Lebloser Körper in Münster gefunden

Leiche aus Kanal geborgen – Obduktionsergebnis liegt vor

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Im Hafenbecken in Münster wurde am Dienstag eine Leiche aus dem Wasser geborgen.

Schlimmer Fund im Kanal: Passanten haben am Dienstagmittag einen leblosen Körper am Hafenbecken in Münster entdeckt. Nach wenigen Stunden gab es die traurige Gewissheit: Der Tote war der seit Wochen vermisste Julius F.

+++ Newsticker zum Leichenfund in Münster aktualisieren +++

Bildergalerie: Einsatz nach Leichenfund im Kanal

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Update: 18. Februar. Münster – Erneut wird ein Münsteraner vermisst. Seit vergangenen Samstag (18. Februar) ist der 79-jährige Berno Harling verschwunden. Alles weitere dazu lesen Sie in unserem Artikel zu dem Vermissten Mann aus Münster.

Obduktionsergebnis liegt vor: Kein Fremdverschulden

Update: 11. Februar, 15.54 Uhr. Die Obduktion der am vergangenen Dienstag aus dem Hafenbecken in Münster geborgenen Leiche ist abgeschlossen, wie die Westfälischen Nachrichten berichten. So könne die Polizei ein Fremdverschulden nun endgültig ausschließen

Trauernde stellen Kerzen am Hafenbecken auf

Update: 6. Februar, 13.15 Uhr. Münster – Die Nachricht über den Fund der Leiche am Stadthafen und die Erkenntnis, dass es sich bei der Person um den vermissten Julius F. handelt, hat viele Menschen in der Domstadt bewegt. Seit Mittwoch (6. Februar) liegen an der Stelle, an der die Taucher den Körper des Verstorbenen geborgen hatte, Grablichter und Blumen.

Grablichter und Blumen schmücken die Stelle, an der Julius F. aus dem Wasser geholt wurde.

Wieso wurde die Leiche erst so spät gefunden?

Update: 6. Februar, 9.41 Uhr. Münster – Wieso wurde der Leichnam von Julius F. erst nach drei Wochen an die Wasseroberfläche getrieben? "Da spielen verschiedene physikalische Prozesse eine Rolle. Zum Beispiel die Wasser- und die Umgebungstemperatur", wie Andreas Bode von der Polizei Münster erklärt.

Detaillierter beantwortete diese Frage Rechtsmediziner Dr. Thorsten Schwark. In einem Interview mit der Welt erklärte er, wieso Tote erst nach einer bestimmten Zeit an der Wasseroberfläche auftauchen. "Eine Wasserleiche taucht dann wieder auf, wenn ihr die bei der Leichenfäulnis entstehenden Gase genügend Auftrieb geben", so Schwark.

Und weiter: "Im kalten Wasser setzt der Fäulnisprozess später ein als in warmem Wasser. Bei Wassertemperaturen von weniger als etwa fünf Grad passiert wenig und der Leichnam kann lange Zeit unter Wasser bleiben oder taucht gar nicht wieder auf. Das muss man sich wie in einem großen Kühlschrank vorstellen. Im Wasser sind die Fäulnisprozesse im Vergleich zum Land um etwa die Hälfte verlangsamt."

Kaltes Wasser wirke der Gasbildung entgegen. Daher könne es unter Umständen auch Monate dauern, bis sich genügend Fäulnisgas angesammelt hat, um dem Körper den notwendigen Antrieb für einen Anstieg an die Wasseroberfläche zu geben, erklärt Schwark. Auch bei dem am Mittwoch gefundenen Julius aus Münster spielte die geringe Wassertemperatur am Kanal eine Rolle für sein langes Verschwinden. 

Polizei Münster hatte keine Anhaltspunkte wo Julius stecken könnte 

Update: 6. Februar, 8.43 Uhr. Münster – Am gestrigen Dienstag (5. Februar) wurde der 20-jährige Julius nach über drei Wochen am Hafenbecken gefunden. Die Polizei suchte in den Tagen nach dem Verschwinden des jungen Mannes den Kanal mehrfach ab. Gefunden wurde er jedoch nicht.

Wie Polizeisprecher Andreas Bode auf Anfrage mitteilt, sei das Hafenbecken damals nicht abgesucht worden. "Wir hatten keine Anhaltspunkte, wo sich der Gesuchte befinden könnte", so Bode. Daher habe man verschiedene Bereiche des Kanals am Hafen abgesucht. Die Obduktion des Leichnams steht noch aus und soll in den kommenden Tagen erfolgen. Dann kann auch die Todesursache geklärt werden.

Leiche aus Kanal in Münster geborgen – Identität geklärt

Update: 5. Februar, 16.56 Uhr. Münster – In einer Pressemitteilung geht die Polizei auf den Vorfall am Kanal ein und veröffentlicht damit neue Informationen: "Hinweise auf eine Gewalttat konnten bislang nicht erlangt werden. Mithilfe einer Obduktion sollen nun die genauen Todesumstände ermittelt werden."

Zusammenfassung: Leiche im Hafenbecken geborgen

Update: 5. Februar, 14.59 Uhr. Münster – Um 12.08 Uhr am Dienstag ging bei der Polizei der Notruf ein: Mitarbeiter der Büros am Kreativkai entdeckten einen leblosen Körper im Wasser treiben – anfangs hatten sie zunächst nur eine Jacke im Wasser bemerkt. Die Polizei rückte daraufhin mit Dutzenden Kräften aus.

Die Leiche trieb an der Oberfläche des Hafenbeckens in Münster und musste von den Einsatzkräften zunächst fixiert werden, bis Polizeitaucher den Leichnam schließlich bergen konnten. Dazu wurde eine Trage ins Wasser gelassen und der Körper – von einer weißen Plane bedeckt – mit einem Kran hochgeholt. 

Noch vor Ort durchsuchten die Einsatzkräfte den Leichnam und brachten ihn anschließend ins rechtsmedizinische Institut am Uniklinikum Münster (UKM). Dort wurde festgestellt, dass es sich bei der Leiche um Julius F. handelt. Der junge Mann galt seit dem 13. Januar als vermisst

In den kommenden Tagen soll die Leiche obduziert werden. Dann kann auch die Frage geklärt werden, unter welchen Umständen Julius F. ums Leben kam. 

Leiche in Münster geborgen – Identität geklärt

Update: 5. Februar, 14.33 Uhr. Münster – Nachdem die Leiche aus dem Hafenbecken in Münster geborgen worden war, wurde sie in das rechtsmedizinische Institut am UKM gebracht. Dort soll in den kommenden Tagen die Obduktion durchgeführt werden. 

Doch die Identität ist bereits geklärt: Wie Polizeisprecher Andreas Bode auf Anfrage von msl24.de mitteilte, handelt es sich bei der Leiche zweifelsfrei um den seit mehreren Wochen vermissten Julius F. Wie der 20-Jährige ums Leben kam, wird jedoch erst im Rahmen der Obduktion sicher geklärt werden.

Leichenfund in Münster: Reaktionen im Netz

Update: 5. Februar, 14.21 Uhr. Münster – Die Nachricht über den Leichenfund hat in den sozialen Netzwerken für Bestürzung gesorgt. Viele Menschen dachten dabei sofort an den seit Wochen vermissten Julius aus Münster. 

"Schrecklich. Ich weiß jetzt nicht, ob ich hoffen soll, dass es Julius ist. Einerseits könnten die Eltern abschließen, andererseits bleibt sonst noch Hoffnung", lautet ein Kommentar bei Facebook. Viele drückten ihr Mitgefühl für die bis dato noch unbekannte Person und die Angehörigen aus: "Mein Beileid für die Familie und Freunde des jungen Mannes", schrieb eine andere Nutzerin. 

Ob es sich tatsächlich um den seit dem 13. Januar vermissten Julius F. aus Münster handelt, soll noch am heutigen Dienstag abschließend geklärt werden.

Leiche aus Kanal in Münster gezogen: Das ist bisher bekannt

Update: 5. Februar, 13.57 Uhr. Münster – Zusammenfassung: Am Dienstagmittag (5. Februar) wurde im Hafenbecken eine Leiche gefunden. Mitarbeiter der angrenzenden Büros hatten den leblosen Körper im Wasser treiben sehen und die Polizei informiert. Die vergewisserte sich von der Situation und rückte dann mit einem Dutzend Einsatzfahrzeugen aus: Notarzt, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei. 

Die Leiche trieb unter der Oberfläche und musste von den Einsatzkräften fixiert werden, bis Taucher die Leiche in Münster bergen konnten. Dazu wurde eine Trage ins Wasser gelassen und der Körper – von einer weißen Plane bedeckt – mit einem Kran hochgeholt. 

Noch vor Ort durchsuchten die Einsatzkräfte den Leichnam. Im Anschluss muss der Körper nun obduziert werden, um seine Identität zu klären. Dabei steht die Frage im Raum, ob es sich um den vermissten Julius F. handelt. Dazu kann die Polizei derzeit noch keine Angaben machen, die Wahrscheinlichkeit sei aber sehr hoch. Die Frage soll im Laufe des Tages mit Sicherheit beantwortet werden. Wir berichten weiter.

Handelt es sich um Julius F.?

Update: 5. Februar, 13.46 Uhr. Münster – Die Leiche wurde mittlerweile aus dem Kanal gezogen. Handelt es sich um den vermissten Julius F.? Auf Anfrage teilte die Polizei mit, dass es sich mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" um den 20-Jährigen handelt. 

Tote Person aus Hafenbecken in Münster gezogen

Update: 5. Februar, 13.34 Uhr. Münster – Gegen 13 Uhr wurde die Leiche aus dem Kanal in Münster geborgen. Sie wurde mit einer weißen Plane bedeckt aus dem Wasser gezogen. Die Identität der Person soll jetzt in einer Obduktion geklärt werden. 

Leiche aus Kanal in Münster soll geborgen werden

Update: 5. Februar, 12.57. Münster – Die Einsatzkräfte holen jetzt die Leiche aus dem Hafenbecken. Die Identität der Person soll im Laufe des Tages geklärt werden, wie ein Polizeisprecher gegenüber msl24.de bestätigte.

Newsticker: Leiche im Kanal entdeckt – Polizei im Einsatz

Erstmeldung: 12.50 Uhr. Münster – Im Hafenbecken wurde am Dienstagmittag eine Leiche entdeckt. Passanten sahen im Wasser einen leblosen Körper schwimmen und alarmierten sofort die Polizei.

Derzeit sind am Hafen in Münster acht Einsatzwagen von Polizei, Feuerwehr, Notärzten und Rettungsdiensten im Einsatz. Gegen 13 Uhr soll die Leiche aus dem Wasser geborgen werden. Sie wird zur Stunde im Wasser fixiert. Ob es sich bei der Person um den seit mehreren Wochen vermissten Julius handelt, ist derzeit unklar. Wir berichten weiter.

Am Hafenbecken wurde am Dienstag eine Leiche entdeckt.

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