Massive Windgeschwindigkeiten

Sturm-Warnung: Nach Tief „Klaus“ folgt nächstes Extrem-Wetter

Sturmtief „Klaus“ fegt über Deutschland hinweg und erreicht NRW. Meteorologen warnen vor dem Extrem-Wetter. Nach dem Sturm geht es wild weiter.

NRW – Sturmböen mit mehr als 105 km/h sorgen in weiten Teilen Deutschlands am Donnerstag (11. März) für ungemütliches Wetter. Tief „Klaus“ hat am Mittag auch Nordrhein-Westfalen (NRW) erreicht. Einige Zoos und Tierparks, wie beispielsweise der Wuppertaler Zoo, blieben vorsorglich geschlossen, um mögliche Besucher nicht zu gefährden. Wegen der Coronavirus-Pandemie sind viele Einrichtungen aber sowieso noch nicht wieder offen. Die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gaben eine amtliche Wetterwarnung heraus und auch das Warnsystem „Katwarn“ löste aus.

BundeslandNRW
Einwohner17.95 Millionen (31. Dezember 2019)
HauptstadtDüsseldorf

Wetter: Sturmtief „Klaus“ erreicht Höhepunkt in NRW am Nachmittag

Vom Münsterland bis nach Ostwestfalen bekommen es die Menschen in NRW am Donnerstag mit orkanartigen Böen zu tun. Die Meteorologen rechnen mit Geschwindigkeiten von bis 110 Kilometer pro Stunde. Sturmtief „Klaus“ soll seinen Höhepunkt am Nachmittag erreichen. Auf Balkonen, Terrassen und in Gärten sollte daher alles, was nicht niet- und nagelfest ist, dementsprechend vor dem Wetter geschützt werden.

Darüber hinaus warnt der DWD vor herabstürzen Ästen, Dachpfannen und ähnlichem. Auf einen Sparziergang im Park oder gar im Wald sollte möglichst verzichtet werden. Es besteht Lebensgefahr. Neben dem Sturm können auch Gewitter und Starkregen auftreten. Das Wetter in Deutschland könnte Auswirkungen auf den Straßen- und Schienenverkehr haben*, berichtet owl24.de. Die Temperaturen liegen in NRW bei 11 bis 15 Grad. Die amtliche Unwetterwarnung gilt zunächst bis 18 Uhr.

Wetter in Deutschland: „Katwarn“ gibt Sturm-Warnung bis Freitag (12. März) heraus

Das Warnsystem „Katwarn“ informierte seine Nutzer in Deutschland ebenfalls über das herannahende Sturmtief „Klaus“. Die Warnung, die hier herausgegeben wurde, gilt von Donnerstagfrüh, 4 Uhr, bis Freitagfrüh, 6 Uhr. Vor allem oberhalb von 1000 Metern sei mit orkanartigen Böen mit Wind-Geschwindigkeiten zwischen 100 und 115 km/h zu rechnen. Es ist nicht auszuschließen, dass sogar Bäume entwurzelt werden.

In der Nähe von Gerüsten und Hochspannungsleitungen sollten sich Menschen ebenfalls nicht aufhalten. „Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“, heißt es in der Warnung von „Katwarn“*, wie merkur.de berichtet. Zum Abend hin ließe der erste Sturm in 2021 dann etwas nach und das Wetter in Deutschland beruhige sich vorübergehend etwas, prognostizierten die Meteorologen. Bis dahin ist in den hier aufgelisteten Orten und Kreisen im Münsterland jedoch Vorsicht geboten:

Wetter: Nach Sturmtief „Klaus“ folgen in NRW Regen, Schnee und Gewitter

Auch im Ruhrgebiet wütet Sturmtief „Klaus“. Ein vom Sturm gelöster Dachziegel hat in Essen eine Autoscheibe durchschlagen und einen Mann verletzt*, berichtet wa.de. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch die Corona-Impfungen sind am Donnerstag teilweise wegen des Wetters abgesagt worden. Das Impfzentrum in Recklinghausen, welches in einer Leichtbauhalle eingerichtet wurde, musste am Nachmittag für mehrere Stunden schließen.

Welche Städte im Ruhrgebiet vom Sturmtief „Klaus“ besonders betroffen sind, erfahren Sie bei ruhr24.de. WDR-Meteorologe Jürgen Vogt gab zu den aktuellen Witterungsbedingungen in NRW seine Einschätzung ab. Es sei kein Monster-Orkan, sondern ein normaler Sturm, so der Experte. Die Gefahr, die das Wetter mit sich bringen würde, sollte man aber trotzdem erkennen und dementsprechend Schutzvorkehrungen treffen.

Beim Wetter in NRW ist derzeit alles dabei: Mit Sturm, Starkregen und Gewittern ist zu rechnen.

In NRW flacht der Sturm zum kommenden Wochenende (13./14. März) hin immer mehr ab. Doch statt Frühling und Sonnenschein folgt fieses Aprilwetter. Laut den Vorhersagen der Meteorologen von wetter.de fällt in den kommenden Tagen viel Regen und in höheren Lagen ist sogar mit Schnee zu rechnen. Möglicherweise droht uns beim Wetter in Deutschland ein März-Winter, der aufgrund des Polarwirbels bis Ostern andauern könnte. (*Owl24.de, merkur.de , ruhr24.de und wa.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

Rubriklistenbild: © Bodo Marks/dpa

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