Präparierte Köder

Tödliche Leckerchen: Tierhasser hat es auf Hunde abgesehen

Wenn ein Hund einen der praeparierten Koeder essen sollte, kann das toedlich enden. (Symbolbild)
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Wenn ein Hund einen der präparierten Köder essen sollte, kann das tödlich enden. (Symbolbild)

Hundehalter in Ahlen müssen in Sorge um ihre Vierbeiner leben: Ein Tierhasser hat erneut tödliche Köder ausgelegt. Jetzt wurde die Polizei eingeschaltet.

  • Mit Nägeln präparierte Salamistücke wurden am Werseufer gefunden
  • Ein Tierhasser scheint es in Ahlen auf Hunde abgesehen zu haben
  • Die gefährlichen Leckerchen wurden von Spaziergängern entdeckt

Ahlen – Ein Hundehasser treibt am Werseufer sein Unwesen: Zum wiederholten Male wurden mit Nägeln präpariete Salami-Stückchen an dem Fußweg gefunden. Bereits am Ende des vergangenen Jahres waren an dieser Stelle in Höhe des Klärwerks solche Köder ausgelegt worden. 

Ahlen: Hundehasser am Werseufer – Besitzer zur Vorsicht gemahnt

Bei dem Fall im Oktober hatte ein Hund in Ahlen den Köder sogar geschluckt. Ein Tierarzt hatte die fünf Zentimeter langen Nägel operativ aus dem Vierbeiner entfernt – es hätte auch tödlich enden können, wie die WN damals berichteten. 

Mehrere Gassigänger in Ahlen wurden nun im Januar wieder fündig. Über Facebook informierten die Hundehalter sich gegenseitig und entdeckten so insgesamt drei Köder, in denen Nägel steckten. Wer die Präparate am Werseweg, wo viele Hunde unterwegs sind, abgelegt hat, ist unklar. 

Anzeige nach gefährlichen Ködern in Ahlen

Eine Anzeige bei der Polizei wurde bereits erstattet, wie die WN berichten. Nun wollen die Beamten die Strecke vermehrt kontrollieren. Ob der Hundehasser in Ahlen auf diese Weise jedoch geschnappt werden kann, ist fraglich. Deshalb hoffen die Beamten, dass Spaziergänger in der Gegen ihre Augen offen halten und sich mit Hinweise an die Dienststelle wenden. 

Nicht nur in Ahlen haben es Tierhasser auf Hunde abgesehen: Nach einem Spaziergang in Steinfurt wäre ein Hund beinahe gestorben – er hatte vermutlich einen Giftköder gefressen. An der Stelle war es zuvor zu ähnlichen Situationen gekommen. Gefährlich war auch dieser Fall im Kreis Borken: Ein Unbekannter präparierte in Rhede Wurststücken mit Glassplittern. Die Polizei versuchte, den Schuldigen zu ermitteln – jedoch ohne Erfolg.  

Kurz darauf schaltete sich die Polizei auch in einem anderen Fall ein: In der Nähe der Fußgängerzone in Ahlen raste ein Auto auf den Gehweg zu. Dort befanden sich eine Mutter und ihr Kind. Sie konnten in letzter Sekunde zur Seite springen und dem Pkw ausweichen.

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