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Niederlande kein Hochinzidenzgebiet mehr: Was das für Reisende bedeutet

Das RKI hat jüngst eine Liste mit Neu-Einstufungen mehrerer Länder veröffentlicht. Für Menschen aus NRW ist vor allem die Neubewertung der Niederlande interessant.

Ab einem Inzidenzwert von über 200 gelten Staaten laut Einordnung des Robert Koch-Instituts (RKI) als Hochinzidenz-Gebiet. Dies bringt vor allem für Touristen viele Einschränkungen mit sich. Am nervigsten: Die zehntägige Quarantäne nach der Wiedereinreise nach Deutschland. Nun gab das RKI jedoch bekannt, dass die Niederlande und Zypern von dieser Liste gestrichen wurden.

RKI: Niederlande und Zypern nur noch Risikogebiet

Ab Sonntag (30. Mai) sind die Niederlande und Zypern nur noch Risikogebiete. Als solche gelten Staaten, die eine Corona-Inzidenz von über 50 aufweisen. Die Niederlande liegen aktuell bei einem Wert von 136,7 (Stand: 28. Mai), die Lage scheint sich jedoch zu bessern. Mit der Aufhebung des Status‘ als Hochinzidenz-Gebiet müssen sich Reiserückkehrer nach der Ankunft in Deutschland nicht mehr in eine zehntägige Quarantäne begeben. Durch einen negativen Corona-Test bei der Einreise können sie die Isolation also umgehen.

Laut dpa-Meldung werden drei weitere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ganz von der Liste der Risikogebiete gestrichen: Polen, Ungarn und Bulgarien. Auch Liechtenstein und Monaco, sowie einzelne spanische Regionen fallen heraus. Konkrete Auswirkungen hat das für Reisende, die auf dem Landweg nach Deutschland zurückkehren. Diese sind dann von der Testpflicht nach der Einreise befreit. Fluggäste aus diesen Ländern müssen dagegen weiterhin einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Ein Bierchen in den Niederlanden: Für deutsche Touristen war das mit viel Aufwand verbunden.

Niederlande heruntergestuft: Doch für Touristen gibt es einen Haken

So verlockend der Wegfall der Quarantäne bei der Rückreise nach Deutschland auch klingen mag, andersherum bleiben strenge Regeln erhalten. Die Niederlande raten Touristen weiterhin dringend von Reisen in das Land ab. Bei Einreise ist bei unseren Nachbarn nämlich sehr wohl noch eine zehntägige Quarantäne fällig, trotz negativem Corona-Test. Erst nach einem zweiten negativem Test kann die Isolation beendet werden. Privilegien für Geimpfte gibt es nicht.

Anders sieht die Lage seit Freitag (28. Mai) in NRW aus, wo ab sofort weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln gelten. Eine Stadt im Bundesland sticht aktuell mit einer Inzidenz von nur 12,7 besonders heraus: Bei msl24.de erfahren Sie, welche Lockerungen die Menschen in Münster ab sofort genießen können.

Rubriklistenbild: © Peter Dejong/dpa

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