Rettungshubschrauber landet in Bocholt

Frau klagt über Schwindel – plötzlich müssen drei Verletzte ins Krankenhaus

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Am Dienstag wurden in einer Wohnung drei Frauen verletzt – eine von ihnen schwer. (Symbolbild)

Das hätte tödlich ausgehen können: Schwindel ist bei knapp 30 Grad nicht unüblich – doch bei einer Frau aus Bocholt hatte er andere Gründe. 

Bocholt – Drei Menschen wurden am Dienstag (25. Juni) in einem Mehrfamilienhaus am Burloer Weg verletzt – eine von ihnen sogar schwer. Eine 56-Jährige hatte sich über starken Schwindel beklagt. Zwei Nachbarinnen kamen ihr zur Hilfe. 

Bei den Temperaturen, die derzeit in Bocholt herrschen, sind Schwindelanfälle nicht unüblich. Jedoch stellten die Rettungskräfte, die wenig später eintrafen, einen anderen Grund für das Unwohlsein der Frau fest. 

Bocholt: 56-Jährige in Spezialklinik geflogen 

Der Kohlenmonoxid-Melder der Einsatzkräfte schlug beim Betreten der Wohnung aus. Die Feuerwehr konnte in den Räumen der Bocholterin gefährlich hohe Werte des Gases messen. Ersten Erkenntnissen nach könnte dafür ein Defekt an der Gas-Therme verantwortlich sein. 

Die 56-Jährige wurde durch das Kohlenstoffmonoxid schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Spezialklinik Auch die zwei Nachbarinnen erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden für eine ambulante Behandlungs ins Krankenhaus gebracht. 

Zu einem Fall von Fahrerflucht kam es am gleichen Tag in Bocholt: Eine Autofahrerin verletzte eine Frau im Rollstuhl schwer – und ließ sie zurück. Ebenfalls verletzt wurde eine 14-Jährige, als sie die Straße in Bocholt überqueren wollte: Ein Auto erfasste sie – auch hier floh der Fahrer. 

Außerdem kamen kürzlich Gerüchte über einen Vorfall in einem Schwimmbad auf: In dem Bad in Bocholt soll ein Fremder Kinder angesprochen haben. Er bot ihnen auch Süßigkeiten an. Die Polizei äußerte sich zu dem Vorfall.

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