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Vermisste 15-Jährige wieder aufgetaucht

Die vermisste 15-Jährige aus Bocholt ist mittlerweile wieder aufgetaucht. Die Polizei nimmt die Fahndung zurück.

Update: 26. März. Die vermisste 15-Jährige aus Bocholt ist wieder da. Laut Polizei konnte sie mittlerweile „wohlbehalten angetroffen werden.“ Die Öffentlichkeitsfahndung ist somit beendet.

15-Jährige vermisst – Polizei kann Notlage nicht ausschließen

Erstmeldung: 25. März. Bocholt – Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe: Die 15-jährige Nuran K. ist verschwunden. Sie kehrte am Mittwoch (24. März) nach Schulschluss um 13 Uhr nicht nach Hause zurück. Seitdem fehlt von der Jugendlichen jede Spur.

Nachdem die Schülerin vermisst gemeldet worden war, leitete die Polizei sofort umfangreiche Suchmaßnahmen in Bocholt ein, wie es im Polizeibericht heißt. Doch bisher konnte die 15-Jährige nicht gefunden werden. Mögliche Adressen, an denen sich Nuran K. aufhalten könnte, liegen der Polizei auch nicht vor. Deswegen suchen die Ermittler jetzt nach Zeugen.

Stadt:Bocholt (Kreis Borken)
Einwohner:71.113 (31. Dezember 2019)
Bundesland:NRW

Nuran K. (15) aus Bocholt vermisst – Polizei veröffentlicht Foto

Wer Hinweise zum Verschwinden oder Aufenthaltsort von Nuran K. geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiwache Bocholt (02871/299 46 20) in Verbindung zu setzen oder den Notruf (110) zu wählen. Die Ermittler können zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass sich die 15-Jährige in einer hilflosen Lage befindet.

Die verschwundene Nuran K. wird wie folgt beschrieben: Sie ist 1,65 Meter groß, schlank und hat dunkle, lange Haare. Sie trug zum Zeitpunkt des Verschwindens eine schwarze Jacke, eine weiße Jeans, weiße Schuhe und hatte einen schwarzen Rucksack bei sich. Für die Vermisstensuche veröffentlichten die Beamten auch ein Foto der 15-Jährigen. (Ergänzung: Nachdem die Fahndung zurückgenommen wurde, wurde auch das Foto in diesem Artikel gelöscht.

Vermisstensuche: So geht die Polizei vor

Werden Kinder und Jugendliche bei der Polizei als vermisst gemeldet, werden die Beamten sofort aktiv und geht automatisch von einer Gefahr für Leib und Leben aus. Anders ist das bei Erwachsenen: Diese dürfen, im Gegensatz zu Minderjährigen, selbst über ihren Aufenthaltsort bestimmen. Sofern die Polizei keine Anhaltspunkte dafür ausmachen kann, dass die Person in unmittelbarer Gefahr schwebt, werden die Ermittler auch nicht weiter aktiv.

Auch im Münsterland werden immer wieder Vermisstenfälle gemeldet. Vor wenigen Wochen erst konnte eine vermisste 16-Jährige aus Münster gefunden werden. Die Jugendliche war knapp zwei Monate verschwunden gewesen.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

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