Blitzer in Ahlen

"Der Killer Nr. 1!" – Polizei findet deutliche Worte zu Raser

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Bei Ahlen blitzte die Polizei einen Raser. (Symbolbild)

Erneut war ein Raser bei Ahlen zu schnell unterwegs: Der Temposünder fuhr deutlich schneller als erlaubt. Die Polizei richtet nun mahnende Worte an die Autofahrer.

  • Raser in Ahlen geblitzt
  • über 40 Verstöße
  • Spitzenreiter: 45 km/h zu schnell

Ahlen – Auf der B58 bei Ahlen konnte die Polizei Warendorf am vergangenen Sonntag einige Temposünder blitzen. An dem Abend stellten die Beamten insgesamt 42 Verstöße fest – doch ein Autofahrer toppte sie alle.

Die Polizei blitzte in einer 70er Zone in der Nähe von Ahlen. Den Temporekord des Tages an dieser Stelle stellte dieser Raser auf: Mit 115 km/h fuhr er an der Messstelle vorbei – ganze 45 km/h schneller als erlaubt. Ihn erwarten nun ein Bußgeld von 160 Euro plus Verwaltungskosten, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. 

Temposünder bei Ahlen unterwegs: Polizei warnt vor tödlichen Folgen des Rasens

Wegen der Temposünder in Ahlen warnte die Polizei Warendorf vor überhöhter Geschwindigkeit. Sie sei noch immer "der Killer Nr. 1". Je schneller das Auto ist, desto schlimmer sind die Folgen bei einem Unfall, schreibt die Polizei weiter. Und: "Unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, entscheidet die Geschwindigkeit bei einem Verkehrsunfall über Leben und Tod, denn zu hohes Tempo macht aus einer gefährlichen Situation eine lebensgefährliche."

Nicht nur in Ahlen kam es kürzlich zu deutlichen Geschwindigkeitsübertretungen. Auf einer Landstraße bei Gronau stoppte die Polizei einen Raser mit 200 km/h. In einer anderen Stadt gefährdete ein Autofahrer mehrere Menschen: Der Temposünder war mit 220 km/h in der Innenstadt von Münster unterwegs. Dann lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Derweil wurde erneut ein Raser in der Domstadt gestoppt: Die Frau fuhr in Münster mit fast 100 km/h an Kindern vorbei. Zudem sorgte ein brutaler Zwischenfall für Aufsehen: Ein 23-Jährige aus Ahlen wurde in einer Nacht gleich zweimal verprügelt. Zuerst schlug eine Männergruppe im Berliner Park auf ihn ein. Als er später aus dem Krankenhaus in Ahlen kam, wurde er schon wieder Opfer einer Schlägergruppe. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern weiter an.

Kürzlich machte ein zudem ein Jogger eine schockierende Entdeckung: An einem Straßenrand in Ahlen lag ein verdächtiger Plastiksack. Die erste Vermutung: Dort drin befinde sich eine Leiche. Die Polizei wurde alarmiert.

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