Mordkommission ermittelt

Mann sticht Mitbewohner mehrfach in den Rücken

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Nach dem blutigen Streit in Münster ermittelt jetzt die Mordkommission (Symbolbild).

Ein Streit in einer WG eskalierte in Münster völlig. Ein 25-Jähriger stach seinem Mitbewohner mehrmals in den Rücken. Das Opfer musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Münster – In einer WG an der Grevener Straße kam es am Dienstagnachmittag (5. Februar) zu einem Streit zwischen Mitbewohnern. Die Auseinandersetzung eskalierte gegen 13.10 Uhr völlig: Ein 28-Jähriger schnappte sich ein Messer und stach seinem Opfer mehrmals in den Rücken.

Der 25-Jährige wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt. Er schaffte es noch, aus der Wohnung zu flüchten. Nachbarn sahen den blutenden Mann und riefen Rettungskräfte und Polizei. Die Beamten konnten den Täter noch in der WG in Münster festnehmen. Es wurde umgehend eine Mordkommission eingerichtet.

Opfer nicht mehr in Lebensgefahr: Täter aus Münster psychisch krank

Wie der Leiter der Kommission, Joachim Poll, berichtet, ist der 25-Jährige mittlerweile außer Lebensgefahr.  "Die Hintergründe des Streits sind bislang unklar. Der Angreifer aus Münster, bei dem eine psychische Erkrankung vorliegt, äußerte sich nicht zu dem Sachverhalt", erläuterte Poll weiter.

Der Täter wurde umgehend festgenommen (Symbolbild).

Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung – Münsteraner in Klinik eingewiesen

Gegen den Angreifer wird nun ermittelt. Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt mitteilt. Der Mann aus Münster wurde am Mittwoch (6. Februar) einem Richter vorgeführt. 

Der 28-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft in eine forensische Klinik in Münster untergebracht.  "Derzeit liegen Anhaltspunkte vor, dass der Beschuldigte aufgrund seiner Erkrankung zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sein könnte", erläuterte Botzenhardt weiter.

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