Event in Münster

Freier Eintritt bis Mitternacht: "Langer Freitag" im LWL-Museum

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Freier Eintritt? Kostenlose Führungen? Das gibt es jeden zweiten Freitag des Monats im LWL-Museum für Kunst und Kultur – so auch am 8. März.  

  • verlängerte Öffnungszeiten
  • freier Eintritt
  • kostenlose Führungen

Münster – Beim sogenannten "Langen Freitag", das verrät schon der Name, hat die Galerie am Domplatz 10 verlängerte Öffnungszeiten: nämlich bis 22 Uhr, statt wie sonst bis 18 Uhr – am 8. März sogar bis Mitternacht. Das Highlight: Der Eintritt ist frei, die Führungen sind kostenlos. 

Münster: Langer Freitag – Das Programm

Zwar kann jeder das Museum in Münster am "Langen Freitag" kostenlos besuchen, die Führungen sind aber auf 25 Personen begrenzt. Die Teilnehmerkarten können nicht reserviert, sondern lediglich 30 Minuten vor Beginn des Rundgangs an der Kasse des Museums abgeholt werden. 

Zeit

Name

Beschreibung

14 bis 

14.30 Uhr

Kuratorenführung

Eine Familienidylle aus dem 

Ravensberger Land 1805

mit Dr. Gerd Dethlefs

14.30 bis 

15.30 Uhr

Epochen-Tour: Barock

Besonderer Rundgang 

durch die Sammlung

16 Uhr

Eröffnung: 

Salonfähig*

106 Werke aus dem 

Museumsdepot

16 bis 17 Uhr

Ausstellungrundgang:

Bauhaus und Amerika

Rundgang durch die 

aktuelle Sonderausstellung

17 bis 18 Uhr

Ausstellungrundgang:

Bauhaus und Amerika

Rundgang durch die 

aktuelle Sonderausstellung

17.30 Uhr

Künstlerinnengespräch* 

mit Tajana Doll

18 bis 19 Uhr

Ausstellungsrundgang: 

Bauhaus und Amerika

Rundgang durch die 

aktuelle Sonderausstellung

19 Uhr

Eröffnung

RADAR*

Heiko Schäfer – Die Arbeit 

in und an Aufmachungen

19 bis 20 Uhr

Ausstellungsrundgang: 

Bauhaus und Amerika

Rundgang durch die 

aktuelle Sonderausstellung

19 bis 19.45 Uhr

Im Bücherregal*

Blick hinter die Kulissen 

der Museumsbibliothek

19.30 bis 20.30 Uhr

Kunst zum Verlieben*

Highlights der Sammlung

19.45 bis 20.45 Uhr

Ausstellungsrundgang: 

Hülle und Kern. Multiples

von Joseph Beuys

Rundgang durch die 

aktuelle Ausstellung im Lichthof

20 bis 21 Uhr

Ausstellungrundgang:

Bauhaus und Amerika

Rundgang durch die 

aktuelle Sonderausstellung

20 Uhr

Blaupause*

Literaturgespräch mit 

Theresia Enzensberger

20.30 bis 21.30 Uhr

Überblick über die Sammlung

Rundgang zu den 

Höhepunkten

21 bis 22 Uhr

Ausstellungrundgang:

Bauhaus und Amerika (englisch)

Guided Tour Through 

The Exhibition

22 bis 23 Uhr

Ausstellungrundgang:

Bauhaus und Amerika

Rundgang durch die 

aktuelle Sonderausstellung

*Doch was hat es mit den verschiedenen Programmpunkten auf sich? Der Ausstellungsrundgang, die Kuratoreninnenführung, die Epochen-Tour und der Überblick über die Sammlung erklären sich noch von selbst. Den Rest erklärt das Museum: 

  • Salonfähig – 106 Werke aus dem Museumsdepot: Wiederholt hätten Besucher sich gewünscht, auch Einblicke in die nicht sichtbaren Bestände des Gemäldemagazins zu erhalten. Das Museum hat die Kunstwerke aus dem Depot gesäubert, Schäden ausgebessert und Rahmen repariert. Nach dieser Frischzellenkur bot es sich an, die Werke in einer Ausstellung zu zeigen. Das Konzept ist ebenso frisch und frühlingshaft: Die Arbeiten werden nach Farben in Petersburger Hängung präsentiert.
  • Künstlerinnengespräch – mit Tanja Doll: Die Gewinnerin des Konrad-von-Soest-Preises 2018 spricht über ihre Kunst und ihre Ausstellung im Museum.
  • RADAR – Fotograf Heiko Schäfer präsentiert seine neue Fotoserie „Die Arbeit in und an Aufmachungen“, für die er über Monate hinweg in zwei Textilbetrieben in Wuppertal recherchiert und fotografiert hat. Für Schäfer ist „Arbeit“ ein wiederkehrendes Element – nicht nur in den Titeln seiner Werke, sondern auch inhaltlich, in Form von nicht oder nur gering automatisierbarer Handarbeit. Die hochkomplexen, handwerklichen Abläufe spiegelt Schäfer, indem er analoge Fototechnik anwendet und die Abzüge selbst entwickelt. Seit 2015 zeigen das LWL-Museum für Kunst und Kultur und der Westfälische Kunstverein in Kooperation aktuelle Positionen jüngerer, wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler in der Galerie der Gegenwart.
  • Im Bücherregal – Der Blick hinter die Kulissen der Museumsbibliothek: "Wieso heißt es 'ein Buch aufschlagen'? Gibt es 1000 Jahre alte Schutzumschläge? Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden die Teilnehmer der Führung in den geschlossenen Magazinen anhand einiger historischer und wertvoller Bücher aus dem Museumsbestand heraus."
  • Kunst zum Verlieben – In lockerer Atmosphäre und unter fachkundiger Moderation sollen Kunstinteressierte in wechselnden Duos den Spaß an der Kunst teilen könnten. "Gemeinsam schauen wir uns Highlights der Sammlung an und kommen ins Gespräch", heißt es in einer Pressemitteilung. Anmeldungen (0251/5 90 72 01) sind notwendig.
  • Blaupause – Literaturgespräch mit Theresia Enzensberger: Rechtzeitig zum Bauhaus-Jubiläumsjahr veröffentlichte die junge Autorin und Journalistin ihr Roman-Debut „Blaupause“ über eine junge Frau, die aus Milieu und familiärer Bevormundung ausbricht und sich in Weimar als Studentin auf das Abenteuer einer künstlerischen Avantgarde einlässt. Im Gespräch mit Daniel Müller Hofstede wird es um die verschiedenen Aufbruchsstimmungen jener Zeit gehen, um Ideale und Zugehörigkeit, um Anspruch und Wirklichkeit, wie auch um die Rolle der Frauen im Bauhaus.

Münster: Das LWL-Museum für Kunst und Kultur

Der Lange Freitag findet 2019 auch noch an diesen Freitagen statt: 12. April, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 9. August, 13. September, 11. Oktober, 8. November, 13. Dezember. 

An allen anderen Tagen gelten die regulären Öffnungszeiten des Museums in Münster: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen, 10 bis 18 Uhr. Wo? Domplatz 22. Die Preise für den Eintritt variieren.

Beim "Langen Freitag" im LWL-Museum für Kunst und Kultur ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist außerdem frei.

Das Museum hat vier Hauptaufgaben: bewahren, sammeln, forschen und vermitteln. "Um die eigenen Sammlungen und Sonderausstellungen angemessen und zeitgemäß präsentieren und bewahren zu können, erhielt das LWL-Museum für Kunst und Kultur einen Neubau, der 2014 eröffnet wurde", heißt es auf der Webseite des Museums. 

Das Themenspektrum des Hauses reicht vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Avantgarde. "Ausstellungen und ein umfangreiches Kunstvermittlungs- und Kulturprogramm vermitteln Einblicke in das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Tätigkeiten und eröffnen verschiedene Blickwinkel auf Kunst und Kulturgeschichte", so die Museumleitung.

Münster: Wofür steht das "LWL" beim Museum für Kunst und Kultur?

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen der Region um Münster. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. 

Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. 

Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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