Einsatz in Münster

Mit 220 km/h durch die Stadt! Polizei stoppt BMW nach 12 Kilometern Verfolgungsjagd

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Der BMW-Fahrer raste mit 220 km/h über die B54 von Münster bis nach Altenberge. (Symbolbild)

Rücksichtslose Aktion: In Münster stoppte die Polizei einen Autofahrer, mit dem 220 km/h durch die Stadt raste und Passanten in Lebensgefahr brachte.

Münster – Am Donnerstagabend (18. April) wurden Streifenpolizisten auf einen weißen BMW aufmerksam: Der Fahrer des Wagens bog auf der Kreuzung am York-Ring/Ecke Steinfurter Straße auf die B 54 ab und beschleunigte dann nach nur wenigen Metern innerorts auf 140 km/h.

Nahe des Johann-Krane-Wegs in Münster bremste der Fahrer kurz ab, überfuhr dann jedoch eine rote Ampel – obwohl sich auf der Mittelinsel zwischen den Fahrbahnen Fußgänger befanden, die die Straße überqueren wollten. Dann beschleunigte der Mann noch einmal und raste mit 220 km/h auf der Bundesstraße weiter, wo er trotz des dortigen Überholverbotes an mehreren Autos vorbeizog. 

Weil es immer wieder zu solchen Vorfällen kommt und Verkehrsunfälle "der Killer Nr. 1" sind, richtete die Polizei in Ahlen deshalb mahnende Worte an alle Autofahrer.

Münster: BMW-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Die Polizei Münster verfolgte den BMW weitere zwölf Kilometer bis nach Altenberge. Dort konnten sie den Wagen mit insgesamt vier Insassen letztlich stoppen. Die Beamten stellten den Führerschein des 27-jährigen Fahrers sicher. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet – wegen "des grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fortbewegens als Kfz-Führer zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit", wie die Polizei berichtet. Glücklicherweise wurde niemand durch die lebensgefährliche Raserei des Mannes verletzt.

Derweil wurde erneut ein Raser in der Domstadt gestoppt: Die Frau fuhr in Münster mit fast 100 km/h an Kindern vorbei.

Die Polizei jagte den 27-Jährigen in seinem BMW von der Kreuzung am York-Center in Münster über die B54 bis nach Altenberge.

Kürzlich kam es in der Domstadt zu einem brutalen Vorfall: Ein 21-Jähriger wurde bei einer Messerattacke in Münster mit zwei Stichen im Rücken verletzt. Er liegt im Krankenhaus. Außerdem erschütterte ein weiteres Verbrechen die Einwohner: Der Kindesmissbrauch, den ein 38-jähriger Sozialarbeiter in Münster verübte, löst weiterhin Entsetzen aus.

Die Polizei bittet außerdem um Mithilfe bei einem Vermisstenfall Eine 74-Jährige gilt als vermisst, deshalb haben die Beamten haben das Bild der Frau veröffentlicht und fragen: Wer hat Heide aus Oldenburg gesehen? Sie hat sich zuletzt in Münster aufgehalten.

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