Gesetzesverstoß in Bocholt

14-Jährige mit Pistolen gesichtet – Polizei schreitet mit gezückter Waffe ein

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Gegen das Waffengesetz verstießen drei 14-Jährige aus Bocholt.

Kein Dummejungenstreich: Drei 14-Jährige wurden am Donnerstag auf der Straße mit Waffen gesichtet. Die Polizei musste einschreiten.

Bocholt – Am Donnerstagabend (11. April) machten Zeugen eine erschreckende Entdeckung: Auf dem Industrieweg sahen sie drei Jugendliche, die zu Fuß mit Waffen in Richtung Innenstadt unterwegs waren. Sie riefen die Polizei. 

Als die Beamten eintrafen, hielt einer der Teenager eine Waffe in der Hand. "Da es sich augenscheinlich um eine scharfe Waffe handelte, wurden die Jungen aus Eigensicherungsgründen mit gezogener Dienstwaffe angesprochen und anschließend fixiert", teilte die Polizei mit. 

Bocholt: Verstoß gegen das Waffengesetz

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den Pistolen um Softairwaffen. Allerdings ist das führen dieser sogenannten Scheinwaffen in der Öffentlichkeit verboten. Deshalb erhielten die 14-Jährigen Bocholter Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Jungen wurden an ihre Eltern übergeben.

Auf dieser Straße wurden die Jugendlichen gesichtet.

In der Stadt wird derzeit ein mutmaßlicher Serientäter gesucht. Ein Mann gab sich als Telekom-Mitarbeiter aus und wollte so Senioren in Bocholt abzocken. Außerdem kam es kürzlich zu einem Unfall mit schlimmen Folgen: Eine Motorradfahrerin starb an ihren Verletzungen im Krankenhaus

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