Münster (NRW)

Vom Date versetzt – Mann rastet in Restaurant völlig aus

Öffentlichkeitsfahndung: Die Polizei sucht nach zwei jungen Männern, die auf einen Mann in Münster eingeschlagen haben. (Symbolbild)
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Münster (NRW): Am Hauptbahnhof rastete ein Mann völlig aus und griff u.a. die Polizei an (Symbolbild).

Nachdem ein 59-Jähriger im westfälischen Münster von einem Date versetzt wurde, rastete er aus und attackierte Mitarbeiter eines Schnellrestaurants – doch dabei blieb es nicht.

Münster – Einen Korb zu bekommen kann weh tun. Bei einem Date versetzt zu werden kann demütigend sein. Dass man nach einem solchen Erlebnis schlechte Laune hat oder gar am Boden zerstört ist, ist nachvollziehbar. Seine Wut über ein geplatztes Date ließ nun ein 59-Jähriger am Hauptbahnhof in Münster (NRW) an anderen Personen aus, wie msl24.de* berichtet.

StadtMünster
Einwohner315.293
BundeslandNRW

Münster (NRW): Mann randaliert aus Liebeskummer in Schnellrestaurant

Der Vorfall spielte sich am Neujahrsabend (1. Januar) am Hauptbahnhof in Münster* ab. Dort wartete ein Mann auf ein Date. Die Verabredung platzte allerdings, als die Frau nicht auftauchte. In Rage über die Situation begann er, die Mitarbeiter eines Schnellrestaurants zu beleidigen.

Aus dem Wortgefecht entwickelte sich ein handfester Streit in dessen Verlauf der 59-Jährige auf einen Angestellten losging und diesen durch Schläge derart verletzte, dass er später einen Arzt aufsuchen musste. Um die Situation am Bahnhof in Münster zu entschärfen, wurde die Bundespolizei alarmiert. Doch auch die Beamten hatten alle Mühe, den liebeskranken Mann unter Kontrolle zu bringen.

Bundespolizisten am Bahnhof in Münster (NRW) angegriffen

Denn auch gegenüber den Beamten der Bundespolizei verhielt sich der Mann aus Münster laut einer Mitteilung der Behörde „sehr aufbrausend, aggressiv und wenig kooperativ“. Dies führte letztendlich dazu, dass der 59-jährige Randalierer einen Polizisten angriff. Daraufhin brachten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden und fesselten ihn.

Auch dabei wehrte sich dieser so stark, dass zwei Bundesbeamte bei der Maßnahme in Münster leicht verletzt wurden. Nachdem er fixiert worden war, brachten die Polizisten den aggressiven Mann auf die Wache. Hier verlangte er nach einem Krankenwagen, weil er an der Nase und am Ohr blutete. Die Sanitäter konnten laut Polizei jedoch „nur oberflächliche, nicht weiter behandlungsbedürftige Verletzungen“ feststellen.

Der Hauptbahnhof in Münster (NRW).

Bundespolizei leitet Strafverfahren gegen liebeskranken Mann aus Münster (NRW ein

Wie die Bundespolizei weiterhin mitteilt, wurde gegen den 59-Jährigen ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Nachdem sich der gekränkte Mann wieder beruhigt hatte, wurde er mitsamt eines Platzverweises für den Hauptbahnhof Münster von der Dienststelle entlassen.

Immer wieder haben die Bundespolizisten an den Bahnhöfen des Landes mit aggressiven Passanten zu tun. Besonders erschwert wird ihre Arbeit noch durch die Corona-Pandemie*. So wurden Bundesbeamte am Bahnhof in Münster (NRW) von zwei Maskenverweigerern ausgelacht und dann angehustet*. (*Msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

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