Über 100 Kräfte im Einsatz

Der Tag nach der dramatischen Bombenentschärfung

Bombe Münster
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An der Straße "Zum Erlenbusch" in Münster wurde am Mittwoch (14. November) eine Bombe entdeckt.

Bereits die Achte in diesem Jahr: Erneut wurde in Münster eine Bombe gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat den Blindgänger zwar entschärft, doch die Arbeiten dauerten ungewöhnlich lange.

+++ 3. Juni – Newsticker: Erneuter Bombenfund in Münster +++

Update – Donnerstag (15. November): Der Tag nach der Bombenentschärfung

Eine spektakuläre Bombenentschärfung hat es am gestrigen Mittwoch (14. November) in Münster gegeben. Am Tag nach hat sich das Leben in der Domstadt wieder normalisiert: Alle Sperrungen wurden bereits am Abend aufgehoben, der Verkehr konnte in den Morgenstunden normal fließen.

Der Fund am Mittwoch war bereits der achte in diesem Jahr. Wir haben nachgefragt: Warum werden in Münster ständig Bomben gefunden – und wie viele werden es noch?

Update – 21.34 Uhr: Zusammenfassung des Tages

Am Mittwochnachmittag (14. November) gegen 14 Uhr legte ein Baggerfahrer auf einer Baustelle in Gremmendorf eine britische Bombe frei. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde dabei bewegt. Deshalb musste im Umkreis von 100 Metern sofort evakuiert werden: Es war unklar, ob der Zündmechanismus ausgelöst worden ist. Dann hätte die Bombe jederzeit explodieren können.

Betroffen waren rund 800 Anwohner, sowie das Pfarrheim der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde und die Gaststätte "Friedenskrug" an der Straße "Zum Erlenbusch". Für die Anwohner wurden Betreuungsstellen (0180/5 70 80 60) in der Idaschule (Vörnste Esch 19) und auf dem Gelände der York-Kaserne eingerichtet. 

An der Straße "Zum Erlenbusch" in Münster wurde am Mittwoch (14. November) eine Bombe entdeckt.

Ab 16 Uhr wurde auch der weitergehende Bereich um die Bombe abgesperrt. Der Radius betrugt 250 Meter um den Blindgänger, denn bei Evakuierungen wird das Gewicht der Bombe (Kilo) immer in Entfernung (Meter) übertragen. 

Als entsprechende Maßnahme wurde ab 17.30 Uhr auch der Albersloher Weg (zwischen Angelsachsenweg und Paul-Engelhard-Weg) in beide Richtungen gesperrt. Es kam zwischenzeitlich zu Staus auf den Umleitungen. Um 18 Uhr mussten auch die Mitarbeiter des Discounters Aldi (Albersloher Weg 550) ihren Laden schließen, da dieser in der Sperrzone lag.

Gegen 19.40 Uhr waren die Evakuierung endgültig abgeschlossen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst machte sich daraufhin umgehend an die Arbeit und entschärfte die Bombe. Da der Zünder deformiert war, nahm diese Arbeit einige Zeit in Anspruch: Erst um 21.20 Uhr waren die Einsatzkräfte fertig. 

Es ist bereits das achte Mal in diesem Jahr, dass ein Blindgänger bei Bauarbeiten ausgegraben wurde. Wir haben nachgefragt: Warum werden in Münster ständig Bomben gefunden – und wie viele werden es noch?

Update – 21.28 Uhr: Entwarnung! Bombe entschärft

Die Bombe in Gremmendorf wurde erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind damit aufgehoben und die Evakuierung beendet. Die Anwohner können wieder in ihre Wohnungen und Häuser.

Update – 21.18 Uhr: Kontrollierte Sprengung?

Nach Informationen einer Anwohnerin könnte die Bombe möglicherweise kontrolliert gesprengt werden. Dies habe ihr ein Polizist vor Ort gesagt. Bestätigt wurde dieses Gerücht von offizieller Seite aber noch nicht.

Update – 21.11 Uhr: Langer Einsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienst

Nach Berichten der WN hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst bereits gegen 19.40 Uhr mit der Entschärfung der Bombe begonnen. Demnach sind die Einsatzkräfte bereits seit anderthalb Stunden am Werk – das ist ungewöhnlich lange. Kein Grund zur Sorge, sagt Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr Münster.

"Der Zünder ist deformiert, da dauert es länger", erklärt er. Außerdem hätten sich mehrere Passanten und Anwohner nicht an die Absperrungen gehalten. So sei vor wenigen Minuten – also während der Entschärfung – ein älteres Ehepaar mit dem Auto in die Sperrzone gefahren. 

Update – 20.15 Uhr: Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft Bombe

Keine Autos, keine Passanten: Es ist ruhig am Albersloher Weg – zumindest zwischen Angelsachsenweg und Paul-Engelhard-Weg. Die Evakuierungsmaßnahmen waren soweit erfolgreich. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist derzeit auch im Einsatz und entschärft die Bombe. 

Update – 19.42 Uhr: Bombenfund in Münster – keine Seltenheit

Es ist bereits das achte Mal in diesem Jahr, dass ein Blindgänger bei Bauarbeiten ausgegraben wurde. Wir haben nachgefragt: Warum werden in Münster ständig Bomben gefunden – und wie viele werden es noch?

Update – 19.04 Uhr: Feuerwehr nach Bombenfund im Einsatz

Die Evakuierungsmaßnahmen halten an. Die Feuerwehr ist mit rund 120 Einsatzkräften vor Ort. Viele Anwohner haben bereits ihre Wohnungen verlassen und sind in den Betreuungsstellen untergekommen. Manch einer freut sich aber auch über sein Glück:

Update – 18.59 Uhr: Stau in Hiltrup

Die Evakuierung läuft noch. Doch durch die Sperrung des Albersloher Wegs kommt es derzeit vermehrt zu Staus und schleppendem Verkehr. So ist die Hiltruper Straße stadtauswärts derzeit kaum befahrbar.

Update – 18.21 Uhr: Bombenfund in Münster – was bisher geschah...

Am Mittwochnachmittag (14. November) gegen 14 Uhr legte ein Baggerfahrer auf einer Baustelle in Gremmendorf eine britische Bombe frei. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde dabei bewegt. Deshalb musste im Umkreis von 100 Metern sofort evakuiert werden: Es war unklar, ob der Zündmechanismus ausgelöst worden ist. Dann hätte die Bombe jederzeit explodieren können.

Betroffen waren rund 800 Anwohner, sowie das Pfarrheim der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde und die Gaststätte "Friedenskrug" an der Straße "Zum Erlenbusch". Seit 16 Uhr wird auch der weitergehende Bereich um die Bombe abgesperrt. Der Radius muss 250 Meter betragen. 

Die Evakuierungsmaßnahmen dafür sind in vollem Gange: Um 17.30 Uhr wurde der Albersloher Weg (zwischen Angelsachsenweg und Paul-Engelhard-Weg) in beide Richtungen gesperrt, um 18 Uhr musste auch der Aldi (Albersloher Weg 550) schließen. 

Für die Anwohner wurden Betreuungsstellen (0180/5 70 80 60) in der Idaschule (Vörnste Esch 19) und auf dem Gelände der York-Kaserne eingerichtet. Wann die Entschärfung stattfindet, ist derzeit noch nicht bekannt: "Das hängt von den Bewohnern ab", erklärt Jörg Rosenkranz von der Feuerwehr Münster.

Update – 18.04 Uhr: Aldi muss schließen

Da der Supermarkt "Aldi" in der Sperrzone (250 Meter um die Bombe) liegt, mussten die Mitarbeiter den Laden am Mittwochabend eher schließen. 

Update – 17.33 Uhr: Albersloher Weg in Münster gesperrt

Die Evakuierungsmaßnahmen im 100-Meter-Bereich um die Bombe sind abgeschlossen: 800 Anwohner haben bereits ihre Wohnungen verlassen. Nun wird der Umkreis von 250 Metern geräumt. Auf dem Gelände der York-Kaserne wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Seit 17.30 Uhr ist deshalb auch der Albersloher Weg gesperrt – in beide Richtungen, zwischen dem Angelsachsenweg und dem Paul-Engelhard-Weg.

An der Straße "Zum Erlenbusch" in Münster wurde am Mittwoch (14. November) eine Bombe entdeckt.

Die Polizei fordert Pendler auf, den Bereicht großzügig zu umfahren. "Die Feuerwehr bittet darum, im Umkreis von 500 Metern zum Fundort, Freiflächen zu meiden und sich in rückwärtigen Räumen aufzuhalten", heißt es von der Stadt Münster. Auch der öffentliche Verkehr (Linie 6) wird derzeit umgeleitet: 

  • Busse fahren über die Straßen Am Angelkamp, Angelmodder Weg, Gremmendorfer Weg und Hiltruper Straße.
  • Die Haltestellen Heidestraße, Paul-Engelhard-Weg, Am Blaukreuzwäldchen, Otto-Hersing-Weg und Pommernstraße sind außer Betrieb.
  • Nutzen Sie in der Sperrzeit als Ersatzeinstieg die Haltestellen Altehof, Am Hohen Ufer, Haus Angelmodde, Homannstraße, Pirolweg, Twenhövenweg, Angelmodde Kirche und Gremmendorf Ehrenmal.

Update – 16.42 Uhr: Pendler vom Bombenfund betroffen

Warnung für Pendler: Der Albersloher Weg soll ab 17.30 Uhr komplett gesperrt werden – in beide Richtungen. Die Entschärfung der Bombe ist für den frühen Abend geplant. Autofahrer sollten den Weg also großzügig umfahren im Feierabendverkehr.

Update – 16.19 Uhr: Raduis um Bombe in Münster ausgeweitet

Die Evakuierung ist noch in vollem Gange. Mittlerweile müssen alle Anwohner in einem Umkreis von 250 ihre Häuser verlassen und können in der Betreuungsstelle (0180/5 70 80 60) auf dem Gelände der York-Kaserne unterkommen. Passanten dürfen die Sperrzone nicht mehr betreten. Die Bombe soll am frühen Abend entschärft werden.

Update – 15.29 Uhr: Evakuierung rund um Bombe in Münster

Die Baustelle, an der die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden ist, befindet sich direkt neben der Gaststätte "Friedenskrug" (Zum Erlenbusch 16). Anwohner im Umkreis von 100 Metern müssen ihre/ Wohnung verlassen. Eine Betreuungsstelle (0180/5 70 80 60) ist auf dem Gelände der York-Kaserne eingerichtet worden. 

An der Straße "Zum Erlenbusch" in Münster wurde am Mittwoch (14. November) eine Bombe entdeckt.

Update – 15.18 Uhr: Details zur Bombe in Münster bekannt

Bei der Bombe in Gremmendorf handelt es sich um einen Blindgänger (250 Kilo) aus dem Zweiten Weltkrieg, der bei Bauarbeiten freigelegt worden ist. Ein Baggerfahrer hatte die Munition freigelegt und bewegt. Die Baustelle befindet sich in der Straße "Zum Erlenbusch", eine Parallelstraße zum Albersloher Weg. 

Diese soll während der Entschärfungsmaßnahmen gesperrt werden. Im Umkreis von 100 Metern um die Fundstelle müssen Anwohner derzeit die Gebäude räumen, später wird auf 250 Meter erweitert. Bei Evakuierungen wird das Gewicht der Bombe (Kilo) immer in Entfernung (Meter) übertragen. 

Erstmeldung – 14.42 Uhr: Bombe in Münster gefunden

Münster – Am Mittwochnachmittag (11. November) wurde erneut ein Bombe, ein sogenannter Blindgänger, aus dem Zweiten Weltkrieg in der Domstadt gefunden. Berufs- und Freiwillige Feuerwehr sind seit 14.24 Uhr an der Straße "Zum Erlenbusch" im Einsatz. 

An der Straße "Zum Erlenbusch" in Münster wurde am Mittwoch (14. November) eine Bombe entdeckt.

Bombe in Münster gefunden: Evakuierung eingeleitet

Zuerst steht nun die Evakuierung der Umgebung an. Danach beginnt die Entschärfung. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine Warnung rausgegeben und rät allen Anwohnern zu diesen Schritten: 

  • Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen. 
  • Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien. 
  • Wenn Sie Ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können, wenden Sie sich an die Leitstelle der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. 
  • Blockieren Sie nicht den Notruf von Feuerwehr (112) und Polizei (110) durch Nachfragen. 
  • Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn. 

Erneut könnte es zu einer Entschärfung kommen: An der Loddenheide in Münster befindet sich womöglich eine Bombe.

Zudem kam es kürzlich zu einem Polizeieinsatz in einem Altenheim: Ein "falscher Klempner" beklaute in Münster eine 91-Jährige. Doch eine Pflegerin erkannte die Situation und griff mutig ein.

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