Feuer in Ahlen (Kreis Warendorf)

Bett angezündet: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

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In Ahlen (Kreis Warendorf) ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. (Symbolbild)

Zu einem gefährlichen Vorfall kam es in Ahlen im Kreis Warendorf: Die Feuerwehr löschte einen Wohnungsbrand, der vorsätzlich gelegt worden sein soll. Der Täter hatte sogar die Löscharbeiten erschwert und die Bewohner des Hauses in Gefahr gebracht.

  • In Ahlen im Kreis Warendorf kam es zu einem Feuer
  • In einer Wohnung brannte es in einem Zimmer
  • Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelt

Ahlen - Zu einem Einsatz rückte die Feuerwehr am Freitagmorgen (13. Dezember) auf: Gegen 6 Uhr wurde morgens in einer Wohnung an der Warendorfer Straße ein Brand gemeldet. Das Feuer war in einem Zimmer entstanden.

Brand in Ahlen (Kreis Warendorf): Bett angezündet

Die Einsatzkräfte fanden in der Wohnung ein brennendes Bett vor. Die Feuerwehr löschte den Brand in Ahlen (Kreis Warendorf). Anschließend begutachteten Sachverständige der Polizei die Brandstelle. Dabei stellte sich heraus: Ein technischer Defekt ist nach den ersten Feststellungen der Ermittler nicht der Grund für das Feuer. "Der Brand dürfte fahrlässig verursacht worden sein", berichtet die Polizei. 

Vor wenigen Monaten kam es in der Stadt zu einem gefährlichen VorfallRund 120 Einsatzkräfte hatten in Ahlen einen Großbrand bekämpft. Eine Lagerhalle hatte in Flammen gestanden. Während der Löscharbeiten waren jedoch giftige Rauchgase ausgetreten.

Ahlen (Kreis Warendorf): Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Die Umstände des Brandes in Ahlen (Kreis Warendorf) sind auffällig: Als die Feuerwehr in die Wohnung kam, war das Zimmer, in dem das Bett angezündet worden war, abgeschlossen. Der 44-jährige Bewohner war zur Zeit des Feuers nicht zuhause. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 5000 Euro. Die Ermittlungen durch die Polizei laufen derweil weiter.

Auch in einem anderen Fall in der Region ermittelt die Polizei: In Hopsten im Kreis Steinfurt zündeten Brandstifter ein Wohnhaus an. Die Bewohner waren zur Tatzeit im Urlaub gewesen. Als sie zurückkehrten, lag ihr Haus in Schutt und Asche, der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei 120.000 Euro. Um den oder die Feuerteufel zu schnappen, ging die Polizei einen ungewöhnlichen Schritt.

Zudem könnte es in der Stadt bald zu einer Evakuierung kommen: Auf einem Schulgelände in Ahlen könnten mehrere Bomben im Boden liegen. Eine Auswertung von Luftbildaufnahmen deutete auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hin. Vor Kurzem kam es außerdem zu einem Polizeieinsatz in der Region: In Ostbevern (Kreis Warendorf) begingen Jugendliche eine Straftat und landeten in U-Haft. Eine Zeugin hatte die Tat beobachtet und die Polizei alarmiert.

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