Keine Rettungsgasse gebildet

Nach schwerem Unfall: Autofahrer bremst Polizei aus

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Ein Autofahrer bildete keine Rettungsgasse für einen Motorradpolizisten – trotz des Martinshorns. (Symbolbild)

Trotz Martinshorn und Blaulicht blockierte ein Autofahrer einen Polizisten. Der Beamte war auf dem Weg zu einem Unfall, als er den Mann bei gleich mehreren Vergehen erwischte.

Münster – Einen Tag nach einem schweren Unfall auf der Weseler Straße in Münster meldet die Beamten einen Vorfall, der in Zusammenhang damit steht. Ein Motorradpolizist war am Donnerstag (6. Juni) um 8.54 Uhr auf dem Weg zur Unfallstelle in der Domstadt.

Der Beamte hatte sowohl Blaulicht als auch Martinshorn eingeschaltet. Ein Autofahrer wich dem von hinten herannahenden Motorrad jedoch nicht aus. Stattdessen legte der 36-Jährige plötzlich eine Vollbremsung hin. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich auf der A43 bei Dülmen

Münster: Mann benutzt Handy am Steuer

Der Mann aus Bottrop nutzte eine Verkehrsinsel auf dem Kolde-Ring zum Wenden – was jedoch auf diesem Straßenabschnitt in Münster nicht erlaubt ist. Er bremste den Polizisten dadurch nicht nur stark aus – dieser erkannte zudem, dass der 36-Jährige am Steuer sein Handy benutzte. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von mehreren Hundert Euro sowie ein Punkt in Flensburg. 

Ein weiterer Unfall ereignete sich am gleichen Morgen auf der Münsterstraße: Dort übersah eine Frau den Gegenverkehr und wendete. Eine Vollbremsung musste zudem ein Radfahrer auf der Hammer Straße in Münster hinlegen – dabei wurde er schwer verletzt. 

Ein Unfall in der Domstadt hatte gleich mehrere Folgen: Nachdem eine Frau in Münster in eine Baugrube fiel, wurde sie schwer verletzt. Die Straße musste danach komplett gesperrt werden.

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