Vorfall in Münster

Lebensgefährliche Fahrt! Polizei muss Betrunkener ausweichen

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Mit einem hohen Promillewert setzte sich eine junge Frau in Münster hinters Steuer. (Symbolbild)

Ausgerechnet einen Streifenwagen rammte eine Betrunkene beinahe auf ihrer Spritztour. Grund: Sie fuhr in den Gegenverkehr. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. 

  • Eine junge Frau fuhr betrunken in den Gegenverkehr
  • Dabei kam es fast zur Kollision mit einem Polizeiauto 
  • Die 24-Jährige aus Münster musste nun ihren Führerschein abgeben

Münster – Nur mit angeschaltetem Standlicht baute eine junge Frau am Donnerstag (28. November) beinahe einen Unfall: Sie war um 22.35 Uhr mit ihrem Auto auf dem Schifffahrter Damm unterwegs. Dort kam ihr ein Streifenwagen entgegen. 

Münster: Polizisten stoppen betrunkene Autofahrerin

Die 24-Jährige fuhr plötzlich über die Mittellinie in den Gegenverkehr – die Polizisten mussten ihrem Auto ausweichen, um einem Unfall zu entgehen. Da die Frau weiterfuhr, nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Auf einem Tankstellengelände in Münster konnten sie den Wagen schließlich stoppen. 

Als die Polizisten die Frau aus Münster dazu aufforderten, auszusteigen, schwankte die Frau deutlich. In ihrer Atemluft bemerkten die Beamten zudem starken Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Test zeigt ein Ergebnis von 1,86 Promille an. Damit überschreitet die Fahrerin den gesetzlich erlaubten Grenzwert von 0,5 Promille deutlich. 

Erst wenige Tage zuvor kam es zu einem ähnlichen Fall: Ein 25-Jähriger wurde in Münster innerhalb weniger Stunden gleich zwei Mal betrunken am Steuer erwischt – und das, obwohl ihm der Führerschein abgenommen wurde.

Nach Trunkenheitsfahrt in Münster: Strafverfahren gegen Frau eingeleitet

Die 24-Jährige aus Münster musste unmittelbar nach der Trunkenheitsfahrt ihren Führerschein abgeben. Zudem wurde ihr eine Blutprobe entnommen, um den exakten Alkoholgehalt nachzuweisen. Die Frau erwartet nun ein Strafverfahren – ein Promillewert, der 1,1 übersteigt, gilt am Steuer als absolute Fahruntüchtigkeit und wird als Straftat geahndet. Auf die Frau kommen nun drei Punkte im Fahreignungsregister und eine Freiheits- oder Geldstrafe zu. 

Für einen enormen Sachschaden sorgte in der Stadt vor einigen Monaten ein Autofahrer: Er rammte mehrere Fahrzeuge, weil er in Münster betrunken gefahren war. Der Mann war jedoch zu alkoholisiert für den Atemtest. Ein enorm hohes Ergebnis erzielte kürzlich ein Lkw-Fahrer: Er war mit 3,7 Promille in Münster unterwegs. Ein Zeuge stoppte den Mann, um Schlimmeres zu verhindern. 

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