in Münster von der starken Bombardierung der Stadt.

Kriegsende: Trümmerlok am Spiegelturm vor der Westfront des Doms; zirka 1946/47.

US-Truppen besetzten bereits Anfang April 1945 die Stadt, Wochen vor Ende des Ende des Zweiten Weltkrieges. In den 1950er Jahren wurde ein Teil der historischen Altstadt von Münster wieder neu errichtet. Zudem wurde Münster erneut Ort historischer Beschlüsse: Hans-Dietrich Genscher und Eduard Schewardnadse trafen sich am 18. Juni 1990 in Münster, um die "Zwei-plus-Vier-Gespräche" vorzubereiten – als Vorbereitung für die Wiedervereinigung Deutschlands. 

Die Stadtteile von Münster

Die Stadt Münster ist in die sechs Stadtbezirke Mitte, Nord, Ost, West, Süd-Ost und Hiltrup aufgeteilt. Jeder dieser Bezirke verfügt über eine Bezirksvertretung mit 19 Mitgliedern, die bei den Kommunalwahlen von den Bürgern gewählt werden. Den Mitgliedern ist ein Bezirksbürgermeister übergeordnet. Die Stadtbezirke von Münster teilen sich in weitere Stadtteile und -viertel auf:

Gebiet

Stadtteile und -viertel

Mitte

Aaseestadt

Erphoviertel

Geistviertel

Hansaviertel

Herz-Jesu-Viertel

Kreuzviertel

Kuhviertel

Mauritzviertel

Pluggendorf

Rumphorst

Südviertel

Uppenberg

Zentrum Nord

Nord

Coerde

Kinderhaus

Sprakel

Ost

Gelmer

Handorf

St. Mauritz

West

Albachten

Gievenbeck

Mecklenbeck

Nienberge

Roxel

Sentruper Höhe

Süd-Ost

Angelmodde

Gremmendorf und Loddenheide

Wolbeck

Hiltrup

Amelsbüren

Berg Fidel

Hiltrup

Tourismus in Münster: Die Top-Sehenswürdigkeiten der Domstadt

Münster hat für Touristen einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die meisten befinden sich sogar in Innenstadtnähe, zum Beispiel der Prinzipalmarkt, der St.-Paulus-Dom oder der Aasee.

  • Prinzipalmarkt
  • Dom
  • Lambertikirche
  • Rathaus des Westfälischen Friedens
  • Schloss
  • Picasso-Museum
  • LWL-Museum und Planetarium
  • Aasee
  • Rieselfelder
  • Allwetterzoo
  • Hafen-Viertel

Münster: Der Prinzipalmarkt – Historische Einkaufsstraße

Der Prinzipalmarkt ist eines der bekanntesten Aushängeschilder von Münster: Die breite Einkaufsstraße mit den Giebelhäusern ist seit der Hansezeit ein Ort für Kaufleute gewesen. Der Name bedeutet "Hauptmarkt", wodurch er sich auch namentlich vom Roggenmarkt und Fischmarkt unterscheidet.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde auch der Prinzipalmarkt in Münster bombardiert und größtenteils zerstört. In den Nachkriegsjahren wurde die historische Einkaufsstraße wieder aufgebaut und steht heute unter Denkmalschutz.  

Besonders die Giebelhäuser sind prägend für den Prinzipalmarkt in Münster.

Münster: Die Lambertikirche mit den Ketzer-Körben

Die römisch-katholische Lambertikirche in Münster wurde ab 1375 als Markt- und Bürgerkirche erbaut und liegt am nördlichen Ende des Prinzipalmarkts. Sie gilt als der bedeutendste sakrale Bau der westfälischen Spätgotik und wurde nach dem heilige Lambert von Lüttich benannt.

Eine Besonderheit an der Lambertikirche in Münster sind die drei eisernen Körbe, die hoch oben am Turm befestigt sind. Darin wurden 1536 die Leichen der gefolterten und getöteten Täufer-Anführer zur Schau gestellt. Es handelt sich um die originalen Eisen-Körbe, die oft fälschlicherweise als Käfige bezeichnet werden.

Sehenswürdigkeiten in Münster: Der St.-Paulus-Dom und der Domplatz

Der St.-Paulus-Dom gehört zu den Wahrzeichen der Stadt Münster. Die römisch-katholische Kirche befindet sich auf einer Anhöhe im Zentrum der Altstadt, dem "Horsteberg", der heute vor allem als Domplatz bekannt ist. Es handelt sich bei dem kirchlichen Bau um den bereits dritten Dom auf der Anhöhe. 

Der heutige Dom von Münster wurde von 1225 bis 1264 erbaut und beinhaltet Stilmittel der Romantik und der Gotik. In dem kirchlichen Bau befindet sich das Grab von Clemens August Graf von Galen, dem ehemaligen Bischof von Münster. Heute lockt die Kirche regelmäßig Touristen an.

Der Dom ist Münster.

Münster: Das Historische Rathaus des Westfälischen Friedens

Neben der Lambertikirche ist auch das Historische Rathaus ein Wahrzeichen der Stadt Münster. Das Gebäude liegt ebenfalls am Prinzipalmarkt. Historische Bedeutung gewann das Rathaus am 15. Mai 1648, als dort und im Rathaus in Osnabrück der "Westfälische Frieden" beschlossen wurde, welcher das Ende des 30-jährigen und des 80-jährigen Krieges bedeutete.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Historische Rathaus in Münster fast vollständig durch Fliegerbomben zerstört. 1950 Begann der Wiederaufbau. 2015 würdigte die Europäische Kommission das Historische Rathaus als "Stätte des Westfälischen Friedens" und zeichnete es mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel aus.

Münster: Das fürstbischöfliche Schloss

Das fürstbischöfliche Schloss in Münster wurde von 1767 bis 1787 als Residenzschloss des vorletzten Fürstbischofs erbaut: Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels. Das Gebäude ist im Stil des Barock und aus Baumberger Sandstein gebaut worden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es schwer beschädigt.

1946 begannen die Aufbauarbeiten, seit 1954 ist das Schloss Münster Hauptsitz der Verwaltung der Uni Münster und ist heute ihr repräsentatives Wahrzeichen. Direkt hinter dem Schloss liegt zudem der Botanische Garten Münster.

Münster: Das Picasso-Museum

Mitten in der Innenstadt können Kunst-Interessierte und Fans de Stilrichtung "Kubismus" einkehren: Integriert in das Einkaufszentrum "Arkaden" ist in Münster das Pablo-Picasso-Museum. Dort werden Gemälde und weitere Stücke der Picasso-Sammlung ausgestellt.

Auf rund 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche bekommen Besucher im "Kunstmuseum Pablo Picasso Münster" weite Teile der Sammlung des Künstlers zu sehen, unter anderem lithografische Drucke, Probedrucke und Linolschnitte.

Der Boden vor dem Picasso Museum in Münster zeigt das Porträt des Künstlers Pablo Picasso.

Münster: Die LWL-Museen – Kunst, Naturkunde und Planetarium

In Münster werden zwei Museen vom LWL betrieben, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Das LWL-Museum für Naturkunde besteht bereits seit 1892 und durchlief mehrere Veränderungsprozesse. Heutzutage beinhaltet das Museum unter anderem eine Dauerausstellung zum Thema Dinosaurier und wechselnde Sonderausstellungen. Zudem befindet sich in dem LWL-Naturkundemuseum Münster ein Planetarium mit wechselnden Veranstaltungen.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur existiert ebenfalls schon lange in Münster: Als "Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte" wurde es 1908 gegründet. 2014 wurde unter dem aktuellen Namen neu eröffnet und verfügt heute über einen Neubau als Erweiterung. Mit rund 300.000 Exponaten zeigt das Kunstmuseum Stücke vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Einmal im Montag wird im Kunstmuseum des LWL in Münster zudem der "Lange Freitag" angeboten.

Münster: Der Aasee – Das große Naherholungsgebiet in Innenstadt-Nähe

Mitten in der Stadt liegt das größte Naherholungsgebiet von Münster: der Aasee. Der künstlich angelegte See zieht vor allem im Sommer viele Münsteraner an, die dort spazieren, grillen oder sich sportlich betätigen. Ein Rundweg führt um den kompletten Aasee herum und im Westen liegen breite Rasenflächen am Ufer.

Obwohl auf dem Aasee in Münster Segelsport betrieben wird, reicht die Wasserqualität nicht aus, um darin schwimmen zu können. Für Erfrischung sorgt jedoch die Gastronomie mit Café und Restaurant, zudem werden regelmäßig Veranstaltungen am Aasee angeboten, wie zum Beispiel die Aaseerenaden oder die Aaseeregatta.

Die großen weißen Billiard-Kugeln am Aasee in Münster sind Skulpturen des Künstlers Claes Oldenburg.

Münster: Die Rieselfelder – Rückzugsgebiet und Vogel-Paradies

Die Rieselfelder in Münster sind ein weiteres beliebtes Erholungsgebiet der Münsteraner. Sie liegen außerhalb und nördlich der Stadt. 1901 wurden sie als "Verrieselungsflächen" angelegt, um das Abwasser der Stadt zu reinigen. 

Im Laufe der Zeit zogen die Rieselfelder bei Münster zahlreiche Wasser- und Watvogelarten an. Zum Schutz und zur Beobachtung der Tiere wurde die "Biologische Station Rieselfelder Münster" gegründet. 1978 wurde das Gebiet zum Europareservat erklärt und 1983 als "Feuchtgebiet internationaler Bedeutung" anerkannt. Heute machen viele Münsteraner mit dem Rad einen Ausflug dorthin und genießen die Natur.

Münster: Der Allwetterzoo – Tierpark für jedes Wetter

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel in Münster ist der Allwetterzoo. 1974 öffnete der Zoologische Garten seine Tore im Westen der Stadt und beherbergt heute rund 500 Tiere aus 345 Arten. Besonders ist der Tierpark vor allem, weil er bei jedem Wetter besucht werden kann: Viele Wege auf dem Gelände sind überdacht und verbinden verschiedene und ebenfalls überdachte Tierhäuser miteinander.

Besondere Gehege im Allwetterzoo Münster sind zum Beispiel das Afrika-Panorama und die Zoorangerie, zudem gibt es ein Pferdemuseum und einen Kinder- und Pferdepark. Der Zoo in Münster bietet regelmäßig besondere Aktionen wie "Nachts im Zoo", "Zahl was du willst" oder das Straßenkünstlerfestival.

Münster: Der Hafen – Kultur und Kulinarik

Ein beliebtes Ausflugsziel für viele Domstädter ist der Hafen in Münster. Der Binnenhafen ist ein Abzweiger des Dortmund-Ems-Kanals und wurde früher für den Import und Export von Waren genutzt. Diese Bedeutung hat der Hafen heute nicht mehr: Er gibt nun vor allem Kultur und Kulinarik Raum.

Am Hafen in Münster gibt es viele Restaurants, die unterschiedliche Geschmäcker abdecken – von italienisch über mexikanisch bis zum Burger. Auch Kneipen und Veranstaltungs-Orte finden sich am Wasser, ebenso wie das Wolfgang-Borchert-Theater, das Cineplex und die Hafenkäserei. Zudem ist der Hafen in Münster auch Schauplatz von Großereignissen wie dem Triathlon oder dem Hafenfest.

Auch viele Unternehmen haben ihren Sitz am Hafen in Münster.

Münster: Der Mühlenhof – Historisches Freiluft-Museum

In der Nähe von Aasee und Allwetterzoo liegt der Mühlenhof Münster. Es handelt sich dabei um ein historisches Freiluft-Museum, in dem die Kultur und Geschichte des Münsterlandes bewahrt und den Besuchern näher gebracht werden.

Auf dem fünf Hektar großen Areal finden Besucher 30 historische Gebäude. Diese wurden zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert errichtet und von ihrem ursprünglichen Standort auf das Gelände des Mühlenhofes in Münster gebracht. Besucher können nicht nur das Freiluft-Museum besuchen und an Führungen teilnehmen, sondern auch im dortigen Café "Dorfkrug" einkehren.

Theater in Münster: Stadttheater, Wolfgang-Borchert-Theater und GOP

Nicht nur Kino und Party bieten sich bei einem Aufenthalt in Münster an: Die Stadt bietet zudem Drama, Oper, Varieté und Ballet in ihren drei Theatern. Direkt gegenüber des Hauptbahnhofes liegt das GOP-Varieté Theater Münster, in dem alle zwei Monate eine neue Show von Ensembles der Theater-Kette gezeigt werden. 

Am Hafen von Münster liegt das Wolfgang-Borchert-Theater. Es ist eines der ältesten privaten Theater und wurde bereits 1956 gegründet und war zunächst am Prinzipalmarkt untergebracht. Unter den aufgeführten Stücken sind Klassiker wie "Der Marquis von O." von Heinrich von Kleist und aktuelle Stücke wie "Terror" von Ferdinand von Schirach.

Das älteste Schauspielhaus in der Domstadt ist das Stadttheater Münster. Es wurde 1890 an der Neubrücker Straße gegründet und ist dort bis heute beheimatet. Das kulturelle Angebot reicht von Schauspiel, Musik-, Tanz- und jungem Theater bis zu Konzerten, zum Beispiel vom Sinfonieorchester Münster. Pro Spielzeit werden etwa 600 Vorstellungen im Theater in Münster gegeben.

Kino in Münster: Cineplex, Cinema und Schloßtheater

Freunde des cineastischen Vergnügens kommen in der Domstadt nicht zu kurz, denn in Münster gibt es drei Kinos: das Cineplex, das Cinema und das Schloßtheater. Das größte ist das Cineplex. Es liegt direkt am Hafen und verfügt über neun Säle und 2707 Sitzplätze. Es steht zudem für modernes Filmvergnügen und zeigt immer die aktuellen Blockbuster.

Kleiner fallen dagegen die anderen beiden Kinos in Münster aus: Das Cinema an der Warendorfer Straße verfügt über drei Säle mit 268 Sitzplätzen und besticht durch ein gesellschaftlich relevantes, politisches, künstlerisches und alternatives Filmprogramm. Zudem werden regelmäßig abwechslungsreiche Veranstaltungen angeboten. Das Schloßtheater im Kreuzviertel, das älteste Kino in Münster, bietet drei Säle und 441 Sitzplätze. Auch hier liegt der Fokus weniger auf Blockbustern. 

Die Uni Münster: Die Universität ohne Campus – aber mit Schloss

Eines ist klar: Münster ist eine Studenten-Stadt. Auf die etwa 300.000 Einwohner kommen rund 60.000 Studierende. Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist die sechstgrößte Uni Deutschlands und existiert bereits seit dem 16. April 1780. Rund 45.550 Studenten sind dort eingeschrieben.

Da die Uni Münster dezentral angelegt ist, gibt es keinen klassischen Campus. Die 238 Seminar-Gebäude der 15 verschiedenen Fachbereiche sind über die gesamte Stadt verteilt. Das Herzstück bildet allerdings das fürstbischöfliche Schloss, in dem vor allem Leitung und Verwaltung untergebracht sind.

Im fürstbischöflichen Schloß in Münster werden auch Vorlesungen abgehalten.

Die FH Münster – eine der größten der Region

Nicht nur die WWU kann sich im nationalen Vergleich sehen lassen: Die Fachhochschule Münster erreicht dabei den 8. Platz. Zudem zählt sie mit ihren 14.500 Studenten zu den größten Fachhochschulen der Region. 

Der Schwerpunkt der Lehre liegt in den Bereichen Gestaltung, Gesundheit und Soziales, Ingenieurwesen und Wirtschaft. Die FH Münster wurde 1971 gegründet und hat ihren Hauptsitz im Hüfferstift. Zudem gibt es noch weitere Standorte in der Domstadt und im nahgelegenen Steinfurt

Verkehr in Münster: Der FMO – Flughafen Münster-Osnabrück

Münster ist ein Verkehrsknotenpunkt: Nicht nur der Hauptbahnhof ist Dreh- und Angelpunkt für viele Reisende der Region, sondern auch der Flughafen Münster-Osnabrück (FMO). Es gibt ihn bereits seit 1972 und er liegt nördlich von Münster und in der Nähe von Greven.

Zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Menschen werden jährlich über den FMO Münster befördert. Angeflogen werden neben deutschen Zielen wie Frankfurt, Berlin, Münster und Stuttgart auch Städte wie Kopenhagen (Dänemark), Palma de Mallorca (Spanien) und Ziele in der Türkei und Griechenland.

Verkehr in Münster: Die Autobahnen – A1, A2 A30, A31 und A43

Die Stadt Münster verfügt auch auf den Straßen über eine gute Anbindung an den deutschlandweiten Verkehr. Gleich mehrere Autobahnen verlaufen ganz in der Nähe der Domstadt, zum Beispiel die A30 im Norden bei Ibbenbüren. Im Kreuz Lotte-Osnabrück kreuzt sie zudem die A1, die von Norden aus westlich an Münster vorbeiführt. Dort trifft sie eine weitere Autobahn: Im Kreuz Münster-Süd beginnt die A43, die von Münster aus ins Ruhrgebiet führt.

Weiter westlich von Münster verläuft zudem die A31, die in Norden die A30 kreuzt und südlich ebenfalls ins Ruhrgebiet führt. In nördlicher Richtung führt so bis nach Emden und ist eine wichtige Route Richtung Nordsee. Zudem verläuft eine Teilstrecke der A2 durch das Münsterland mit Anschlussstellen in Oelde und Beckum. Nach Osten hin führt sie bis nach Potsdam, nach Westen hin bis nach Oberhausen.

Münster: Stadtfeste und wiederkehrende Veranstaltungen

Das kulturelle Angebot in Münster ist vielfältig – wer möchte, findet jeden Tag eine Party, eine Ausstellung, einen Workshop oder ein Konzert. Auch Großveranstaltungen werden in der Domstadt regelmäßig veranstaltet, unter anderem diese:

  • Stadtfest "Münster Mittendrin"
  • Vainstream Rockfest
  • Docklands Festival
  • Turnier der Sieger
  • K+K-Cup
  • Münster City Triathlon
  • Münster Marathon
  • Send in Münster
  • Weihnachtsmarkt

Stadtfest "Münster Mittendrin": Drei Tage lang Party in der Altstadt

Im Sommer verwandelt sich die Innenstadt von Münster in eine riesige Party-Meile: Beim alljährlichen Stadtfest "Münster Mittendrin" werden Einwohnern und Touristen drei Tage lang Konzerte, verschiedene Aktionen, Kinder-Attraktionen sowie Imbiss- und Getränke-Stände in der Altstadt geboten.

Auf dem Domplatz in Münster werden zudem an den Stadtfest-Tagen Konzerte veranstaltet: Mit dabei waren bereits Künstler wie Jan Delay (2018) und Fünf Sterne Deluxe (2019). Traditionell tritt zudem am Stadtfest-Sonntag Schlager-Star Roland Kaiser auf.

Stadtteilfeste in Münster: Von Südviertelfest bis Handorfer Herbst

Doch nicht nur das große Stadtfest lädt in Münster zum Feiern ein: Auch die einzelnen Stadtteile und -viertel schmeißen zwischen Frühjahr und Herbst traditionell eigene Partys. Eine Übersicht über die Stadtteilfeste in Münster:

  • Hiltruper Frühlingsfest
  • Feiern im 4tel
  • Südviertelfest
  • Straßenfest Hammer Straße
  • Kreuzviertelfest
  • Nieberding Straßenfest
  • Handorfer Herbst

Vainstream: Rockfest in Münster

Seit 2006 strömen Fans der Punk- und Hardrock-Szene nach Münster, denn einmal im Jahr wird das Vainstream Rockfest in Münster abgehalten. Am Hawerkamp bauen die Veranstalter ein großes Festival-Gelände mit mehreren Bühnen, Bierständen und Fressbuden auf. 

Das Vainstream Rockfest in Münster hat sich in der Musikszene mittlerweile fest etabliert und ist seit 2012 jedes Jahr ausverkauft. Bei dem Festival waren schon bekannte Künstler und Bands der Musikszene zu sehen, zum Beispiel Slayer und Motörhead.

Münster: Docklands "Day and Night" – das Elektro-Festival

Nicht nur Fans von Punk und Hardrock finden das passende Festival: Auf dem Docklands "Day and Night" in Münster steht elektronische Musik im Vordergrund. Auf drei Hauptbühnen und mehreren Dancefloors treten namhafte DJs auf.

Das Besondere an dem Festival verrät bereits der Name: Beim Docklands "Day and Night" in Münster wird 24 Stunden lang gefeiert. Genau wie das Vainstream findet das Elektro-Festival am Hawerkamp in der Nähe des Hafens statt.

Reit-Wettbewerbe in Münster: "Turnier der Sieger" und K+K-Cup

Eine Veranstaltung, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus Bedeutung hat: Das "Turnier der Sieger" in Münster ist eine feste Institution. Seit 1955 treten immer im August die Profis im Dressur- und Springreiten gegeneinander an. Rund um das "Turnier der Sieger", das auf dem Schlossplatz in Münster stattfindet, wird ein Rahmenprogramm geboten. Dazu gehört unter anderem eine Fohlenauktion.

Eine andere, bekannte Veranstaltung rund um das Pferd ist der "K+K-Cup" in Münster. Das Event findet immer im Januar in der Halle Münsterland statt. Auch dieses Event hat eine lange Tradition und findet seit 1926 statt. Auch beim "K+K-Cup" in Münster stehen Spring- und Dressurprüfungen im Fokus. 

Sportliche Groß-Events: City Triathlon und Münster Marathon

Einmal im Jahr wird der Hafen zum Schauplatz eines großen Sport-Events – des "Sparda-Münster City Triathlon". Sportler, die sich einer Herausforderung stellen wollen, beweisen sich in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die rund 1200 Teilnehmer beim Triathlon in Münster werden dabei von fast dreimal so vielen Besuchern angefeuert.

Eine weiteres Sport-Großevent ist der Marathon in Münster, der zu den zehn teilnehmerstärksten Marathons in Deutschland gehört. Die Läufer stellen sich dabei einer Strecke von 42 Kilometern quer durch die Domstadt. Der Marathon in Münster lockt zudem jedes Jahr tausende Besucher an. 

Der Send in Münster: Die Traditions-Kirmes

Münster hat auch eine Kirmes: Drei Mal im Jahr verwandelt sich der Schlossplatz in Münster für den Send in einen großen Jahrmarkt. Neben Klassikern wie Autoscooter, Frittenbude und Bierwagen gibt es jedes Jahr auch ein Riesenrad, auf dem man die halbe Stadt überblicken kann.

Der Send in Münster findet als Frühjahrs-, Sommer- und Herbst-Send statt und lockt jedes Jahr viele Besucher an. Je nach Jahreszeit hat er zwischen fünf und neun Tagen geöffnet und bietet verschiedene Angebote, wie zum Beispiel den Familientag, den Studententag oder den "Twin Day". Eine große Besonderheit und Tradition ist zudem das Feuerwerk am Freitag, das den Schlossplatz in Münster hell erleuchtet.

Der Send in Münster.

Weihnachtsmarkt in Münster: Fünf Standorte in der Innenstadt

Tausende von Touristen zieht es in den Wintermonaten nach Münster auf den Weihnachtsmarkt. Oder eher Weihnachtsmärkte, denn der Markt verteilt sich mit fünf verschiedenen Standorten über die Innenstadt, und zwar am Rathaus, an der Lambertikirche, am Kiepenkerl, an der Überwasserkirche und am Aegidiimarkt.

Neben Glühwein und Weihnachtsgebäck lockt der Weihnachtsmarkt in Münster mit Kunsthandwerk, Rudel-Singen, traditionell gestalteten Hütten und weiteren Besonderheiten. Auch am Mühlenhof Münster gibt es einen Weihnachtsmarkt, der an den Adventswochenenden geöffnet ist.

Berühmte Persönlichkeiten aus Münster: Designer Guido Maria Kretschmer

Eine bekannte TV-Größe kommt ursprünglich aus der Domstadt: Guido Maria Kretschmer wuchs zunächst in Münster auf, dann zog er mit seiner Familie in das nicht weit von Münster entfernte Warendorf

Der heutige Modeschöpfer aus Münster ist nicht nur als Designer tätig, sondern auch im Fernsehen unterwegs. Auf Vox moderiert Guido Maria Kretschmer die TV-Show "Shopping Queen". Dabei fällt Kretschmer besonders durch seine teils frechen aber stets liebenswürdigen Sprüche auf und ist vor allem bei weiblichen Zuschauern sehr beliebt.

Berühmte Persönlichkeiten aus Münster: TV-Moderator Günther Jauch

Ebenfalls aus Münster stammt der Fernseh-Moderator Günther Jauch. Er verbrachte seine ersten drei Lebensjahre in der Domstadt, dann zog seine Familie nach Berlin um. Dort studierte er zunächst Jura, bis er das Studium abbrach und zur Journalisten-Schule wechselte, die er 1977 erfolgreich abschloss.

Der TV-Star, der gebürtig aus Münster stammt, ist vor allem für seine Moderation der TV-Sendung "Stern TV" und der Quiz-Show "Wer wird Millionär" auf RTL bekannt. Günther Jauch ist jedoch auch als Produzent tätig, besitzt ein Weingut und engagiert sich bei gemeinnützigen Projekten.

Berühmte Persönlichkeiten aus Münster: Götz Alsmann

Ein Münsteraner durch und durch: TV-Star und Musiker Götz Alsmann ist nicht nur in Münster geboren, er lebt auch nach wie vor in der Stadt. Nach dem Abitur studierte Alsmann Germanistik, Publizistik und Musikwissenschaft und schloss letzteres Studienfach mit der Promotion zum Dr. phil. ab.

Bekannt wurde Götz Alsmann aus Münster vor allem für seine Moderation der TV-Show "Zimmer frei!" auf WDR an der Seite von Christine Westermann. 2011 wurde Alsmann als Honorarprofessor an der Uni Münster ernannt. Der Musiker lehrt dort Geschichte der Populärmusik.

SC Preußen Münster: Der Traditionsverein aus der Domstadt

Sportlich hält der SC Preußen Münster die Fahne in der Domstadt hoch. Der SCP gilt als einer der traditionsreichen Fußballclubs Deutschlands. Gegründet wurde er im Jahre 1906 und kann sich damit krönen, eines der 16 Gründungsmitglieder der 1. Bundesliga gewesen zu sein.

Die Zeit in der höchsten deutschen Spielklasse währte jedoch nicht lange. Schon in der ersten Saison stieg Preußen Münster ab – den Tiefpunkt erreichte das Team im Jahr 2006, als es in die Oberliga-Westfalen ging. 2011 gelang der erneute Aufstieg in die 3. Liga, in der sich der SCP bis heute noch befindet. 

Die Heimspiele trägt Preußen Münster an der Hammer Straße aus. Das Preußenstadion ist seit 1926 die Spielstätte der Adlerträger und galt damals als eines der modernsten Stadien Deutschlands. Dieser Ruf ist der SCP-Heimstätte mittlerweile enteilt.

Der "Tatort Münster" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers

Die Stadt Münster ist aus mehreren Gründen bundesweit bekannt – ein Grund dafür ist definitiv der "Tatort Münster" mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl. Die beiden Schauspieler schlüpfen dabei in die Rollen von Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Liefers) und Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (Prahl).

Der "Tatort Münster" ist der beliebteste in Deutschland und sorgt regelmäßig für hohe Einschaltquoten – sogar für die höchsten unter ihren Kollegen. Jan Josef Liefers und Axel Prahl sind bereits seit 2002 in ihren Rollen als das Ermittler-Duo Thiel und Boerne zu sehen. 

"Wilsberg": Privat-Detektiv aus Münster

Der Tatort ist nicht der einzige Fernseh-Krimi, der in Münster gedreht wird: "Wilsberg" läuft im ZDF und wird bereits seit 1995 produziert. Schauspieler Leonard Lansink verkörpert die Hauptfigur: den Buchantiquar Georg Wilsberg, der nebenbei als Privat-Detektiv Aufträge annimmt.

Es werden drei Folgen pro Jahr produziert und regelmäßig als öffentliche Ausstrahlung auf den Aasee-Terrassen in Münster gezeigt. Im Januar 2020 feierte der ZDF-Krimi "Wilsberg" aus Münster sein 25-jähriges Jubiläum mit der mittlerweile 67. Folge. 

Münster: "Die Klinik" aus dem UKM

Kurzzeitig rückten auch Ärzte und Pfleger aus der Domstadt in den medialen Fokus: Die Kabel 1 Serie "Die Klink" wurde in der Uni-Klinik (UKM) in Münster gedreht und zeigte den Alltag des Klinikpersonals. 

Insgesamt drei Folgen á 90 Minuten von "Die Klinik" aus dem UKM in Münster liefen im Abendprogramm von Kabel 1. Dabei bekamen Zuschauer Einblicke in den Arbeitsalltag von 20 Angestellten der Uni-Klinik.

Waren Sie auch schon einmal in Münster? Was gefällt ihnen an der Domstadt besonders?

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