Blindgänger

Newsticker: Bombe entschärft – Sperrungen werden aufgehoben

In Münster könnte eine Bombe im Erdreich liegen. (Symbolbild)
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In Münster könnte eine Bombe im Erdreich liegen. (Symbolbild)

Wurde in Münster wieder eine Bombe gefunden? In einem Wohngebiet liegt ein auffälliger Gegenstand im Boden. Jetzt hat sich der Verdacht bestätigt.

  • In Münster wurde eine Bombe gefunden.
  • Der Blindgänger liegt im Erdreich im Stadtteil Rumphorst.
  • Es kommt zur Evakuierung.

Update: 19. Februar. Erneut könnte es zu einer Entschärfung in der Stadt kommen. Unter dem Domplatz in Münster befinden sich möglicherweise Bomben.

Knall bei Bombenentschärfung in Münster

Update: 5. Februar, 17.01 Uhr. Bei der Entschärfung in Münster gab es einen im Umkreis vernehmbaren Knall. Dieser wurde durch die Bombenspezialisten ausgelöst, die einen Teil des Zünders hatten sprengen müssen. Eine Explosion am Kanal in Münster hat wenige Tage zuvor einen Großeinsatz der Feuerwehr verursacht. Die Ursache war zunächst noch unklar, daher rückte der Kampfmittelräumdienst an.

Update: 5. Februar, 16.56 Uhr. Wenige Minuten nach dem Ende der Evakuierung konnte die Bombe in Münster entschärft werden. Alle Sperrungen können nun aufgehoben werden und die Anwohner können nach Hause zurückkehren. 

Update: 5. Februar, 16.48 Uhr. Die Evakuierung im Ortsteil Rumphorst konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Nun kann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der Fliegerbombe in Münster beginnen. Im September wird es in Münster zur größten Evakuierung der jüngeren Stadtgeschichte kommen. Sechs Fliegerbomben könnten an einem Tag entschärft werden.

250-Kilo-Bombe gefunden: Evakuierung läuft

Update: 5. Februar, 16.04 Uhr. Die Stettiner Straße bleibt zwischen der Mecklenburger sowie der Kösliner Straße weiterhin gesperrt. Nachdem dort am Mittag eine 250 Kilo schwere Bombe gefunden wurde, sind Einsatzkräfte der Feuerwehr derzeit mit der Evakuierung des Bereichs beschäftigt. Sobald diese abgeschlossen ist, wird sich der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg um die Entschärfung des Blindgängers in Münster kümmern. Wir berichten weiter.

Update: 5. Februar, 15.28 Uhr. Die Evakuierung in Rumphorst ist noch im vollen Gange. Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr Münster berichtet von einem derzeit "reibungslosen Einsatz". Etwa 122 Kräfte sind vor Ort – viele Häuser konnten schon geräumt werden.

Etwa 900 Bewohner sind von der Evakuierung betroffen, viele von ihnen befinden sich derzeit jedoch auf der Arbeit – was die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort erleichtert. Wann die Entschärfung der Bombe in Münster beginnt, kann jedoch noch nicht abgeschätzt werden.

Evakuierung in Münster hat begonnen

Update: 5. Februar, 14.40 Uhr. Soeben ist die Evakuierung in Münster-Rumphorst gestartet. Alle Bewohner im Sperrbereich werden ab sofort gebeten, ihre Häuser zu verlassen und sich notfalls in der Betreuungsstelle am Bohlweg 7 einzufinden. 

Die Polizei hat zudem die Stettiner Straße zwischen der Mecklenburger Straße und der Kösliner Straße gesperrt. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich weiträumig umfahren. Wie lange die Maßnahme dauern wird, ist derzeit noch unklar.

Update: 5. Februar, 14.12 Uhr. Die Evakuierung in Rumphorst konnte noch nicht starten. Der Beginn wird jetzt auf etwa 14.30 Uhr geschätzt. Wann die Bombe in Münster entschärft werden kann, ist bislang noch nicht absehbar.

Einsatz in Münster läuft nach Bombenfund

Update: 5. Februar, 13.34 Uhr. Die Organisation für die Evakuierung in Münster ist noch im vollen Gange. Gegen 13.45 Uhr soll diese im Stadtteil Rumphorst beginnen, wie Einsatzleiter Jörg Rosenkranz auf Anfrage mitteilte. Bis dahin müssen noch einige Straßen für den Verkehr gesperrt werden.

Update: 5. Februar, 13.24 Uhr. Immer wieder werden in der Domstadt Bomben gefunden. Im vergangenen Jahr wurden neun Blindgänger entschärft – der Fund an der Stettiner Straße ist derweil der erste im neuen Jahr. Wieso in Münster so viele Bomben im Boden liegen, erklärte uns Axel Schollmeier, stellvertretender Leiter des Stadtmuseums

Bombenfund: Evakuierung in Münster beginnt

Update: 5. Februar, 13.05 Uhr. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Münster werden in den kommenden Minuten damit beginnen, von Haus zu Haus zu gehen und die Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern zu holen. Erst wenn alle Bewohner aus dem Sperrradius raus sind, kann die Entschärfung der Bombe beginnen.

Wer seine Wohnung nicht eigenständig verlassen kann, wird gebeten, sich bei der Leitstelle der Feuerwehr Münster unter der Krankentransportnummer 0251/1 92 22 zu melden. Die Einsatzkräfte bitten zudem darum, den Notruf nicht mit Nachfragen zu blockieren.

Update: 5. Februar, 12.56 Uhr. Einsatzkräfte finden sich derzeit in Rumphorst ein, um die geplante Evakuierung rund um die Stettiner Straße in Münster zu organisieren. Für betroffene Bewohner, die im Sperrgebiet wohnen, wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Diese befindet sich am Ratsgymnasium am Bohlweg 7.

Autofahrer müssen im betroffenen Bereich mit Verkehrsbehinderungen rechnen, da es zu Straßensperrungen in Münster kommt. Der Bereich rund um die Stettiner Straße in Rumphorst sollte demnach weiträumig umfahren werden. 

Am Ratsgymnasium können sich Betroffene während der Bombenentschärfung einfinden.

Bombe in Münster gefunden

Update: 5. Februar, 12.43 Uhr. Der Verdacht hat sich bestätigt: An der Stettiner Straße in Münster wurde tatsächlich eine Bombe gefunden. Dies teilte Einsatzleiter Jörg Rosenkranz soeben mit. Bei dem Blindgänger handelt es sich um ein Geschoss britischer Bauart, der 250 Kilo schwer ist.

Demnach wird etwa im 250-Meter-Radius evakuiert – davon sind ersten Schätzungen etwa 900 Menschen betroffen. Gegen 13 Uhr sollen die Maßnahmen beginnen. Genauere Informationen folgen in Kürze. Wir berichten weiter.

Update: 5. Februar, 10.03 Uhr. Noch immer wird am Grundstück an der Stettiner Straße gearbeitet. Die Witterungsbedingungen in Münster und insbesondere die Bodenverhältnisse erschweren zudem die Arbeiten. Aufgrund des durch den Frost festen Bodens können die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die mögliche Bombe nur sehr langsam freilegen, wie Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr auf Anfrage berichtet. Ein Ergebnis soll jedoch am heutigen Tage feststehen. 

Bombe in Münster? Arbeiten dauern an

Update: 5. Februar, 6.49 Uhr. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst begann am Dienstag (4. Februar) die Untersuchung eines Verdachtspunktes an der Stettiner Straße in Münster. Dort könnte auf einem Grundstück eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich liegen. Am heutigen Mittwoch soll die Freilegung fortgesetzt werden.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, muss zur möglichen Entschärfung das Gebiet in dem Wohnviertel in Münster um die Bombe herum evakuiert werden. Wie weit der Radius sein wird, ist unter anderem abhängig davon, wie schwer der Blindgänger ist. 

Münster: Verdacht auf Bombe – Untersuchung dauert an

Update: 4. Februar. Liegt auf der Stettiner Straße in Rumphorst eine Bombe im Erdreich? Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sind bereits an der Verdachtsstelle in Münster vor Ort und untersuchen, ob sich tatsächlich dort ein Blindgänger befindet.

Die Arbeiten werden jedoch vermutlich bis zum Mittwoch (5. Februar) andauern, dies bestätigte Manfred Spitthoff von der Feuerwehr Münster auf Anfrage. Der Verdachtsmoment liege zu weit im Erdreich, als dass eine Offenlegung noch am Dienstag erfolgen könnte.

Bombenverdacht in Münster

Erstmeldung: 3. Februar. Münster – Erneut könnte es zu einer Evakuierung in Münster kommen: Auf einem Grundstück an der Stettiner Straße im Stadtteil Rumphorst wurde ein verdächtiger Gegenstand im Boden gefunden. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Münster: Verdacht auf Bombe – Evakuierung in diesem Bereich droht

Wie die Stadt Münster mitteilt, wird der betroffene Bereich am Dienstag (4. Februar) freigelegt. Wenn eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt werden sollte, wird eine Evakuierung eingeleitet. Folgende Straßen wären davon betroffen und werden geräumt und gesperrt:

  • Stettiner Straße zwischen der Mecklenburger Straße und Kösliner Straße
  • Greifswaldweg
  • Thomas-Morus-Weg
  • Wollinstraße
  • Küstrinweg
Der mögliche Blindgänger liegt im Norden von Münster.

Bombe in Münster? Infos im Newsticker bei msl24.de

Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sein werden, kann erst mit Sicherheit gesagt werden, wenn die Bombe freigelegt wurde. Der Evakuierungsradius orientiert sich an der Schwere des Blindgängers. Bei einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe beträgt dieser Radius 250 Meter. Zudem kann dann erst entschieden werden, ob die Bombe überhaupt entschärft oder kontrolliert gesprengt werden muss.

Die Stadt Münster und die Feuerwehr werden die Bevölkerung unter anderem über die WarnApp "NINA" oder Twitter über die Evakuierung in Münster informieren, sollte es sich tatsächlich um eine Weltkriegsbombe handeln. Zudem erhalten Sie die aktuellen Infos dazu ab morgen hier im Live-Ticker von msl24.de.

Bombenfunde in Münster keine Seltenheit

Immer wieder werden in Münster Bomben gefunden. Deswegen kommt es auch des Öfteren zu Evakuierungen, wie zum Beispiel vergangenes Jahr. Als an der York-Kaserne in Münster eine Bombe im Boden gefunden wurde, mussten Anwohner in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden.

Pendler in der Domstadt hatten vor Kurzem dagegen Glück: Wegen einer möglichen Bombe am Hauptbahnhof in Münster drohte ebenfalls eine Evakuierung samt Einstellung des Zugverkehrs. Zwar bestätigte sich bei der Freilegung, dass ein Blindgänger im Boden lag. Dieser war jedoch beim Aufprall bereits detoniert und musste deswegen nicht entschärft werden.

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