Blindgänger im Norden

Bombe in Münster entschärft! Zünder musste gesprengt werden

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Am Freitag kommt es in Münster zu einer Bombenentschärfung.

Erneut wurde eine Bombe in Münster gefunden! Der Blindgänger musste am Nachmittag entschärft, der Zünder gesprengt werden. Wir berichteten im Newsticker. 

+++ 8. Mai: Erneuter Bombenfund in Münster +++

Zusammenfassung: Bombe in Münster gefunden und entschärft

Update: 1. Februar, 16.02 Uhr. Münster – Bereits am Donnerstagabend (31. Januar) kam der Verdacht auf, dass sich im Bereich Orléans-Ring / Wilhelmstraße / Peter-Wust-Straße eine Bombe im Boden befinden könnte. Das hatten Messwerte angedeutet.

Zunächst war aber unklar, ob es sich wirklich um einen Sprengsatz handelt – es hätte auch eine "rostige Badewanne" sein können, erklärte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Doch ab 11.30 Uhr wurde die Vermutung zur Gewissheit: Es handelt sich um eine Bombe, einen 250 Kilo schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. 

Im Anschluss plante die Feuerwehr den Einsatz in Münster: Das Gebiet muss im Radius von 250 Metern – entsprechend der Größe der Bombe – evakuiert werden. Dafür wurden folgende Straßen gesperrt: 

  • Orléans-Ring
  • Apfelstaedtstraße
  • Horstmarer Landweg
  • Philippistraße
  • Wilhelmstraße
  • Peter-Wust-Straße
  • Kapuzinerstraße
  • Jessingstraße
  • Röschweg

Betroffen sind rund 1800 Anwohner. Für sie wurde in der Mensa am Ring (Domagkstraße 61) eine Betreuungsstelle eingerichtet. Dort wurden etwa 110 Personen betreut. 14 Menschen wurden per Krankentransport aus der Gefahrenzone gebracht. 

Um 15 Uhr begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe, um 15.40 Uhr war der Einsatz bereits beendet. Wie im Vorfeld vermutet, musste der Zünder ("Detonator") des Blindgängers kontrolliert gesprengt werden. 

8.30 Uhr

Bauarbeiten beginnen

11.30 Uhr

Verdacht bestätigt: 

250-Kilo-Bombe aufgedeckt

12 Uhr

Einsatzplanung der Feuerwehr beginnt

13 Uhr

Evakuierung eingeleitet

14.30 Uhr

Straßensperrungen eingerichtet

15 Uhr

Entschärfung der Bombe

Einsatz beendet: Bombe am Orléans-Ring in Münster entschärft

Update: 1. Februar, 15.51 Uhr. Münster – Der Einsatz rund um die Bombe am Orléans-Ring ist beendet. "Um 15.40 Uhr konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg eine britische 250-Kilogramm-Bombe ohne Probleme entschärfen", erklärt eine Mitarbeiterin der Stadt.

Ein Teil des Zünders, der sogenannte Detonator, wurde separat gesprengt. Unmittelbar danach wurden die Straßensperrungen der umliegenden Bereiche aufgehoben und durch die Feuerwehr wieder freigegeben. Auch das Bundesamt  für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat um 15.48 Uhr seine Warnung aufgehoben.

Die Evakuierung ist damit ebenfalls aufgehoben, die Anwohner können in ihre Wohnung zurück. In der Anlaufstelle in der Mensa am Ring wurden etwa 110 Personen betreut. 14 Menschen wurden per Krankentransport aus der Gefahrenzone gebracht. 

Bombe in Münster wird entschärft

Update: 1. Februar, 15.01 Uhr. Münster – Die Entschärfung der 250 Kilo schweren, britischen Weltkriegsbombe hat soeben begonnen. Im Vorfeld überflog eine Drohne den Evakuierungsbereich zur Kontrolle. "Nach der Entschärfung muss vermutlich der so genannte Detonator gesprengt werden", erklärt eine Mitarbeiterin der Stadt.

2012 kam es in der Domstadt zu einem Fall, bei dem die gesamte Bombe nicht entschärft werden konnte – sondern gesprengt werden musste. Die Bilder sind vielen Münsteranern noch bekannt.

Bombe in Münster gefunden: Was bisher geschah...

Update: 1. Februar, 14.52 Uhr. Münster – Zusammenfassung: Bereits am Donnerstagabend (31. Januar) kam der Verdacht auf, dass sich im Bereich Orléans-Ring / Wilhelmstraße / Peter-Wust-Straße eine Bombe im Boden befinden könnte. Das hatten Messwerte angedeutet.

Zunächst war aber unklar, ob es sich wirklich um einen Sprengsatz handelt – es hätte auch eine "rostige Badewanne" sein können, erklärte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Doch ab 11.30 Uhr wurde die Vermutung zur Gewissheit: Es handelt sich um eine Bombe, einen 250 Kilo schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. 

Im Anschluss plante die Feuerwehr den Einsatz in Münster: Das Gebiet muss im Radius von 250 Metern – entsprechend der Größe der Bombe – evakuiert werden. Dafür wurden folgende Straßen gesperrt: 

  • Orléans-Ring
  • Apfelstaedtstraße
  • Horstmarer Landweg
  • Philippistraße
  • Wilhelmstraße
  • Peter-Wust-Straße
  • Kapuzinerstraße
  • Jessingstraße
  • Röschweg

Betroffen sind rund 1800 Anwohner. Für sie wurde in der Mensa am Ring (Domagkstraße 61) eine Betreuungsstelle eingerichtet.

Straßensperrungen nach Bombenfund in Münster

Update: 1. Februar, 14.32 Uhr. Münster – Die Evakuierung rund um die Fundstelle der Bombe ist im vollen Gange. Seit 14.30 Uhr ist der Orléans-Ring zwischen der Steinfurter Straße und dem Coesfelder Kreuz gesperrt, ebenso die umliegenden Straßen: Apfelstaedtstraße, Horstmarer Landweg, Philippistraße, Wilhelmstraße, Peter-Wust-Straße, Kapuzinerstraße, Jessingstraße, Röschweg. 

Dieser Bereich ist von der Evakuierungsmaßnahme betroffen.

Bombenfund in Münster: Sperrung am Orléans-Ring verschoben

Update: 1. Februar, 14.13 Uhr. Münster – Die Sperrung des Orléans-Ring zwischen der Steinfurter Straße und dem Coesfelder Kreuz sowie aller im Radius befindlichen Straßen wurde auf 14.30 Uhr verschoben. Sie war eigentlich zu 14 Uhr vorgesehen.

Evakuierungsmaßnahmen in Münster beginnen

Update: 1. Februar, 13.44 Uhr. Münster – Die Evakuierung beginnt: "Geplant ist, ab etwa 14 Uhr folgende Straßen zu sperren: Orléans-Ring, Apfelstaedtstraße, Horstmarer Landweg, Philippistraße, Wilhelmstraße, Peter-Wust-Straße, Kapuzinerstraße, Jessingstraße, Röschweg", so eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Ab. 14.30 Uhr soll dann mit der Entschärfung begonnen werden.

Zusammenfassung: Bombenfund in Münster am Orléans-Ring

Update: 1. Februar, 13.12 Uhr. Münster – Zusammenfassung: Bereits am Donnerstagabend kam der Verdacht auf, dass sich im Bereich Orléans-Ring / Wilhelmstraße / Peter-Wust-Straße eine Bombe im Boden befinden könnte. Das hatten Messwerte angedeutet.

Zunächst war aber unklar, ob es sich wirklich um einen Sprengsatz handelt – es hätte auch eine "rostige Badewanne" sein können, erklärte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Doch ab 11.30 Uhr wurde die Vermutung zur Gewissheit: Es handelt sich um eine Bombe, einen 250 Kilo schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. 

Derzeit plant die Feuerwehr den Einsatz in Münster: Das Gebiet muss im Radius von 250 Metern – entsprechend der Größe der Bombe – evakuiert werden. Betroffen sind neun Straßen und rund 1800 Menschen. In der Mensa am Ring (Domagkstraße 61) wurde eine Betreuungsstelle für Anwohner eingerichtet.

Denn das Gebiet muss vollständig geräumt sein, bevor die Bombe entschärft werden kann. Im Interview erklärt Sprengmeister Peter Bodes, mit welchen Bestandteilen er es dabei zu tun hat: 

Bombenfund in Münster ist keine Seltenheit

Update: 1. Februar, 12.56 Uhr. Münster – Bombenfunde sind in der Domstadt keine Seltenheit: Im vergangenen Jahr mussten in der Westfalenmetropole acht Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. 

Im Interview erklärt ein Experte, wieso das so ist und wie viele Blindgänger noch vermutet werden. Als die Feuerwehr im September zu einem Einsatz gerufen wurde, sah das so aus: 

Bilder: Bombenfund in Münster – Evakuierung in Loddenheide

Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de
Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de
Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de
Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
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Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
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Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
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Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
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Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
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Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
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Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de
Münster bombenfund loddenheide feuerwehr einsatz evakuierung
 © Stefanie Masuch/msl24.de

Diese Gebiete sind von der Evakuierung betroffen

Update: 1. Februar, 12.37 Uhr. Münster – Soeben hat die Stadtverwaltung neue Informationen bekannt gegeben: Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Sie liegt etwa zweieinhalb Meter unter der Erde und muss im Laufe des Tages entschärft werden. Die Evakuierung soll am frühen Nachmittag beginnen, dann wird auch der Verkehr umgeleitet. Betroffen von Straßensperrungen werden sein: 

  • Orléans-Ring
  • Apfelstaedtstraße
  • Horstmarer Landweg
  • Philippistraße
  • Wilhelmstraße
  • Peter-Wust-Straße
  • Kapuzinerstraße
  • Jessingstraße
  • Röschweg

Die Evakuierung in dem Bereich wird von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei vorbereitet. Der Raduis beträgt 250 Meter, rund 1800 Personen sind von der Maßnahme betroffen. "Sobald alle Betroffenen den Bereich verlassen haben, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung beginnen", erklärt eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

In diesem Bereich muss rund um die Bombe evakuiert werden.

"In dem evakuierten Gebiet darf sich niemand aufhalten", sagt sie weiter. Deshalb wird die Feuerwehr mit Fußtrupps und Lautsprechern zum Verlassen der Häuser und Gärten auffordern. "Wer hierzu Hilfe benötigt, meldet sich unter der Notrufnummer 112." Als Betreuungsstelle dient die Mensa am Ring (Domagkstraße 61).

Feuerwehr bereits im Einsatz: Brand in Münster

Update: 1. Februar, 12.14 Uhr. Münster – Die Mitarbeiter der Feuerwehr müssen sich derzeit nicht nur um die Bombe am Orléans-Ring kümmern. Zeitgleich ist in der Südstraße ein Feuer ausgebrochen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt vor einer Rauchentwicklung, die giftig sein kann.

Feuerwehr plant Evakuierung nach Bombenfund in Münster

Update: 1. Februar, 12.03 Uhr. Münster – Im Falle eines Bombenfundes ist die Feuerwehr für die Planung des weiteren Vorgehens zuständig. Derzeit beraten die Einsatzkräfte, welche Schritte eingeleitet werden müssen – beispielsweise, wie groß der Radius der Evakuierung sein wird. 

Evakuierung in Münster: Darauf sollten Sie achten

Update: 1. Februar, 11.52 Uhr. Münster –  Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt folgende Tipps für alle Menschen, die von der Evakuierung betroffen sind: 

  • Legen Sie Kleidung und wichtige Dokumente sowie Medikamente bereit. 
  • Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen. 
  • Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. 
  • Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien. 
  • Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr.

Bombe in Münster gefunden: Evakuierung wahrscheinlich

Update: 1. Februar, 11.37 Uhr. Münster –  Soeben hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bekannt gegeben, dass es sich bei dem Gegenstand im Boden tatsächlich um eine Bombe handelt. Im Bereich des Orléans-Ring kommt es deshalb zu Evakuierungsmaßnahmen. 

Für Betroffene ist eine Betreuungsstelle ist in der "Mensa am Ring" (Domagkstraße 61) eingerichtet. "Wenn Sie Ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können, wenden Sie sich an die Leitstelle der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Blockieren Sie nicht den Notruf von Feuerwehr und Polizei durch Nachfragen. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn", empfiehlt das BBK. 

In diesem Bereich wurde die Bombe in Münster gefunden.

Bauarbeiten dauern an: Bombe in Münster? 

Update: 1. Februar, 11.06 Uhr. Münster –  Die Bauarbeiten im Bereich Orléans-Ring / Wilhelmstraße / Peter-Wust-Straße dauern weitern an. Noch können die Einsatzkräfte nicht abschätzen, um welchen Gegenstand im Boden es sich handelt. "Dazu müssen die erstmal ein Loch graben", erklärt eine Mitarbeiterin der Stadt. Wir berichten weiter. 

Münster: Rostige Badewanne oder Bombe aus dem Weltkrieg?

Update: 1. Februar, 9.53 Uhr. Münster –  Seit Tagesanbruch sind die Einsätzkräfte im Bereich Orléans-Ring / Wilhelmstraße / Peter-Wust-Straße vor Ort. Sie müssen überprüfen, ob eine Bombe – vermutlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg – im Boden liegt. 

Denn die Messwerte haben in diesem Bereich ausgeschlagen. Deshalb wird nun ein Loch gegraben, um die Ursache zu überprüfen: "Am liebsten wäre uns natürlich eine rostige Badewanne", erklärt eine Mitarbeiterin der Stadt. Auch die könnte für erhöhte Messwerte sorgen – aber das ist wohl eher unwahrscheinlich. 

Zeitlich lässt sich die Aktion in Münster noch nicht einschätzen. Sollte es sich bei dem Fund tatsächlich um eine Bombe handeln, würde die Feuerwehr anschließend eine Evakuierung einleiten und erst danach mit der Entschärfung beginnen. Das kann bis zum Abend dauern.

Bombe in Münster? Geringe Informationslage

Update: 1. Februar, 8.27 Uhr. Münster –  Die Nachrichtenlage zu dem möglichen Bombenfund im Norden der Domstadt ist überschaubar. Die Stadtverwaltung kann derzeit noch keine Angaben zum Verlauf der Ereignisse machen. Wir berichten weiter. 

Bombenfund in Münster ist keine Seltenheit

Update: 1. Februar, 7.41 Uhr. Münster – Bombenfunde sind in der Domstadt keine Seltenheit: Im vergangenen Jahr mussten in der Westfalenmetropole acht Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Im Interview erklärt ein Experte, wieso das so ist und wie viele Blindgänger noch vermutet werden.

Im November kam es dabei zu einem dramatischen Einsatz, an dem 100 Kräfte beteiligt waren: Die Bombe wurde bewegt und drohte damit, unvorhergesehen zu explodieren. 

Bombe in Münster? Großevakuierung droht

Erstmeldung: 1. Feburar, 6.52 Uhr. Münster – Droht erneut eine Bombenentschärfung in der Domstadt? Das entscheidet sich am Freitagvormittag (1. Februar).

Im Bereich Orléans-Ring / Wilhelmstraße / Peter-Wust-Straße steht in den frühen Morgenstunden eine "punktuelle Kampfmittelüberprüfung" an, wie die Stadt Münster mitteilt. Begonnen wird mit der Freilegung der Stelle, die einen auffälligen Messwert aufweist.

Am späten Vormittag will die Bezirksregierung Arnsberg die mögliche Bombe freilegen und identifizieren. "Sollte sich ein Blindgänger finden, müssten Anwohner und Berufstätige evakuiert werden. Verkehrsumleitungen würden entsprechend des Evakuierungsradius eingerichtet."

Erneut könnte es zu einer Entschärfung kommen: An der Loddenheide in Münster befindet sich womöglich eine Bombe.

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