Wetter in Münster

Ungemütliches Pfingsten: Neues Sturmtief zieht über NRW

Das Wetter im Mai bleibt wechselhaft: Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage kommt ein Sturm auf Deutschland zu, der auch Münster an Pfingsten erreicht.

Münster – Es ist nicht lange her, dass über NRW ein Sturmtief fegte und für Schäden sorgte, die jedoch vergleichsweise moderat blieben. Wegen Sturm Eugen musste in Münster eine Bahnstrecke gesperrt werden. Ansonsten blieb es relativ ruhig. Nun kommt auf NRW der nächste Sturm zu.

Nach einem Zwischenhoch am Donnerstag (20. Mai) mit ein paar Sonnenstunden und wenig bis keinem Regen, wird das Wetter in den Tagen danach bereits ungemütlich. Derzeit wirbelt Sturmtief Marco über dem Atlantik auf die britischen Inseln zu und wird dort Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen. Ab Freitag (21. Mai) wird es dann auch in Münster und der Region ungemütlich.

StadtMünster
Einwohner313.000
BundeslandNRW

Wetter: Sturmtief Marco kommt nach Münster – Vorsicht ist geboten

Mit dem Sturm ziehen aus Großbritannien auch die Regenwolken nach Deutschland. Besonders im Norden des Landes wird es regnerisch, teilweise kommt es zu Gewittern – doch auch in Münster werden ab Freitag vereinzelt Niederschläge erwartet. Hier liegen die Temperaturen zwischen elf und 17 Grad.

Am Samstag (22. Mai) erreicht Sturmtief Marco dann ganz Deutschland und fegt mit knapp 80 Kilometern pro Stunde über das Land hinweg. Ein für den Monat Mai ziemlich ungewöhnlich heftiger Sturm, wie Meteorologe Andreas Machalica von wetter.com feststellt. Menschen, die sich draußen und insbesondere in Wäldern aufhalten, sollten vor allem auf abknickende Äste achten.

Bereits mehrere Unwetter in Münster in diesem Jahr

Sturmtief Marco zieht dann am Samstagabend zwar wieder ab, dennoch bleibt es auch am Sonntag (23. Mai) weiter windig und ungemütlich. In Münster bleibt es an diesem Tag für Ende Mai auch vergleichsweise kühl – mit Temperaturen bis zu 13 Grad. In diesem Jahr hat es bereits einige Unwetter gegeben. Vom Schneechaos im Februar war das Münsterland mit am stärksten betroffen.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare