Ermittlungen

Katze in Brust geschossen: Wer ist der Tierhasser?

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Auf eine Katze wurde in Ahaus geschossen. (Symbolbild)

Auf eine Katze in Ahaus wurde geschossen. Ein Unbekannter hat das Tier mit einer Waffe verletzt. Es ist nicht der erste Fall dieser Art in der Region.

  • Katze in Ahaus durch Schuss verletzt
  • Geschoss traf Brustbereich des Tieres
  • Suche nach Tierhasser

Ahaus – In der Stadt im Kreis Borken ermittelt derzeit die Polizei in NRW. Ein Unbekannter hat vermutlich mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen. Den Besitzern fiel die Verletzung ihres Haustieres zunächst nicht auf.

Sie vermuteten zunächst, dass die Katze lediglich erkrankt sei und brachten es zu in eine Tierklinik nach Ahaus (NRW). Der Arzt entfernte dem Tier während der Behandlung ein Diabolo-Geschoss aus dem Brustbereich. Diese werden für Luftgewehre und -pistolen verwendet. Der Vorfall endete glücklicherweise nicht tödlich für den Stubentiger. 

Auf Katze in Ahaus (NRW) geschossen: Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei vermutet, dass sich die Tat an Silvester (31. Silvester) in der Stadt in NRW ereignet hat. An diesem Tag habe sich die Katze nach Aussage der Besitzer ungewöhnlich lange im Freien aufgehalten. Der Tierhasser könnte sich zwischen Ahaus und dem angrenzenden Ortsteil Wessum aufgehalten haben.

Die Polizei bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen an das Kriminalkommissariat in Ahaus (02561/92 60) zu wenden. Es war nicht der erste Fall dieser Art in der Region in NRW. Vor wenigen Monaten verstarb eine Katze, nachdem jemand in Borken auf sie geschossen hatte.

Auch in anderen Teilen des Münsterlandes treiben sich immer wieder Tierhasser um. So schoss ein Unbekannter in Ibbenbüren einer Katze mit einem Gewehr ins Maul. Ein Tierschutzverein übernahm daraufhin die Kosten für die notwendige Operation. Gleich elf Kugeln musste ein Tierarzt einer Katze entfernen, auf die jemand in Ascheberg geschossen hatte. Vermutet wird, dass ein Jäger für diese Tat verantwortlich war.

Zudem wurde kürzlich einem Pferdetrainer aus dem Kreis Borken wegen Tierquälerei der Prozess gemacht: Er hatte auf einem Hof bei Rhede auf ein Pony eingeschlagen. Doch das Gericht sprach den Mann frei.

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