Verfolgungsjagd

In Schlangenlinien durch die Innenstadt – Polizisten kommen kaum hinterher

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Die Polizisten hatten Mühe, hinter der 49-Jährigen herzukommen. (Symbolbild)

Mühsame Verfolgung für Polizisten in Münster. Eine Temposünderin lies sich nur schwer stoppen – und die Geschwindigkeit war nicht das einzige Problem.

Münster – Für die Polizisten kaum aufzuhalten war eine 49-jährige Frau aus Greven, die am späten Donnerstagabend (7. März) mit dem Auto in Münster unterwegs war. Nicht nur die deutlich überhöhte Geschwindigkeit machte es den Beamten schwer, die Frau zu stoppen.

Auf der Straße "An der Apostelkirche", in unmittelbarer Nähe des Theaters in Münster, fiel die Frau den Polizisten gegen 23 Uhr auf, weil sie mit ihrem Fahrzeug deutlich zu schnell unterwegs war. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und beobachteten eine erneute Geschwindigkeitsüberschreitung der 49-Jährigen auf der Steinfurter Straße.

Auf dieser Strecke vom Theater bis zur Grevener Straße verfolgten die Polizisten die Frau.

In Schlangenlinien und viel zu schnell durch Münster

Als die Frau dann in Schlangenlinien fahrend auf die Grevener Straße abbog, forderten die Polizisten sie zum Anhalten auf. Erst nach mehreren hundert Metern hielt die Frau dann schließlich an. Bei einer freiwillig durchgeführten Alkoholkontrolle stellte sich heraus, dass die Frau mit 0,64 Promille im Blut durch Münster fuhr. Ihr wurde der Führerschein entzogen.

In Münster wurde erneut eine Leiche im Kanal gefunden. Zuletzt hatte der Fall des 20-Jährigen Julius, der tot aus dem Kanal geborgen wurde, für Trauer gesorgt.

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